Berichtsvorlage - M/18/1204
Grunddaten
- Betreff:
-
Bekämpfung der Wohnungslosigkeit im Rahmen der Landesinitiative „Endlich ein ZUHAUSE!“
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Soziales
- Bearbeitung:
- Dorothea Albrecht
- Verantwortung:
- Frau Peters, Herr Motschull
- Konsequenzen:
- Keine Angabe zu finanziellen Konsequenzen (Berichte od. Anträge); Keine Angabe zu klimatischen Konsequenzen (Berichte od. Anträge)
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Sozialausschuss
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Kenntnisnahme
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10.09.2026
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Sachverhalt
Im Rahmen einer Kooperation zwischen der Diakoniewerk Oberhausen gGmbH (DWO), den Servicebetrieben Oberhausen (SBO) und der Sozialverwaltung nimmt die Stadt Oberhausen bereits seit dem 01.10.2022 an einem Förderprojekt des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) zur Bekämpfung von Wohnungslosigkeit im Rahmen der Landesinitiative „Endlich ein ZUHAUSE!“ teil.
Zuwendungsempfangende sind Kreise und kreisfreie Städte in Nordrhein-Westfalen. Förderfähig für die Stadt Oberhausen sind maximal zwei (volle) Stellen. Es werden 90% der zuwendungsfähigen Kosten erstattet. In das Projekt einbezogen wird das DWO mit zwei halben Stellen sowie die SBO mit einer halben Stelle.
Die Verhinderung und Bekämpfung der Wohnungslosigkeit ist ein zentrales Anliegen des Projektes.
Dabei verfolgt die Landesinitiative folgende Zielsetzungen:
• Wohnungslosigkeit verhindern
• die Lebenslage obdachloser, wohnungsloser und von Wohnungsverlust bedrohter
Menschen zu verbessern
Die Umsetzung der Landesinitiative erfolgt auf kommunaler Ebene; dabei ist die Kooperation relevanter Akteure vor Ort von besonderer Bedeutung.
In diesem Rahmen werden sogenannte „Kümmerer-Projekte“ gefördert, die eng mit der Wohnungswirtschaft zusammenarbeiten. Fachleute der Sozialarbeit und der Wohnungswirtschaft kümmern sich dabei sowohl um Menschen, denen der Wohnungsverlust droht, als auch um solche, die nach einer Phase der Obdach- und Wohnungslosigkeit wieder dauerhaft in reguläre Wohnungen vermittelt werden können.
Im Rahmen des Förderantrages der lokalen Projektpartner für ein „Kümmerer Projekt“ wurden die Zielsetzungen wie folgt konkretisiert:
• Intensivierung der Kontaktaufnahme zu Haushalten, denen Wohnraumverlust droht
• Akquise zusätzlichen Wohnraumes für von Wohnungsnot betroffene Bürger*innen
• Kooperation mit relevanten Wohnraumanbietern
• professionelle Begleitung des Vermittlungs- und Anmietungsprozesses für Haushalte
in Wohnungsnot
• Begleitung durch „Kümmerer“, die für Vermieter*innen und Mieter*innen bei
Problemen ansprechbar sind
• Anbindung an das bestehende Hilfesystem zur dauerhaften Sicherung des
Wohnraumes durch nachgehende Hilfen
Die Projektpartner in Oberhausen übernehmen hierbei im Rahmen der Kooperation schwerpunktmäßig folgende „Kümmerer-Funktionen“:
• aufsuchende und betreuende Sozialarbeit durch das DWO als Fachdienst im Bereich
Wohnungs-/ Obdachlosenhilfe
• systematische Wohnraumakquise sowie Unterstützung während und nach dem
Anmietungsprozess in mietrechtlichen Angelegenheiten durch eine erfahrene
Immobilienfachkraft der Servicebetriebe Oberhausen (SBO)
• Wohnraumvermittlung durch die Sozialarbeit der Sozialverwaltung
• Projektbegleitung und organisatorische Koordination in der Sozialverwaltung mit
Anbindung an das Sachgebiet Wohnungssicherung/Obdachlosenhilfe
Begleitet werden die Projekte in den Kommunen von der Gesellschaft für innovative Sozialforschung und Sozialplanung (GISS), denen u. a. ebenfalls quartalsweise Daten aus dem Projekt geliefert werden.
Der aktuelle Förderzeitraum begann am 01.03.2025 und ist bis zum 31.12.2027 befristet.
Nach derzeitigem Stand läuft die Förderung aus.
