Antragsvorlage - A/18/1361
Grunddaten
- Betreff:
-
Antrag der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Sterkrade gemäß § 2 der Geschäftsordnung für den Rat der Stadt: Einführung eines temporären Glasverbots im Bereich der Dudelerstraße während der Veranstaltung „Tanz in den Mai“
- Antragsteller/-in:
-
CDU-Fraktion
Dominik Sporkmann
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antragsvorlage
- Federführung:
- Politik
- Bearbeitung:
- Ratsgremien
- Konsequenzen:
- Keine Angabe zu finanziellen Konsequenzen (Berichte od. Anträge); Keine Angabe zu klimatischen Konsequenzen (Berichte od. Anträge)
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Bezirksvertretung Sterkrade
|
Beschlussfassung
|
|
|
|
08.10.2026
|
Beschlussvorschlag
Die Bezirksvertretung Sterkrade bittet die Verwaltung bei der Veranstaltung „Tanz in den Mai“ in Schmachtendorf von 18 – 6 Uhr ein zeitlich begrenztes Verbot für das Mitführen und Verwenden von Glasbehältnissen auf der Dudelerstraße und im unmittelbaren Veranstaltungsumfeld anzuordnen.
Sachverhalt
Bei der Veranstaltung „Tanz in den Mai" halten sich regelmäßig zahlreiche Menschen auch außerhalb des eigentlichen Veranstaltungsgeländes im Bereich der Dudelerstraße auf. Dabei werden in erheblichem Umfang mitgebrachte Glasflaschen genutzt und zurückgelassen. Zerbrochenes Glas und Scherben auf Gehwegen und im Straßenraum stellen eine konkrete Verletzungsgefahr für Besucherinnen und Besucher, Anwohnerinnen und Anwohner sowie insbesondere für Kinder und Tiere dar.
Die Problematik ist nicht neu. Bereits in der Vergangenheit hat die Stadt Oberhausen anlässlich von „Tanz in den Mai“ ein zeitlich begrenztes Glasflaschenverbot ausgesprochen, dass auch Bereiche der Dudelerstraße umfasste. Die damaligen Erfahrungen zeigen, dass eine solche Regelung geeignet ist, den Gefahren durch Glasbruch im unmittelbaren Veranstaltungsumfeld zu begegnen.
Aus Sicht der CDU-Fraktion darf Sicherheit und Ordnung nicht an der Grenze des eigentlichen Veranstaltungsgeländes enden. Wo sich das Veranstaltungsgeschehen faktisch in den angrenzenden öffentlichen Raum ausdehnt, muss auch dort eine klare und nachvollziehbare Regelung gelten.
Ein einheitliches Glasverbot im unmittelbaren Veranstaltungsumfeld erhöht die Sicherheit, reduziert Verunreinigungen und Scherben im Straßenraum und entlastet zugleich Anwohnerinnen und Anwohner sowie Reinigungskräfte. Die CDU-Fraktion hält es deshalb für konsequent, die Dudelerstraße bei „Tanz in den Mai“ verbindlich in entsprechende Regelung einzubeziehen.
