Berichtsvorlage - M/17/6560

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Sachverhalt

Im Jahr 2018 wurde vom Rat der Stadt beschlossen, dass 50.000 EUR der städtischen Fördermittel für das Theater Oberhausen dem Kulturhaushalt zur Verfügung gestellt werden, um Eigenanteile von Projekten des Landes, des Bundes und der EU übernehmen zu können (s. Drucksache B/16/4122-01). Das Budget wurde im darauffolgenden Jahr 2019 erstmalig bereitgestellt und seitdem von verschiedenen Antragstellern in Anspruch genommen. Für Restmittel, die im laufenden Haushaltsjahr nicht in Anspruch genommen wurden, wurde eine Rückstellung gebildet.

 

Übersicht über verausgabte Mittel der Kostenart 531826 - Aufwendungen für Zuschüsse an übrige Bereiche, Auftrag 810001020101 - Verwaltungsführung, im Haushaltsjahr 2024:

 

 

Antragsteller/Projekt

Ausgezahlte Eigenanteil-Mittel

Erhaltene Fördersumme

Jörg Mazur

Spot on Tuffi

752,08 EUR

3.265,25 EUR

Globalkultur Kunst und Kulturelle Bildung gGmbH

Global Sound Academy

2.000 EUR

5.500 EUR

Kunsthaus Mitte

Residenzprogramm

6.000 EUR

27.000 EUR

Kitev- Kultur im Turm e.V.

UTOPOLIS- Der Film (AT)

3.000 EUR

19.000 EUR

Kitev- Kultur im Turm e.V.

Much More to Share

8.201 EUR

49.927 EUR

Kitev- Kultur im Turm e.V.

TUAM

6.000 EUR

249.498 EUR

Kitev- Kultur im Turm e.V.

HAVE FUN!- performative Experimente und Workshop im LEERSTAND und Supermarkt der Ideen

4.901 EUR

25.000 EUR

Kitev- Kultur im Turm e.V.

La Deutsche Vita: Torten und Polemik

2.900 EUR

5.000 EUR

Kitev- Kultur im Turm e.V.

Beyond the Veil- künstlerische Positionen & politische Diskurse von und mit interkultureller Community

5.000 EUR

12.000 EUR

Literaturhaus Oberhausen

Literatur im öffentlichen Raum Gladbeck und Oberhausen

500 EUR

28.795,00 EUR

Ruhrkomplex GmbH

Solange es nicht aufhört

10.000 EUR

40.000 EUR

Gesamtsumme

70.754,08 EUR

441.985,25 EUR

 

Spot on Tuffi

Durch das Projekt „Spot on Tuffi“ konnte eine LED-Beleuchtung der Elefanten-Skulptur des Künstlers Jörg Mazur, die zwischen dem Oberhausener Hauptbahnhof und dem LVR-Industriemuseum Zinkfabrik Altenberg schwebt, ermöglicht werden. Hierfür wurde eine technische Lösung unter Einbeziehung der städtischen Fußgängerampelanlage gefunden. Die Beleuchtung soll dazu beitragen, dass „Tuffi“ auch im Dunkeln sichtbar und der öffentliche Raum somit aufgewertet wird.

 

Die Förderung ist durch Soziale Stadt Oberhausen-Brückenschlag erfolgt.

 

Global Sound Academy

Die Globalkultur Kunst und Kulturelle Bildung gGmbH engagiert sich für Vernetzung und Kommunikation in der freien Kulturszene zur Stärkung der Vielfalt und setzt sich in Theorie und Praxis, beratend und planerisch für erweiterte offene ästhetische Formen sowie der Öffnung der Spielstätten ein. Im Rahmen der Global Sound Academy wurden im Jahr 2024 regelmäßig kollaborative Projekte organisiert, ebenso Workshops und Konzerte zu denen internationale Gäste eingeladen wurden. 

 

Die Förderung ist durch das NRW Kultursekretariat erfolgt.

