Berichtsvorlage - M/16/1884-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Die Offene Ganztagsschule im Primarbereich, Rahmenkonzept für Oberhausen.
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Kinder, Jugend
- Bearbeitung:
- Melanie Knut-Sikora
- Verantwortung:
- Gohlke
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Jugendhilfeausschuss
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Kenntnisnahme
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01.09.2016
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Erledigt
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Schulausschuss
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Kenntnisnahme
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08.09.2016
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Sachverhalt
Begründung
Seit dem Schuljahr 2003/2004 wurde der Ausbau der Offenen Ganztagsschulen (kurz: OGS) in Oberhausen stark forciert, so dass alle Grund- und Förderschulen einen Offenen Ganztag anbieten.
Schuljahr | Anmeldungen Teilnehmer/-innen |
2007/2008 | 3136 |
2008/2009 | 3577 |
2009/2010 | 3802 |
2010/2011 | 3981 |
2011/2012 | 4076 |
2012/2013 | 3954 |
2013/2014 | 3965 |
2014/2015 | 4031 |
2015/2016 | 4199 |
Der Ganztag eröffnet gute Rahmenbedingungen für gemeinsames Aufwachsen und gemeinsames Lernen. Hier wird der Grundstein für eine systematische und dauerhafte Zusammenarbeit von Schulen und Jugendhilfe gelegt, der Kindern und Jugendlichen perspektivisch angemessene Freiräume zur Entdeckung ihrer Interessen und Ausgestaltung ihrer unterschiedlichen Begabungen bieten kann.
Mit Beginn des Schuljahres 2003/2004 wurde an Oberhausener Grundschulen der Einstieg in die Offene Ganztagsschule vollzogen. Im Schuljahr 2007/2008 kam die letzte Grundschule hinzu, so dass nunmehr an allen Oberhausener Grundschulen das Angebot des Offenen Ganztags besteht (siehe Schulentwicklungsplan der Stadt Oberhausen 2011-2015, Seite 9, Drucksachen M/14/0086-01 und M/14/0903-01). Der Schulträger beauftragt einen Träger der Jugendhilfe/vergleichbare Träger z.B. Schulvereine mit der Durchführung der Offenen Ganztagsgrundschule und dem damit verbundenen Betreuungsangebot. Es besteht in den Schulen ein umfassendes Angebot, um die Förderung und Unterstützung der Schüler und Schülerinnen in ihren Begabungen und Fertigkeiten zu gewährleisten.
Dieses ist nur durch die Zusammenarbeit von Schulen, Schulträger, Kinder- und Jugendhilfe, gemeinwohlorientierten Institutionen und Organisationen aus Kultur und Sport sowie weiteren außerschulischen Partnern möglich.
Im Jahre 2014 hat sich in Oberhausen der „Qualitätszirkel OGS“, ein Zusammenschluss aus Jugend- und Schulverwaltung, Trägern der Jugendhilfe/Schulvereine und der Beauftragten für die OGS im Grundschulbereich (Schulleitung), Vertreterin/Vertreter der OGS Leitungen, dem Bildungsbüro und der Schulaufsicht gebildet.
Die Ministerien für Schulen und Weiterbildung sowie Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW unterstützt den Qualitätszirkel gemeinsam mit der Serviceagentur „Ganztägig Lernen“ NRW (www.nrw.ganstaegig-lernen.de). Neben der finanziellen Förderung für die Anschaffung von Materialien sowie die Organisation und Durchführung der Qualitätszirkeltreffen und andere Veranstaltungen, umfasst die Unterstützung auch Beratung, die Möglichkeit zur Teilnahme an regionalen Qualitätszirkeltreffen sowie eine anteilige Kostenübernahme für Schulungen im Qualitätsentwicklungsverfahren QUIGS,
Grundlage für die Arbeit des Qualitätszirkels in Oberhausen ist der Runderlass des Ministeriums für Schule, Jugend und Kinder vom 12.02.2003.
Zu seinen Aufgaben gehört es u.a. die Entwicklung und Fortschreibung eines Rahmenkonzeptes zum Offenen Ganztag in Oberhausen.
Die Erarbeitung des Rahmenkonzeptes für Oberhausen (Anlage) erfolgte in einer Untergruppe des Qualitätszirkels Offener Ganztag unter Beteiligung von Vertretern/innen von Schulen, Trägern des Offenen Ganztages, der Schulaufsicht, der Verbraucherzentrale NRW und des Landschaftsverbandes Rheinlandes(LVR). Die multiprofessionelle Unterarbeitsgruppe des Qualitätszirkels hat einen Entwurf erarbeitet und dem Qualitätszirkel vorgestellt. Der Qualitätszirkel Offener Ganztag hat im März 2015 dem Rahmenkonzept zugestimmt und verabredet das Rahmenkonzept in der Schulleiterdienstbesprechung im Mai 2015 vorzustellen. In der Schulleiterdienstbesprechung der Grundschulen wurde über das Rahmenkonzept informiert und die Schulleitungen haben ein positives Votum abgegeben.
Das trägerübergreifende Rahmenkonzept Offener Ganztag an Oberhausener Schulen hat zum Ziel einen Orientierungsrahmen zu bieten und Handlungssicherheit für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Schulen, die Träger und allen weiteren in diesem Feld beteiligten Personen zu geben. Es bietet aber auch den Eltern die Möglichkeit sich über pädagogische Grundsätze und Rahmenbedingungen im Offenen Ganztag in Oberhausen zu informieren.
Darüber hinaus dient das Rahmenkonzept als Grundlage für die Entwicklung des schuleigenen Konzeptes im Offenen Ganztag, welches im Schulprogramm der jeweiligen Schule durch Beschluss der Schulkonferenz verankert ist.
Die Verwaltung hat dieses Konzept als Bestandteil des Bildungsplans 2016 - 2020 bereits kurz dargestellt.
Das Rahmenkonzept enthält unter anderem Vorschläge zur Ausgestaltung der Personalgestaltung in OGS-Gruppen.
Die Verwaltung prüft aktuell die Ergebnisse des Qualitätszirkels Offener Ganztag und die hier gemachten Vorschläge für ein zukünftiges Rahmenkonzept für die Stadt Oberhausen. Nach eingehender Bewertung wird die Verwaltung ihre Prüfergebnisse sowie einen Umsetzungsvorschlag in der Sitzungsfolge im November 2016 den Fachausschüssen und dem Rat zur Beratung bzw. Beschlussfassung vorlegen.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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7,7 MB
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