Beschlussvorlage - B/16/1697-01
Grunddaten
- Betreff:
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Internationale Gartenausstellung – IGA – 2027, Ziele, Rahmenbedingungen und weitere Planung, Teilnahme der Stadt Oberhausen
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführung:
- Umweltschutz
- Bearbeitung:
- Barbara Neu
- Verantwortung:
- Werntgen-Orman
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Umweltausschuss
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Vorberatung
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02.06.2016
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Geplant
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Landschaftsbeirat
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Vorberatung
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16.06.2016
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Geplant
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Finanz- und Personalausschuss
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Vorberatung
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20.06.2016
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Erledigt
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Bezirksvertretung Osterfeld
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Vorberatung
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20.06.2016
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Erledigt
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Bezirksvertretung Alt-Oberhausen
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Vorberatung
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22.06.2016
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Erledigt
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Bezirksvertretung Sterkrade
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Vorberatung
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23.06.2016
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Erledigt
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Planungsausschuss
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Vorberatung
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28.06.2016
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Erledigt
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Rat der Stadt
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Beschlussfassung
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04.07.2016
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Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag
Der Rat der Stadt
- nimmt die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zur Ausrichtung der Internationalen Gartenausstellung Metropole Ruhr 2027 (siehe Anlage, nur digital in Allris) zur Kenntnis und
- stimmt vorbehaltlich der Klärung der finanziellen Voraussetzungen zu, dass sich die Stadt Oberhausen nach erfolgreicher Bewerbung an der weiteren Qualifizierung der Internationalen Gartenbauausstellung IGA Metropole Ruhr 2027 beteiligt.
Konsequenzen
Konsequenzen
a) Finanzielle
keine[ ]
ja[ ]
b) Sonstige
noch offen, da es sich zunächst um eine Grundsatzentscheidung handelt, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine finanziellen Auswirkungen entfaltet.
Bei erfolgreichem Ausgang der Bewerbung sind die dann bereit zu stellenden Eigenmittel der Stadt Oberhausen zu kalkulieren und unterliegen einem gesonderten Ratsbeschluss.
Sachverhalt
Begründung
Auf der Grundlage einer Machbarkeitsstudie „Wie wollen wir morgen leben? – Internationale Gartenausstellung (IGA) Metropole Ruhr 2027 hat die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) am 11.10.2013 einstimmig beschlossen, eine Machbarkeitsstudie für dieses Projekt erarbeiten zu lassen.
Ausgangspunkt für die IGA Metropole Ruhr 2027 war ein Kongress zum Emscher Landschaftspark im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010. Als Ergebnis wurde festgestellt, dass es zum Thema Gartenschauen bisher Landes- und Bundesgartenschauen in einzelnen Städten im Ruhrgebiet gab, aber keine Internationale Gartenausstellung. Diese finden in Deutschland alle 10 Jahre statt; der Termin 2027 ist derzeit noch vakant.
Entsprechende Gespräche mit der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG), die das Label vergibt, haben stattgefunden. Der Vorschlag in der Metropole Ruhr eine IGA durchzuführen, fand bei den Vertretern der DBG großes Interesse.
Das Ruhrgebiet kann mit einer IGA 2027 zeigen, welche individuellen oder allgemeingültigen Antworten es in seinem räumlichen Kontext der dezentralen postindustriellen Metropolregion gefunden hat. So kann die IGA 2027 zum Schauplatz für innovative Lösungen globaler Fragen und damit international relevant werden. Ähnlich wie bei der IBA Emscher Park zeigt die Metropole Ruhr sich als Vorreiter für die Beantwortung wichtiger Zukunftsfragen im Kontext von Stadt- und Freiraumplanung.
Bereits in der Vergangenheit hat die Metropole Ruhr mit internationalen und regional ausgerichteten Formaten (wie z. B. IBA Emscherpark, Kulturhauptstadt Ruhr 2010, Klimaexpo, Innovation-City ….) ihren Anspruch als internationaler Gast- und Taktgeber bewiesen.
Mit der IGA 2027 besteht die Chance die Imageoptimierung der Metropole Ruhr weiter voranzutreiben und gleichzeitig zu substanziellen Investitionen in der Infrastruktur zu kommen. Derartige Projekte wirkten sich auf Grund der Verbindung von Bauprogrammen und Marketing grundsätzlich positiv auf die Stadt- und Regionalentwicklung dieser Region aus.