 

Residenzprogramm Kunsthaus Mitte

Das Residenzprogramm im Kunsthaus Mitte in Oberhausen hat das langfristige Ziel in der Stadt Oberhausen eine künstlerische Praxis in der Schnittstelle Kunst-Gesellschaft zu etablieren. Der Fokus ist auf Arbeiten gelegt, die in Oberhausen eine nachhaltige Wirkung erzielen können. Zentraler Arbeitsort ist das Kunsthaus Mitte in Oberhausen. Professionelle Künstler*innen mit Arbeitserfahrung in professionellen Bereichen aller künstlerischen Sparten können sich bewerben. Bis zu zwei Resident*innen können gleichzeitig im Kunsthaus Mitte arbeiten und leben.

 

Die Förderung ist durch die Kunststiftung NRW erfolgt.

 

UTOPOLIS- Der Film (AT)

UTOPOLIS war von 2019-2023 ein bundesweites Modellprojekt für Soziokultur im Quartier. Beteiligt waren 16 Soziokulturelle Orte/Initiativen aus 14 Bundesländern. Der Film „Varieté Utopolis – oder einige Meter Autobahn“ von Matthias Coers, der als Abschluss des Projekts entstand, begibt sich auf die Reise in 16 benachteiligte Quartiere in ganz Deutschland und besucht Projekte, die mittels künstlerischer und kultureller Interventionen der Mangellage die Stirn bieten. Musik, Theater, partizipative Prozesse und interkulturelle Dialoge als Praxis kooperativen Miteinanders.

 

Die Förderung ist durch den Fonds Soziokultur e.V. erfolgt.

 

Much More to Share

Das Projekt unterstützt dabei, kreative und partizipative Prozesse und Produktionen nachhaltig im Kreativquartier Oberhausen zu etablieren und zu verankern. Das Projekt besteht aus drei Projektteilen.

Der erste Projektteil beinhaltet ein regelmäßiges, kulturelles Angebot für die Community in Form von performativen Workshops und Aktionen im öffentlichen Raum. Mit dem zweiten Projektteil soll die Freie Uni Oberhausen (FUni) fortgesetzt und erweitert werden. Der dritte Projektteil umfasst eine Veranstaltung, in der vielfältige Krisen der Teilnehmenden und ihre Bewältigung hinterfragt werden, Best-Practice Beispiele und negative Erfahrungen geteilt und gemeinsam reflektiert werden.

 

Die Förderung ist durch ecce – european centre for creative economy GmbH erfolgt.

 

 

TUAM – The Urban Art Meltingpott

Ziel des Projekts ist es, durch regionale und internationale Vernetzung, Künstler*innen-Residenzen und regelmäßige öffentliche Veranstaltungen ein Zentrum und Experementierfeld für urbane Kunst und Musik zu etablieren. Dabei erden neue künstlerische Ideen in kooperativen Prozessen umgesetzt. Im Rahmen des Projekts wurde u.a. die Klanginstallation „Water Dreams“ des australischen Medienkünstlers Rees Archibald im Wasserturm des Oberhausener Hauptbahnhofs präsentiert.

 

Die Förderung ist durch die Bezirksregierung Düsseldorf erfolgt.

 

 

HAVE FUN!- performative Experimente und Workshop im LEERSTAND und Supermarkt der Ideen

Mit HAVE FUN möchte kitev ein regelmäßiges künstlerisches Bildungsangebot für die Community in Form von performativen Workshops und Aktionen im öffentlichen Raum in Oberhausen-Mitte etablieren. In HAVE FUN werden Masken gebaut, Kostüme genäht, Tänze und Moves geübt, Fotosessions gemacht und performative Tanz-Spaziergänge organisiert. Die Kurator*innen und Koordinator*innen von HAVE FUN möchten spielerisch, vorsichtig und auf Augenhöhe kontinuierlich einen Raum erschaffen, in dem Menschen vorwiegend (aber nicht nur) mit Fluchterfahrung die Möglichkeit haben, durch Kreativität mehr Freude und Stabilität in ihrem Leben zu erlangen.

