Berichtsvorlage - M/18/0731
Grunddaten
- Betreff:
-
Landespreis für Oberhausener KI-Initiative
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Bearbeitung:
- Vanessa Sauer
- Verantwortung:
- van Benthem, Jehn
- Konsequenzen:
- Drucksache hat keine finanziellen Konsequenzen; Drucksache hat keine klimatischen Konsequenzen
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Wirtschafts- und Ordnungsausschuss
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Kenntnisnahme
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29.04.2026
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Sachverhalt
Sachverhalt
Die Stadt Oberhausen wird durch das Ministerum für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW mit dem Landespreis für innovative interkommunale Zusammenarbeit ausgezeichnet. In der Kooperationsgemeinschaft KommI – Kommunale Intelligenz entwickelt die Stadt Oberhausen KI-Lösungen für Kommunalverwaltungen. Für Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter stehen KI-Sprachmodelle zur Verfügung, mit denen datenschutzkonform Daten aus kommunalen Fachverfahren verarbeitet werden können. Mit KommI wird diese Lösung gemeinsam weiterentwickelt. Die Schnittstellen zu Fachverfahren werden gemeinsam finanziert und als Open-Source-Produkte veröffentlicht. So entsteht nach und nach eine Bibliothek öffentlich verfügbarer und nachnutzbarer Adapter, die Sprachmodelle mit den kommunalen Daten verbinden. So lernen die KI-Assistenten immer speziellere Fähigkeiten des Behördenalltages zu unterstützen.
Gemeinsame Weiterentwicklung
Bisher sind bereits Adapter zum Ratsinformationssystem Allris, verschiedenen Wikis oder der Urbanen Datenplattform Civitas Core entstanden und stehen zur Nachnutzung bereit. In konkreten Entwicklungsgemeinschaften werden diese Produkte weiterentwickelt und z.B. auf weitere Anbieter von Ratsinformationssystemen ausgeweitet und im Funktionsumfang erweitert. Insbesondere die Kooperation mit Fachverfahrensherstellern wie z.B. KDN.sozial oder d.velop soll es zukünftig ermöglichen auf Fälle der Verwaltungsarbeit zuzugreifen und so konkrete Fragestellungen in umfangreichen Fallakten nachzuschlagen. Alle Zugriffe folgen dabei immer der Maßgabe, dass die KI-Assistentinnen und -Assistenten nur das sehen können, was die Nutzerin oder der Nutzer mit ihren Zugriffsrechten ebenfalls sehen kann.
KI-Nutzung in Oberhausen
In Oberhausen steht KommI seit Mitte 2025 zur Verfügung. In ersten Einführungsveranstaltungen konnten bis heute bereits über 300 Anwenderinnen und Anwender nach Durchführung einer KI-Einführung (KI-Seepferdchen) für die Plattform freigeschaltet werden. Um den Austausch zwischen den Nutzenden zu intensivieren und Erfahrungswerte greifbar zu machen, findet regelmäßig das KI-Kaffee statt. Hier werden umgesetzte Lösungen, zusammengestellte Wissensdatenbanken und weitere Themen vorgestellt oder auch Einführungshindernisse bzw. Bedenken thematisiert. Zur Unterstützung der fokussierten Weiterentwicklung der KommI Plattform hat die Stadt Oberhausen auch eine KI-Werkstatt ins Leben gerufen. In der ersten Ideenphase werden aus allen Verwaltungsbereichen Vorschläge für KI-Lösungen gesammelt und durch eine verwaltungsinterne Jury ausgewählt. In der Folge werden diese Lösungen ab Mai 2026 umgesetzt und im Idealfall in die KommI Entwicklungsgemeinschaft direkt eingebracht.
