Berichtsvorlage - M/16/1154-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Bericht zur Verbesserung der Radverkehrssituation auf der Königstraße(Bezug: Vorlage A/16/0393-01)
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Verkehrsplanung und Tiefbau
- Bearbeitung:
- Martina Schleuter
- Verantwortung:
- Janclas
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Bezirksvertretung Sterkrade
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Kenntnisnahme
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29.10.2015
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Sachverhalt
Sachdarstellung
Aufgrund von Bürgerbeschwerden und einem Antrag der SPD-Fraktion und der Fraktion "Die Grünen" (Vorlage A/16/0393-01) wurde die Radverkehrsführung auf der Königstraße im Bereich der Autobahnauffahrten und der OXEA Werkszufahrt untersucht. Die Radfahrer müssen auf der Königstraße in Fahrtrichtung Stadtgrenze Duisburg die beiden Auf- und Abfahrten zur Bundesautobahn A3 sowie die Ein- und Ausfahrten zum Werk der OXEA GmbH überqueren. Eine Befahrung der Strecke hat ergeben, dass die Fahrzeiten aufgrund der hohen Wartezeiten an den sechs Lichtsignalanlagen überdurchschnittlich lang sind.
In der 4. Sitzung der Bezirksvertretung Sterkrade am 04.12.2014 wurde die Verwaltung daher beauftragt, zur Verbesserung der Radverkehrssituation auf der Königstraße, die Lichtsignalanlagen an den Autobahnausfahrten und der OXEA Zufahrt mit einer Voranmeldung für den Radverkehr auszustatten sowie Gespräche mit der OXEA GmbH bezüglich einer Kostenbeteiligung zu führen.
Die Lichtsignalanlagen an den Auf- und Abfahrten zur Bundesautobahn A3 wurden im Oktober 2015 mit Induktionsschleifen und an der OXEA Zufahrt mit einer thermischen Videokamera zur automatischen Erkennung der Radfahrer ausgestattet, vgl. Abb. 1.



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Abbildung 1: Betroffene Lichtsignalanlagen an der Königstraße
Die Induktionsschleifen wurden in den Radweg fest verbaut und detektieren den Radfahrer bei der Überfahrt. Die Videokamera ermöglicht neben einer zuverlässigen Detektierung auch die Zählung der Radfahrer. Der Radfahrer kann somit schon vor dem Eintreffen an der Lichtsignalanlage angemeldet werden und die gesamte Fahrzeit hierdurch verringert werden. Zur Optimierung der Lichtsignalsteuerung bzw. rechtzeitigen Grünschaltung für den Radverkehr wurde ein neues Signalprogramm erstellt, welches zurzeit mit Hilfe von Probefahrten kalibriert wird.
Für die Umrüstung der Lichtsignalanlage sind der Stadt Oberhausen kosten in Höhe von 4.069,80 € entstanden. Die Kosten für die Umrüstung der Lichtsignalanlage an der OXEA Zufahrt (10.301,83 €) wurden von der OXEA GmbH und Emschergenossenschaft übernommen.
