Berichtsvorlage - M/18/0039

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Die vorhandene Grünfläche weist eine annähernd dreiecksförmige Grundfläche auf und liegt zwischen der Danziger, der Christian-Steger- und der Düppelstraße. Gegenüber den angrenzenden Gehwegen wurde sie bis zu einem Meter erhöht angelegt und wird aktuell durch Wegeverbindungen in vier Teilbereiche unterteilt.

 

Auf der Fläche befinden sich an verschiedenen Stellen Bäume unterschiedlichen Alters und Art, während der südwestliche (Patenschaftsfläche) sowie der östliche Eckbereich mit dichtem Strauchwerk bepflanzt ist. Die Wegeverbindungen sind in wassergebundener Bauweise angelegt und stellenweise sanierungsbedürftig.

 

Zur Düppelstraße hin ist die westliche Wegeverbindung zu einer größeren Aufenthaltsfläche mit Sitzgelegenheiten und Müllbehältern verbreitert. Mittig der Grünfläche befindet sich die Skulptur „Warten auf die Schmetterlinge“.

 

Da der SBO aus der Anwohnerschaft und den Pflegekolonnen Beschwerden und Hinweise zur widerrechtlichen Nutzung der Aufenthaltsfläche (Lärm, menschliche Exkremente, Vermüllung, Vandalismus, Suchtmittel und Scherben) vorliegen, soll die gesamte Fläche neugestaltet und ökologisch verbessert werden, um die Probleme längerfristig zu lösen. In diesem Zuge soll die Aufenthaltsfläche näher zum Gehweg an der Danziger Straße gerückt und die Bedeutung der Skulptur durch geeignete Strauchbepflanzungen betont werden.

 

Die Umgestaltungsarbeiten sehen eine bodentechnische Verbesserung der vorhandenen Baumstandorte und ergänzende Jungbaumpflanzungen vor. Weil bereits umlaufend gepflasterte Gehwege vorhanden sind, sind die wassergebundenen Querverbindungen nur bedingt zusätzlich erforderlich, sodass sie zurückgebaut und die einzelnen Vegetationsflächen wieder miteinander verbunden werden sollen. Zusätzliche Schmetterlingsgehölze und verschiedene Strauchgruppen, die als Nektar- und Pollenlieferanten für Wildbienen (teilweise bis 57 Arten) sowie als Vogelschutz- und Vogelnährgehölze dienen, schließen größere Lücken. Statt des dichten Strauchwerks wird auf dem östlichen Eckbereich eine dreiecksförmige extensive Staudenfläche angelegt, die durch eine Heckenbepflanzung von der restlichen Fläche abgetrennt wird.

 

Eine weitere Heckenbepflanzung wird bogenförmig zwischen den neuen Sitzgelegenheiten und der restlichen Grünfläche angelegt, die wiederum als Blumenwiese gestaltet wird. Lediglich umlaufend verbleibt ein ca. ein Meter breiter Mähstreifen als Rasenfläche, um die Gehwege von Überwüchsen freizuhalten.

 

 

Fördermaßnahme Christian-Steger-Straße / Danziger Straße

 

Die Maßnahme wird durch das Förderprogramm „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ (KfW) mit maximal 184.500 € brutto bezuschusst. Den Förderantrag für die Gesamtmaßnahme inkl. dreijähriger Fertigstellungs- und Entwicklungspflege hatten die SBO bereits im April 2025 bei der KfW gestellt. Die Förderzusage liegt seit Mitte Juni 2025 vor.

 

Zunächst wurde ein Bodengutachter mit der Untersuchung der anstehenden Böden beauftragt, um die anstehenden Böden hinsichtlich Wiederverwendung und Entsorgung zu untersuchen. Anschließend erfolgten die Vergaben der Leistungen für die Standortverbesserungen mittels Bodeninjektion sowie für die dendrologische Baubegleitung.

 

Ende Oktober 2025 wurden die Hauptleistungen (Umbau- und Pflanzarbeiten) an ein Garten- und Landschaftsbauunternehmen vergeben, sodass die geplanten Arbeiten ab November beginnen können. Die Arbeiten werden voraussichtlich vier Wochen dauern.

 

Gemäß Förderauflagen wird für die Maßnahmenbereiche eine Veränderungssperre voraussichtlich bis Ende 2045 bestehen.

 

 

Finanzielle Auswirkungen

 

Die Gesamtkosten wurden mit rund 205.000 € brutto kalkuliert. Über die KfW werden hiervon 184.500 € brutto (= 90 %) finanziell gefördert. Die restlichen rund 20.500 € brutto werden über den Pauschalzuschuss der SBO für die Haushaltsjahre 2025 bis 2028 kompensiert.

 

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Anlagen

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