Berichtsvorlage - M/16/1746-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Verkehrsführung Buschhausener Straße / Kreuzung LindnerstraßeCDU-Antrag gemäß §4 der Geschäftsordnung vom 20.06.2012 (A/15/2117-01)
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Verkehrsplanung und Tiefbau
- Bearbeitung:
- Martina Schleuter
- Verantwortung:
- Janclas
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Planungsausschuss
|
Kenntnisnahme
|
|
|
|
28.06.2016
|
Sachverhalt
Sachdarstellung
Im Planungsausschuss am 20.06.2012 wurde seitens der CDU eine Änderung der Verkehrsführung im Bereich Buschhausener Straße, Ecke Lindnerstraße angeregt. Damals wurde festgestellt, dass in Fahrtrichtung Buschhausen viele Fahrzeuge nach links in die Lindnerstraße abbiegen. Es kam dort vermehrt zum Rückstau, der sich auch auf die Geradeausspur auswirkte.
Es wurden diverse Abstimmungsgespräche unter anderem mit der StOAG, der Polizei und dem Landesbetrieb Straßen NRW geführt. Im Planungsausschuss am 01.04.2014 wurde dann eine zwölf monatige Testphase mit jederzeitigem Wiederruf für eine Gelbmarkierung und einen zusätzlichen Wegweiser auf der Buschhausener Straße vereinbart.
Durch Abstimmungen über die Kosten mit dem Landesbetrieb (Straßenbaulast- und Kostenträger) gab es einige Verzögerungen des Verfahrens. Währenddessen hat sich die Verkehrssituation vor Ort reguliert. Im Arbeitskreis Verkehrssicherheit am 05.05.2015 wurde schließlich von den Beteiligten (Straßenverkehrsbehörde, Polizei, örtliche Verkehrsbetriebe, etc.) eine Notwendigkeit der Durchführung der Maßnahme negativ beschieden. Daher wurde keine Gelbmarkierung und kein zusätzlicher Wegweiser hergestellt.
Am 11.07.2015 ist dann die Signalanlage (Eigentum des Landesbetriebes Straßen NRW) durch einen irreversiblen Defekt ausgefallen. Am 17.07.2015 wurde Ersatz durch ein neues Steuergerät geschaffen. Seit dem lief die Anlage dort mit einem sogenannten Festzeitprogramm, welches keinerlei verkehrsabhängige Anpassungen ermöglichte. Ein Festzeitersatzprogramm bildet jeden Umlauf gleichbleibend die Abfolge von allen freigegebenen Signalgruppen ab. Dieses Festzeitprogramm war demnach verantwortlich für die mitunter unbefriedigende verkehrliche Situation vor Ort. Dies bedeutet, dass immer alle Verkehrsströme gleich lange Freigaben erhalten und nicht auf den vorhandenen Verkehr reagiert wird. Somit hat dies immer Leistungsfähigkeitseinbußen zur Folge. Daraus resultieren Rückstausituationen bei unterschiedlichen Verkehrsbelastungen.
In der 17. Kalenderwoche 2016 wurde eine verkehrsabhängige Steuerung, welche über Induktionsschleifen in der Fahrbahn, eine Schaltung nach der aktuellen Verkehrsbelastung möglich macht, installiert. Eine Stauerkennung ist ebenfalls programmiert und kann auf eine Rückstausituation reagieren. Überprüfungen der Verkehrssituation werden unabhängig von Defekten der Signalanlagen regelmäßig durch die Stadt Oberhausen sowie die städtischen Verkehrsbetriebe STOAG und die Polizei gewährleistet.
Eine erste Stellungnahme der Polizei fällt positiv aus. Ein Verkehrsrückstau vom Linksabbieger auf die Geradeausspur der Buschhausener Straße in Fahrtrichtung Norden wurde nicht festgestellt. Verkehrsunfälle wurden in dem Zeitraum polizeilich nicht registriert.
Weitere Befahrungen des Bereichs 5-6 haben ergeben, dass es zu sehr wenigen Rückstausituationen kommt. Diese werden durch die neu installierte verkehrsabhängige Steuerung innerhalb eines Umlaufs zuverlässig abgebaut.
