Berichtsvorlage - M/16/1804-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Ausstellungsplanung der Ludwig Galerie Schloss Oberhausen für das Jahr 2017
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Kunst
- Bearbeitung:
- xxx xxx
- Verantwortung:
- Dr. Vogt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Kulturausschuss
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Kenntnisnahme
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05.07.2016
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Sachverhalt
Sachdarstellung
Entenhausen >>>> Oberhausen>>>>
Donald, Micky and friends
gezeichnet in der Disney Factory von
Carl Barks, Floyd Gottfredson und Al Taliaferro
sowie Jan Gulbransson, Don Rosa und Ulrich Schröder
25. September 2016 bis 15. Januar 2017
Donald Duck, Micky Maus und ihre - wie Onkel Dagobert - oft sehr eigenständigen Freunde und Verwandten verbinden wir mit dem großen Walt Disney und seiner riesigen Factory. Doch wer waren die Zeichner hinter dem Disney Imperium, die die Figuren und ihre Welten erfanden und den Kosmos Entenhausen entwickelten?
Die Oberhausener Ausstellung stellt die drei Altmeister vor: The Mouse Man Floyd Gottfredson, der das Mausiversum zu uns auf die Erde holte; Al Taliaferro den immer noch weithin unbekannten Zeichner der täglichen Zeitungsstrips mit Donald und Geburtshelfer der Neffen Tick, Trick und Track und vielen weiteren Familienmitgliedern. Sowie den hochverehrten Begründer von Entenhauen und Vater zahlreicher Figuren wie Onkel Dagobert, Daniel Düsentrieb oder den Panzerknackern, Carl Barks.
Doch gehen die Geschichten nach dem Tod dieser drei großartigen Zeichner weiter und auch das thematisiert die Oberhausener Präsentation. Der aus Deutschland stammende Ulrich Schröder zeichnet heute Geschichten rund um die berühmteste Maus der Welt. Der Deutsche Jan Gulbransson und der Amerikaner Don Rosa lassen Donald weiterhin seine wutausbruchbegleiteten Abenteuer erleben. In originalen Zeichnungen, Drucken und auch dreidimensionalen Exponaten können die Besucherinnen und Besucher nun eintauchen in den Kosmos von Entenhausen > in Oberhausen!
In Zusammenarbeit mit der Sammlung Ina Brockmann und Peter Reichelt, Mannheim.
Let’s buy it! Kunst und Einkauf
Von Albrecht Dürer über Andy Warhol bis Gerhard Richter
22. Januar 2017 bis 14. Mai 2017
Kunst und Kaufen, zwei Dinge die nah zusammen hängen und doch immer weit auseinander zu liegen scheinen. Albrecht Dürer gilt als einer der ersten Kunst-Unternehmer an der Wende vom Mittelalter zur Neuzeit. Dabei war er nicht nur ein guter Vermarkter des eigenen reichhaltigen Sortiments, sondern wurde bereits von seinen Zeitgenossen kopiert. Das Interesse an seiner Kunst ist bis heute ungebrochen. Die Moden des Kunstmarktes zeigen sich über die Jahrhunderte in Übermalungen – Christus erhält einen Hut und wird zum Tronje - und Umdeutungen von Themen. Große Spekulationsblasen wie die Tulpomania des 17. Jahrhunderts in den Niederlanden spiegeln sich in der Kunst. Dass die einfache Supermarktware künstlerisch geadelt wird, hat in Perfektion die Pop Art mit Andy Warhol gezeigt. Und auch das Verhalten von Menschen beim Einkauf wird nicht nur in Rudolf Holtappels Fotoserie Menschen im Warenhaus beobachtet. Wenn Gerhard Richter auf seinem Gemälde Mutter und Tochter Brigitte Bardot mit ihrer Mutter beim Shoppen zu zeigen scheint, verbindet sich hier das Thema des Einkaufens mit dem teuersten Maler des aktuellen Kunstmarktes.
Erstmals beleuchtet nun eine breit angelegte Ausstellung das weite Feld, das Kunst und Einkauf verbindet. Arbeiten rund um das Zahlungsmittel spielen ebenso eine Rolle wie solche, die aus Geld gemacht wurden. Ein umfangreicher Katalog wird die Präsentation begleiten: Let’s buy it!
