Berichtsvorlage - M/16/1770-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Volkspark SterkradeErgebnisse der Begehung vom 02.05.2016
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Umweltschutz
- Bearbeitung:
- Barbara Neu
- Verantwortung:
- Werntgen-Orman
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Bezirksvertretung Sterkrade
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Kenntnisnahme
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23.06.2016
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Sachverhalt
Bezug
M/16/1357-01
Sachdarstellung
Hintergrund und Ausgangslage
In der Sitzung der Bezirksvertretung Sterkrade am 28.01.2016 legte die Fachverwaltung einen Sachstandsbericht zur Umsetzung und Abarbeitung des Parkpflegwerkes zum Volkspark Sterkrade vor. Im Rahmen dieser Sitzung wurde bemängelt, dass diverse Leistungen des Parkpflegwerkes nicht oder mangelhaft ausgeführt wurden.
Nach Überprüfung der genannten Mängel legte die Fachverwaltung am 03.03.2016 eine Stellungnahme in Form einer weiteren Berichtsvorlage vor. In dieser wurde dargestellt, dass das Parkpflegewerk entsprechend den Vorgaben umgesetzt und die vorgeschlagenen Maßnahmen weitgehend abgearbeitet wurden.
Die Berichterstattung stellte jedoch nicht alle Mitglieder der Bezirksvertretung zufrieden und der Bezirksbürgermeister schlug daraufhin vor, eine Begehung mit den Vertretern der Fraktionen sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern zu vereinbaren.
Ortstermin
Am 02.05.2016 fand die Begehung statt. Hierbei wurde von fast allen Teilnehmenden festgestellt, dass sich der Zustand des Volksparkes deutlich verbessert hat.
Im Einzelnen wurden folgende Punkte näher betrachtet:
Fahrradweg Potsdamer Straße
Die vermeintlichen Fahrradwege Potsdamer Straße durch den Volkspark sind zwar in einem überarbeitungswürdigen Zustand, Unfallgefahren bestehen jedoch nicht. Darüber hinaus prüft die Fachverwaltung derzeit, ob der nördlichere Gehweg als Fahrradweg ausgewiesen werden kann.
Unebenheiten an der Brücke zur Westhoffstraße
Die kleinen Niveauunterschiede zwischen dem Wegebelag, der Entwässerungsrinne und der Brücke befinden sich im Toleranzbereich und sind aus bautechnischen Gründen notwendig, da das Oberflächenwasser in die Rinne abfließen und in die Vorflut eingeleitet werden soll. Die Funktion ist jedoch durch eingetragenes Laub und Dreck eingeschränkt. Eine Reinigung wurde von der Fachverwaltung bereits veranlasst.
Fundamente des ehemaligen Verkaufsstandes
Wie schon in der Berichtsvorlage vom 03.03.2016 erwähnt, stellten sich die alten Fundamente des Verkaufsstandes als im Boden verbliebene Randsteine der ehemaligen Zuwegung des Verkaufsstandes dar. Ein Teilnehmer der Begehung führte an, weitere Fundamente wie zum Beispiel ein vorhandener Straßenablauf und ein Revisionsschacht seien ebenfalls im Boden verblieben. Diese können nicht zurückgebaut werden. Der Straßenablauf nimmt das Oberflächenwasser der Wege auf.
Die Randsteine verbleiben ebenfalls im Boden, da sie nach Aussage der OGM GmbH keine Hindernisse beim Mähen der Rasenflächen darstellen.
Teichanlage
Ein Teilnehmer und Mitglied des Angelvereins, der den Teich in der Parkanlage nutzt, beklagte eine zunehmende Versandung der Einmündung des Teiches. Er stimmte dem Vorschlag zu, die Versandung in Eigenleistung zu beseitigen. Weiterhin beklagte das Mitglied die nahe am Gewässer stehenden Pappeln, deren Laub im Wasser schlecht verrottet. Zurzeit besteht keine Veranlassung, die Bäume vorzeitig zu entnehmen. Bei einer Ersatzpflanzung, wenn die Bäume mal gefällt werden müssen, soll aber geprüft werden, ob der Abstand zum Gewässer vergrößert und die Baumart entsprechend geändert werden kann. Außerdem wurde festgestellt, dass die Netze der Steinwalzen zerschnitten, und die Steine ins Gewässer geworfen werden. Hier soll die OGM GmbH im Uferbereich Boden auffüllen und Landschaftsrasen ansäen. Das marode Geländer am Teich in Höhe des ehemaligen Betriebshofes soll zurückgebaut und durch vorhandene Holzstämme ersetzt werden.
Brücke am Bahndamm
Die in Rede stehende Brücke auf der Höhe des Stadions befindet sich in einem schlechten Zustand. Die Verwaltung prüft, welche Maßnahmen erforderlich und möglich sind, den Mangel zu beseitigen.
Ehemalige Betriebsgelände der OGM GmbH
Die ehemalige Fläche der OGM GmbH, welche vom Angelverein derzeit genutzt wird, soll im Bereich der Fundamentflächen mit Oberboden angedeckt und bepflanzt werden. Die Arbeiten sollen ebenfalls vom Angelverein ausgeführt werden.
Beachvolleyballfläche
Die vorhandene Beachvolleyballfläche stellt sich im Rahmen der Begehung als ungenutzt dar. Ein Rückbau der ca. 20 x 30 Meter große Fläche wäre sehr kostenintensiv. Ein Andecken der Fläche mit Oberboden eine darauf folgende Ansaat wäre sinnvoll, jedoch wurde in dieser Angelegenheit keine Entscheidung getroffen.
Fahrradweg parallel zur Bahnlinie
Die Wegeverbindung verläuft als Geh- und Fahrradweg parallel zur Bahnlinie. Der Randbereich zu den Gehölzflächen ist in weiten Teilen abgesackt. Die Einfassung wurde im Rahmen des Parkpflegewerkes in Teilbereichen reguliert und Fehlstellen mit Beton ausgebessert. Eine Überarbeitung des kompletten Randbereiches würde Kosten in Höhe von ca. 120.000,00 EUR brutto verursachen.
Fazit
Zusammenfassend wurde vor Ort mehrheitlich festgestellt, dass die angeführten Mängel nicht die Leistungen des Parkpflegewerkes betreffen und die Parkanlage sich in einem zufriedenstellenden Zustand befindet. Durch die Begehung konnten die vorgefundenen Mängel diskutiert und in den meisten Fällen auch Lösungen gefunden werden. Punkte wie zum Beispiel die Schäden an der Brücke am Bahndamm auf der Höhe des Stadions oder die Randbereiche des asphaltierten Fahrradweges an der Bahnlinie erfordern wirtschaftliche Lösungsvorschläge und zusätzliche finanzielle Mittel. Die Verwaltung wird diese erarbeiten und als Beschlussvorlage zu gegebener Zeit der Bezirksvertretung vorlegen.