Auf der Grundlage der positiven Ergebnisse der Machbarkeitsstudie ist es nun erforderlich, eine Bewerbung bei der DBG zur Ausrichtung der IGA Metropole Ruhr 2027 einzureichen. Soweit die Bewerbung erfolgreich ist, muss in einem nächsten Schritt eine Konkretisierung des in der Machbarkeitsstudie vorgeschlagenen Konzeptes vorgenommen werden. Geplant ist, dass diese konkretisierende Detailarbeit bis Ende 2017 abgeschlossen und den politischen Gremien zur abschließenden Beschlussfassung vorgelegt wird.
Die IGA 2027 ist eine große Chance, gute Ideen für das Ruhrgebiet ganzheitlich umzusetzen. Dabei geht die Planung mit dem vorzustellenden Synopsemodell weit über das „grüne Ruhrgebiet“ hinaus und sucht nach integrativen Bausteinen, die beispielsweise auch die Belange des Klimaschutzes oder der Gewässerentwicklung vorantreibt. Mit der IGA 2027 zeigt die Städtegemeinschaft auf, wie mit unserer Industriekultur-Landschaft umgegangen werden kann. Hierzu hat das Planerteam der Machbarkeitsstudie gemeinsam mit dem RVR ein Modell entwickelt, welches sich durch unterschiedliche Ebenen und damit unterschiedlichen Adressaten zuwendet und gleichzeitig in der Flächenhaftigkeit das gesamte Ruhrgebiet anspricht.
Konzept mit drei Gartenebenen:
Das Konzept ist geprägt durch drei Gartenebenen. Diese verteilen sich flächig über das gesamte Ruhrgebiet. Die kleinste Ebene als „Dein Garten“ steht exemplarisch für die Partizipation von Bürgern, Vereinen und Gruppen im Sinne des bottom-up-Prinzips. Aus dieser Ebene prägen zahlreiche Projekte die IGA 2027. Die mittlere Ebene als „Unsere Gärten“ sind Projekte der Städte und Kommunen, die als dauerhafte Investition geplant sind und als Previews auf die Hauptveranstaltung 2027 hinweisen.
Die „Zukunftsgärten“ werden als zentrale Ausstellungsflächen mit einem „IGA-Gütesiegel“ verstanden. Die Zukunftsgärten stehen nur in geringer Stückzahl zur Verfügung. Sie erhalten eine bedeutende thematische Aufladung und transportieren in besonderer Weise den Internationalitätsgedanken. Fördermittel der EU, des Landes und des Bundes werden in Aussicht gestellt.
Für Oberhausen sind im Rahmen der Machbarkeitsstudie auf der Ebene 2 (Unsere Gärten) folgende Bereiche bisher aufgenommen worden:
- Kaisergarten und Schloss Oberhausen mit Brücke „Slinky Springs to Fame“
- Grillopark Oberhausen
- Revierpark Vonderort Oberhausen
- Gärten Osterfeld/OLGA-Park Oberhausen
- ggf. auch oben in Gruppe mit Ripshorst etc.
Weiteres Vorgehen:
Nach positiver Beschlussfassung wird dem RVR als Koordinierungsstelle, die Teilnahme an der Bewerbung zur IGA Metropole Ruhr 2027 mitgeteilt.
Die politischen Gremien werden über das weitere Vorgehen informiert.
Kurzfassung
Auf der Grundlage einer Machbarkeitsstudie und den Erfahrungen zurückliegender Großprojekte, wie dem IBA Emscher Landschaftspark, der Kulturhauptstadt 2010 und der noch laufenden Klimaexpo NRW 2022 hat der RVR einstimmig beschlossen, sich für die Internationale Gartenausstellung im Jahr 2027 zu bewerben.
In der bisher vorliegenden Machbarkeitsstudie sind für Oberhausen fünf Parkanlagen auf der zweiten Ebene vorgesehen. Nach erfolgreichem Zuschlag muss die Studie konkretisiert und die möglichen Projekte mit Kosten hinterlegt werden, die dann zu beschließen sind.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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9,6 MB
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