Sam Shaw
60 Jahre Fotografie
21. Mai bis 17. September 2017
Mit dem New Yorker Fotografen Sam Shaw (1912-1999) stellt die LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen erneut einen der großen Bildfinder des 20. Jahrhunderts vor. Seine oft spontanen Motive haben Weltruhm erlangt und schrieben Fotografiegeschichte. Die Aufnahme von Marilyn Monroe aus „Das verflixte siebte Jahr“ mit dem hochfliegenden Plisseerock ist das vielleicht am häufigsten reproduzierte Bild des 20. Jahrhunderts.
Sam Shaw begann seine Karriere als Fotojournalist, er lieferte zahlreiche Titelbilder für Magazine wie Life oder Look. Seine Porträts der Stars in Hollywood, der Künstler und Intellektuellen seiner Zeit bestimmen bis heute unser Bildgedächtnis. Der Film war das große Vorbild für seine Aufnahmen. So finden sich vielfach ungewöhnliche Blickwinkel, die an Kameraeinstellungen für Filmsequenzen erinnern.
In Zusammenarbeit mit den Shaw Family Archives New York ist in Oberhausen eine umfängliche Retrospektive mit etwa 230 Schwarzweißfotografien zu sehen. Neben den Klassikern sind Themenschwerpunkte aus seinem 60-jährigen Schaffen herausgearbeitet zu Bereichen wie Verbrechen, Sport, Porträt oder Film.
Mordillo
The very optimistic pessimist
24. September 2017 bis 8. Januar 2018
Wer kennt sie nicht, die wortlosen Knollennasen, die so viel mit ihrer Mimik, Gestik und Interaktion mit ihrem Umfeld zu erzählen wissen. Guillermo Mordillo, 1932 in Buenos Aires geborener Zeichner, setzt diesen Kosmos seit den 1950er Jahren ins Bild. Dabei sind die Themen weit gefächert und reichen von Menschen und ihren kleinen Besonderheiten über die Liebe, Tiere oder Fußball bis zu politischen Motiven. Nicht vordergründig und doch schnell erfassbar laden seine meist kleinen und gedrungenen Figuren zum Schmunzeln ein und lassen ebenso oft einen tieferen inhaltlichen Sinn erkennen.
Über 100 seiner wohlgehüteten und selten gezeigten Originale sind in der Ausstellung vereint und geben Einblick in das Werk eines der großen, international tätigen Zeichners unserer Zeit. Ergänzt durch hochwertige Druckgrafik und eine umfassende Darstellung der Biografie Mordillos, der sich selber als „very optimistic pessimist“ bezeichnet, ist erstmals seit 25 Jahren wieder in einem deutschen Museum eine umfangreiche Präsentation seiner Arbeiten zu sehen.
Kleines Schloss
Wir schaffen das!
Politische Karikaturen von Waldemar Mandzel, Thomas Plaßmann und Heiko Sakurai
4. September 2016 – 8. Januar 2017
Willkommenskultur oder Festung Europa - kaum ein anderes Thema dominiert das tagespolitische Geschehen zurzeit stärker als die Flüchtlingskrise. Die im Ruhrgebiet gebürtigen Karikaturisten Waldemar Mandzel, Thomas Plaßmann und Heiko Sakurai, die zu den besten in Deutschland gehören, kommentieren zeichnerisch die widersprüchliche europäische Flüchtlingspolitik in der aktuellen Berichterstattung der Printmedien. Mit spitzer Feder ziehen sie den Betrachter in ihren Bann und öffnen ihm die Augen, indem sie kritisch analysierend und entlarvend Partei ergreifen. Erstmals werden ihre Arbeiten, mit denen sie sich in scharfem, aber auch liebevoll witzigem Ton zu diesem hochaktuellen Thema äußern, in einer Museumsausstellung präsentiert.
Glück und Wunsch: 50 Jahre Malschule
15. Januar 2017 bis 5. März 2017
SHOP! Wie es uns gefällt.
Der Arbeitskreis Oberhausener Künstler stellt aus.
12. März bis 18. Juni 2017
Der Kunstverein zu Gast in der LUDWIGGALERIE
Andrea Küster
25. Juni bis 24. September 2017
NN
8. Oktober 2017 bis Januar 2018
