Antragsvorlage - A/18/0724

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

 

Die Verwaltung wird gebeten, eine schriftliche Sachdarstellung über den Stand des am 16. 4. 2024 im Kulturausschuß beschlossenen „Aufbaus einer auswärtigen Abo-Struktur inkl. Bustransfer“ (B/17/5025) vorzulegen.

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Bezug

B/17/5025

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Sachverhalt

 

In der Sitzung des Kulturausschusses vom 16. 4. 2024 wurde unter TOP 10 der „Aufbau einer auswärtigen Abo-Struktur inkl. Bustransfer aus den Städten Bottrop und Dinslaken mit Zwischenhalten im Stadtgebiet Oberhausen (B/17/5025)“ behandelt.

In der Debatte legte die seinerzeitige Verwaltungsdirektorin des Stadttheaters dar, der Antrag solle dazu dienen, Abonnenten, welche nicht aus Oberhausen sind, zu erfassen. Es sei sehr viel Arbeit, die notwendige Struktur aufzubauen. Man strebe eine Kooperation mit der STOAG an, damit die Kosten nicht so hoch seien, wie im Antrag angesetzt. Man müsse genügend Freiheit haben, so daß sich die Sache positiv entwickelt.

Frau Wolter (CDU) hielt das Projekt für eine gute Idee. Man könne nach einem Jahr schauen, wie sich die Angelegenheit entwickelt habe. Sei es ein Flop, könne man abbrechen.

Herr Hoff (FDP) wies darauf hin, daß ein Theaterbesuch immer eine individuelle Angelegenheit sei. Wenn man nach der Vorstellung da bleibe, werde es mit der Busrückfahrt schwierig. Ob es nicht besser wäre, den ÖPNV besser einzubinden. Ferner sei für eine Stadt im HSK (in der Haushaltssicherung) ein kostenloses Angebot für Nicht-Oberhausener kritisch zu sehen.

Die Theater-Intendantin Frau Dr. Mädler erklärte, das Ziel sei die Gewinnung eines neuen Publikums. Die Idee sei nicht neu, sondern werde an anderen Theatern bereits praktisch angewendet. Ältere Leute, die Angst hätten, werden abgeholt, im Bus – noch während der Anreise – auf die Vorstellung eingestimmt und danach wieder an den Aufnahmepunkten abgesetzt. Sie würde die Idee gerne einmal ausprobieren. Das Projekt benötige eine gewisse Anlaufzeit; sie bitte daher – mit Blick auf Frau Wolter – um eine längere Zeit als ein Jahr.

Der Kulturdezernent erklärte, die Idee eines Kombi-Tickets STOAG-Theater könne nur für das Oberhausener Stadtgebiet gelten. Es gibt eine Initiative, das Kombiticket (für das Theater) für den ganzen VRR-Bereich anzubieten. Das erfolge aber erst ab der Spielzeit 2026/27.

Die Vorlage wurde bei Enthaltung der FDP gegen die Stimme der AfD beschlossen.

Nachdem Frau Wolter eine Evaluation des Projektes nach einem Jahr vorgeschlagen und die Intendantin um eine längere Zeitspanne gebeten hatte, wäre nun der Zeitpunkt für eine Darstellung des Ist-Zustandes und eine Überprüfung der Kosten-Nutzen-Relation gekommen.

Es erscheint sinnvoll, die in der Vorlage B/17/5025 ab Zeile 7ff unter „Ziel“ formulierten Sachverhalte in eine Überprüfung einzubeziehen.

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