Berichtsvorlage - M/16/1527-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Bezug

 

M/16/1357-01

 

 

Sachdarstellung

 

Hintergrund und Ausgangslage

 

In der letzten Bezirksvertretung Sterkrade am 28.01.2016 wurde ein Sachstandsbericht zur Abarbeitung der Parkpflegewerke durch die Fachverwaltung vorgelegt. Berichtet wurde unter anderem, dass das Parkpflegewerk für den Volkspark Sterkrade im Dezember 2013 in der Bezirksvertretung Sterkrade vorgestellt und nach ausführlicher Diskussion beschlossen wurde. Mit der Umsetzung durch die Ausbildungskolonne der OGM GmbH wurde im Frühjahr 2014 begonnen und die Arbeiten Ende 2014 abgeschlossen.

 

Der Vertreter der „Bündnis Oberhausener Bürger – BOB“ bemängelte, dass der Eingang zur Parkanlage von der Brandenburger Straße aus nicht überarbeitet und gestaltet worden sei. Ferner sollten die vielen Hinweis- und Verbotsschilder, auf denen noch teilweise „Der Stadtdirektor“ genannt ist, gegen eine einheitliche Beschilderung der Eingänge einschließlich aller notwendigen Hinweise ausgetauscht werden. Ebenfalls sollte einer der beiden parallel verlaufenden Gehwege von der Realschule aus als Radweg ausgewiesen werden. Die Mülleimer hätten laut Parkpflegewerk gegen eine Ausführung mit Deckel ausgetauscht werden sollen, damit Tiere es nicht so leicht hätten, entsorgten Müll in der Umgebung auf der Suche nach Nahrung zu verteilen. Außerdem bemängelte er, dass die Fundamente des ehemaligen Büdchens noch vorhanden seien und diese eine Unfallgefahr darstellen, ebenso wie die in Teilbereichen erneuerten Einfassungen der Wege, welche mangelhaft hergestellt seien. Die Binderschicht sei ohne Rückenstütze ausgeführt worden. Dadurch haben sich einzelne Steine gelöst und stellten eine Unfallgefahr dar. Daher wurde die Frage gestellt, wer die Leistungen der OGM GmbH abgenommen habe.

 

Die Fachverwaltung erwiderte hierzu, dass das Parkpflegewerk entsprechend umgesetzt und die vorgeschlagenen Maßnahmen abgearbeitet wurden. Zu den angeführten Mängeln konnte Herr Werntgen-Orman mitteilen, dass die Beschilderung nicht Bestandteil des Parkpflegewerkes war und somit zwar als Begehren zur Kenntnis, nicht jedoch als Mangel bei der Umsetzung aufgenommen werden kann. Die Ausweisung des parallel verlaufenden Gehweges zu einem Radweg sei bei dem zuständigen Fachbereich angefragt worden. Frau Janclas (Fachbereichsleiterin der Verkehrsplanung) bot an, den Sachverhalt erneut prüfen zu lassen. Frau Lauxen ergänzte, dass die Um- und Neugestaltung des Eingangsbereiches ein Teilprojekt des Integrierten Handlungskonzeptes für Sterkrade ist. Die bereits abgearbeitete Umgestaltung und Wegeänderung im Eingangsbereich dient bisher der Kostenreduzierung.

 

Auf Grund der vorgebrachten Beschwerden wurde die Verwaltung gebeten, zu überprüfen, welche vorgebrachten Mängel es an der Umsetzung des Parkpflegewerkes noch gibt und hierüber der Bezirksvertretung in der nächsten Sitzung Bericht zu erstatten.

 

Im Rahmen einer Begehung der Verwaltung mit dem Leiter der Ausbildungskolonne der OGM GmbH wurden die einzelnen Maßnahmen des Parkpflegewerkes überprüft.

 

Als Ergebnis daraus ist festzuhalten, dass bis auf wenige Ausnahmen alle Maßnahmen des Parkpflegewerkes umgesetzt wurden.

 

So sind zum Beispiel die Abfalleimer, mit Ausnahme von drei Abfallkörben auf dem Kleinkinderspielplatz, mit Abdeckungen umgerüstet worden. Der Abstand zwischen Deckel und Korb kann nicht weiter verringert werden, da sonst die Entsorgung größerer Mülleinheiten nicht mehr möglich ist. Auch wurden keine Fundamentreste des ehemaligen Büdchens vorgefunden.

 

Einzig die im Parkpflegewerk vorgeschlagene Abpflanzung der Stromkästen an dem Kinderspielplatz wurden nicht ausgeführt wurde. Diese, sowie die spärlich ausgefallene Abpflanzung der Garagen im Bereich des Kleinkinderspielplatzes, soll jetzt nachgeholt werden.

 

 

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