 

Die Förderung ist durch Soziokultur NRW erfolgt.

 

 

La Deutsche Vita: Torten und Polemik

„La Deutsche Vita: Torten und Polemik“ ist eine Produktion, die von zwei Akteurinnen – Kultur im Turm e.V. (kitev) und des Labors für sensorische Annehmlichkeiten e.V. (Labsa) – entwickelt und umgesetzt wird. La Deusche Vita ist ein prozessorientiertes Gathering und eine Kochshow, zugleich eine tiefsinnige Auseinandersetzung mit der Gegenwart. Die Idee entstand aus den alltäglichen Geschichten auf den Fluren und in den Küchen von und mit migrantischen Communities bei kitev und Labsa. Szenisch wird die Aktion in einer Black Box inszeniert, auf dem Podium wird gebacken und Geschichten werden ausgetauscht. Die Besucher:innen sind gleichberechtigte Teilnehmer:innen: sie mischen sich zwischen die Protagonist:innen und werden zu Zuhörer:innen und selbst zu Geschichtenerzähler:innen.

 

Die Förderung ist durch den Regionalverband Ruhr erfolgt.

 

 

Beyond the Veil- künstlerische Positionen & politische Diskurse von und mit interkultureller Community

Die Veranstaltungsreihe BEYOND THE VEIL beinhaltet ein abwechslungsreiches Programm, darunter Installationen und Gespräche mit der Medienkünstlerin Ruth Bamberg, deren Werke soziale und ästhetische Fragen thematisieren. Mustafa Diyar Demirsoy und Kebire Yildiz präsentieren den Film „Kebire“ mit anschließendem Publikumsgespräch, das Einblicke in die Herausforderungen von Diskriminierung und kulturellem Widerstand gibt. Das Transnationale Ensemble Labsa lädt zu einer Lecture-Performance über Migrationsgesellschaften ein. Workshops zu intuitivem Zeichnen und kreativer Reflexion runden das Programm ab.

 

Die Förderung ist durch den Regionalverband Ruhr durch den Förderfonds „Interkultur Ruhr“ erfolgt.

 

 

Literatur im öffentlichen Raum Gladbeck und Oberhausen

Die "Christoph-Schlingensief Audiotour" ist ein Teilprojekt im Rahmen des Projektes „Literatur im Öffentlichen Raum“. Ziel des Projektes ist es, das Leben und Wirken Christoph Schlingensiefs in der Stadtöffentlichkeit dauerhaft zu präsentieren. Die Audiotour soll im Zentrum Oberhausens den wichtigsten Stationen aus Kindheit und Jugend Schlingensiefs folgen. Die inhaltliche Grundlage für die Audiotour sollen die Selbstzeugnisse des Autors Christoph Schlingensief sein, die dieser in seinen Publikationen veröffentlicht hat.

Die thematischen Schwerpunkte dieser Stationen und Texte sind:

1. Gdanska: Elternhaus

2. Lichtburg: Filmkunst

3. Bahnhof (Touristeninfo): Aufbruch

4. Rathaus: Politik

5. Theater: Theater und Oper

6. Heinrich-Heine-Gymnasium: Schule & Jugend

7. Pyramide: Operndorf Burkina Faso

8. Herz-Jesu-Kirche (Pavillon): Krankheit – Tod - Kirche – Religion

 

Die Förderung ist durch die Bezirksregierung Münster erfolgt.

 

Solange es nicht aufhört

Der Dokumentarfilm „solange es nicht aufhört" beleuchtet die Vielfalt der Bedürfnisse nach Nähe, Zärtlichkeit und Begehren im fortgeschrittenen Alter. Die Filmemacher Tamer Jandalis und Jan Krämer möchten mit ihrem Film zeigen, wie sich diese Bedürfnisse entwickeln und welchen Stellenwert sie in dieser Lebensphase haben. Authentizität, Mut und Neugierde der Protagonist*innen sind das Rückgrat des Films.

 

Die Förderung ist durch die nordmedia – Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen / Bremen mbH erfolgt.

 

 

 

 

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