Berichtsvorlage - M/16/1440-01
Grunddaten
- Betreff:
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LUDWIG CHARTS – Junge KuratorInnen wählen/stellen/zeichnen ihre TOP TEN aus
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Kunst
- Bearbeitung:
- xxx xxx
- Verantwortung:
- Dr. Vogt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Kulturausschuss
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Kenntnisnahme
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16.02.2016
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Sachverhalt
Sachdarstellung
Seit Herbst 2013 ist die LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen Partner im Projekt „Von uns – für uns! Die Museen unserer Stadt entdeckt.“
Mit ihrer Idee der „LUDWIG CHARTS“ sicherten sich die Projektleiterinnen Ursula Bendorf-Depenbrock und Sabine Falkenbach die volle Förderung bis Ende 2017 durch den Deutschen Museumsbund, der das Projekt im Rahmen des Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durchführt.
Im Februar startet nun die achte von insgesamt zwölf Maßnahmen: mit jeder neuen Ausstellung in der Galerie, aktuell AMERICAN POP ART – Meisterwerke massenhaft von Robert Rauschenberg bis Andy Warhol aus der Sammlung Heinz Beck, beginnt auch eine neue Staffel der LUDWIG CHARTS.
Das Konzept: Kinder und Jugendliche melden sich freiwillig als Peer-Teamer, sie erkunden die LUDWIGGALERIE und befassen sich intensiv mit der jeweiligen Ausstellung. Sie entscheiden individuell, was ihnen besonders gefällt, in der Gruppe einigen sie sich dann auf eine Auswahl von zehn Werken, die TOP 10. In der Vorbereitungsphase erhalten die Peer-Teamer außerdem Coachings, die sie auf die anschließende Präsentation der TOP 10 vor Freunden und Verwandten, Mitschülern und Museumsbesuchern vorbereiten sollen. Dazu gehören Körper- und Sprechtrainings mit der freien Theaterregisseurin Barbara Grubenbecher sowie mediale Workshops bei Kevin Casper vom Presseklub Oberhausen und dem Fotografen Axel Scherer. Sie gehören ebenso zum festen Projekt-Team wie Eva Depenbrock, Linda Schmitz, Davina Te Heesen, Gitta Winhuysen, Thomas Bäumen, Monika Kempkes und unterstützen die Museumspädagoginnen, die sich vor allem um die museale Ausbildung der TeilnehmerInnen kümmern.
Die aktuell laufende achte der insgesamt zwölf Staffeln ist nun die siebente Kooperation mit der Kulturschule Hauptschule Alstaden. Dort hat sich das Projekt mittlerweile herumgesprochen und wird unter den TeilnehmerInnen empfohlen. Mit dabei sind auch diesmal Kinder der Luisenschule und Falkensteinschule.
Die Ausstellung der TOP TEN wird in der Regel am letzten Freitag der Ausstellung in der Artothek eröffnet und ist bis einschließlich Sonntag für alle Besucher zugänglich. In dieser Zeit können sich alle Museumsgäste an der Mitmachaktion mit Chartkarten und Bildstickern partizipativ beteiligen.
Inzwischen ist das Format der TOP TEN Bestandteil des museumspädagogischen Programms und somit nachhaltig für alle Schulklassen buchbar!
Die Peer-Teamer der Staffel 7 haben darüber hinaus an einem Fernsehbeitrag von Carmen Krafft-Dahlhoff über die Ausstellung AMERICAN POP ART mitgewirkt, der am Freitag, 22. Januar 2016 im WDR Fernsehen in der Lokalzeit Ruhr ausgestrahlt wurde!
Die Projektleiterinnen waren als Referentinnen eingeladen zum Herbsttreffen des Arbeitskreises Bildung und Vermittlung im Deutschen Museumsbund anlässlich der Jahrestagung des Bundesverbandes Museumspädagogik "Nachhaltig Netzwerken. Kooperation macht stark" am 29. September 2015 in der Thomas-Morus-Akademie /Kardinal-Schulte-Haus, Bensberg. Dort haben sie das Projekt LUDWIG CHARTS vorgestellt.
Der Band 80 der Publikation Museumskunde vom Deutschen Museumsbund enthält einen Aufsatz von Ursula Bendorf-Depenbrock und Sabine Falkenbach. Er liegt als Anlage diesem Bericht bei.
Anlagen
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(wie Dokument)
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491,7 kB
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