Antragsvorlage - A/18/0804
Grunddaten
- Betreff:
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Antrag der AfD-Ratsfraktion nach § 2 der Geschäftsordnung für den Rat der Stadt Oberhausen: Prüfung zur großflächigen Einführung der sog. TTE-Bauweise
- Antragsteller/-in:
-
AfD-Fraktion
Wolfgang Kempkes
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antragsvorlage
- Federführung:
- Politik
- Bearbeitung:
- Ratsgremien
- Konsequenzen:
- Keine Angabe zu finanziellen Konsequenzen (Berichte od. Anträge); Keine Angabe zu klimatischen Konsequenzen (Berichte od. Anträge)
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Stadtplanungs- und Umweltausschuss
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Vorberatung
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06.05.2026
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Erledigt
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Haupt- und Finanzausschuss
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Vorberatung
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11.05.2026
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Erledigt
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Rat der Stadt
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Beschlussfassung
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18.05.2026
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Sachverhalt
Die TTE-Bauweise als ein bewährtes Konzept zur ökologischen Flächenbefestigung erschließt sich immer mehr Anwendungsbereiche. Es handelt sich dabei um die versickerungsfähige Befestigung von Verkehrsflächen; ob als Pflasterung oder Schotterflächen. Auch bei der Gestaltung von Grünflächen kann das System zur Anwendung gelangen.
Das Basismaterial besteht zu 100% aus einem Recyclingprodukt aus Altkunststoff und bildet somit einen in sich geschlossenen Materialkreislauf ab.
Nach Darstellungen von Fachfirmen liegt die Versickerungsleistung um das Hundert- bis Tausendfache über der Leistung von üblichen Sickerpflastern; ein sehr wichtiger Aspekt bei Starkregen.
Da das System durch seine Lastverteilung deutlich geringere Eingriffe in den Boden erfordert (Aushub von ca. 15–20 cm statt 50 cm), besteht die begründete Aussicht auf erhebliche Einsparungen bei den Tiefbau- und Entsorgungskosten. Das Potential für Kosteneinsparungen wäre in die Prüfung einzubeziehen.
Weiter käme die Prüfung von Fördermöglichkeiten im Rahmen der „Zukunftsinitiative Klima.Werk“ der Emschergenossenschaft in Betracht.
Ein ständiges Problem bei herkömmlicher Flächenversiegelung sind Stolperkanten durch Wurzelaufbrüche beispielsweise durch Bestandsbäume. Bestandteil der TTE-Bauweise sind verschiedene Konzepte für („schwimmende“) Wurzelbrücken als Lösung für den chronischen Konflikt zwischen Baumerhalt und verkehrssicheren Gehwegen.
Einschlägige Fachfirmen weisen zahlreiche Referenzprojekte aus den verschiedensten Anwendungsbereichen im öffentlichen Raum aus. Damit ergibt sich die Perspektive, den allgemeinen Prüfauftrag bei Bedarf mit speziellen Projekten praktisch zu begleiten.
