Berichtsvorlage - M/17/6375

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Sachverhalt

Der Fachbereich 0-8-30, Gedenkhalle und Bunkermuseum, ist federführendes Amt für die zeitlich befristeten Förderungen im Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ und im Landesprogramm „NRWeltoffen. Integriertes Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus“. Daher werden alle vier Teilbereiche in einem Bericht zusammengefasst.

 

1) Gedenkhalle und Bunkermuseum

 

Rückblick auf 2024

 

Im Bunkermuseum blieb die Besucher*innenzahl gegenüber dem Vorjahr stabil. In der Gedenkhalle war eine Erhöhung der Besucher*innenzahl von 7.800 im Vorjahr auf etwa 8.800 zu verzeichnen. In der Gesamtsumme enthalten sind ca. 650 Schüler*innen, die an Workshops der Gedenkhalle teilnahmen, was einem Plus von 150 Personen entspricht. An Führungen in der Gedenkhalle nahmen mit 260 Interessierten geringfügig mehr Personen teil.

 

Von den vier Gedenkfeiern des Jahres 2024 fand erneut die Gedenkfeier zum 27. Januar für alle Opfer des Nationalsozialismus den größten Zuspruch (200 Personen), gefolgt von der Gedenkfeier zum Novemberpogrom 1938 (150 Pers.). Die Gedenkfeier Antikriegstag und der Volkstrauertag/Friedenssonntag blieben erwartungsgemäß im zweistelligen Bereich. Am 21. und 22. Februar 2024 wurden unter großer Teilnahme der Oberhausener Bevölkerung 36 Steine für Opfer des Nationalsozialismus neu verlegt.

 

Gedenkhalle und Bunkermuseum haben 2024 keine Wechselausstellungen gezeigt, stattdessen wurden andere Schwerpunkte gelegt. So bot die Gedenkhalle nach dem genozidal motivierten Angriff der Hamas auf Israel 2024 eine fünfteilige Vortragsreihe zu Antisemitismus in seinen verschiedenen Ausprägungen an, die von ca. 200 Interessierten besucht wurden. Außerdem war die Gedenkhalle zur Demokratiekonferenz der Stadt Essen am 14. Juni 2024 mit einem Workshop zu Erscheinungsformen des Antisemitismus eingeladen. Die Gedenkhalle ist ständiger Partner des Arbeitskreises Antisemitismuskritische Bildungsarbeit.

 

Als Reaktion auf die antisemitischen Ereignisse nach dem 7. Oktober 2023 beschlossen kitev, das Theater Oberhausen und die Gedenkhalle eine vertiefte Zusammenarbeit in der antisemitismuskritischen Bildungs- und Kulturarbeit, um gemeinsame Veranstaltungsformate zu entwickeln. Zum Jahrestag des 7. Oktobers präsentierten die Partner eine Plakat- bzw. Banneraktion „Gegen jeden Antisemitismus“ auf dem Museumsbahnsteig und eine Soundinstallation (die letzten Lieder der Playlist des „Nova-Festivals“), um Pendler*innen auf den Jahrestag aufmerksam zu machen. Am selben Abend fand eine Lesung zum Gedenken an die Opfer des Terroranschlags im Theater statt.

 

Die Gedenkhalle ist Teil von NEPO = Netzwerk Extremismusprävention Oberhausen, zu dem das Kommunale Integrationszentrum Oberhausen, die schulpsychologische Beratungsstelle, „Wegweiser – Stark ohne islamistischen Extremismus“ und die Kriminalprävention der Polizei Oberhausen gehören. NEPO bietet Lehrerfortbildungen und Projekttage an Schulen an. Im losen Verbund wird mit je fachspezifischen Angeboten an Fachtagen teilgenommen, so am 12. November 2024 am Fachtag „Einstiegsprozesse in den Rechtsextremismus und Islamismus“ in Oberhausen, ausgerichtet von der Landeszentrale für politische Bildung. Es gibt zudem individuelle Beratungsangebote oder Workshops, die auf Anfrage angeboten werden können.

 

Die Gedenkhalle beteiligt sich an der Stolperstein-App des Westdeutschen Rundfunks (WDR) und lädt regelmäßig neue Informationen etc. in die Datenbank des WDR. Oberhausen präsentiert damit seine Erinnerungsarbeit in dieser App. Mittlerweile gibt es auch viele Kooperationen von Oberhausener Schulen mit dem WDR im Zusammenhang mit der App, wozu sie „Graphic Novels“ entwerfen, biographische Texte und Beiträge zu den einzelnen Personen verfassen, die hinter den Stolpersteinen stehen. In einigen Kursen wird die App mittlerweile regelmäßig im Unterricht eingesetzt. Der WDR unterstützt Stolpersteinputzaktionen mit sog. „Putzbeuteln“ und mit Hinweisen innerhalb der App.

 

Die Gedenkhalle war 2024 aufgrund ihrer historischen Expertise kontinuierlich in die Vorarbeiten zur Entwicklung der ehemaligen Synagoge in Holten involviert, wozu auch Rundgänge zur jüdischen Geschichte Holtens gehörten, die von fast 100 Interessierten wahrgenommen wurden.

 

Abgeschlossen wurden Ende 2024 die Vorbereitungen für die in Eigenproduktion erstellte Sonderausstellung „Ruth Gläser. Pressefotos. Gedenkkultur. Oberhausen“, die am 19. Januar 2025 eröffnet wurde.

 

Ausblick auf 2025

 

Die Sonderausstellung „Ruth Gläser. Pressefotos. Gedenkkultur. Oberhausen“ wird noch bis Anfang September 2025 in der Gedenkhalle zu sehen sein und bis dahin von einem vielteiligen Vortragsprogramm begleitet. Ergänzend liegt ein eigenproduzierter Katalog zur Ausstellung vor.

 

Am 4. Februar 2025 wurden an zehn Orten im Stadtgebiet weitere Stolpersteine für 25 Opfer des Nationalsozialismus von Gunter Demnig persönlich verlegt. In einem Fall war eine Familie aus Israel eigens dafür nach Oberhausen gekommen. Zu zwei weiteren Verlegungen reisten ebenfalls jüdische Familien von weiter her an. Vom 28. April bis zum 10. Mai 2025 ist eine stadtweite Stolperstein-Putzaktion geplant. Die nächste Stolpersteinverlegung in Oberhausen ist für Februar 2026 geplant.

 

Die Gedenkhalle kooperiert mit der jüdischen Gemeinde Duisburg – Mülheim – Oberhausen bei den jüdischen Kulturtagen vom 23. bis 30. Juni 2025 mit voraussichtlich zwei Veranstaltungen.

 

Zeitgleich zur Demokratie-Woche im September 2025 wird in der Gedenkhalle die Wanderausstellung „Auf dem Weg zur modernen Demokratie“ eröffnen. Die Ausstellung wurde von der Gesellschaft zur Erforschung der Demokratie-Geschichte e.V. entwickelt und u.a. von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert. Die Ausstellung wird bis zum 31. Oktober 2025 zu sehen sein. Thematisiert werden u.a. frühe Freiheitsbewegungen, die französische (napoleonische) Zeit, Restauration und Vormärz, die Julirevolution 1830, die Revolution von 1848/49 und ein Ausblick auf Demokratie heute und morgen.

 

Nicht bis zum Jahresende 2024 fertiggestellt werden konnte die Anbringung von drei Informationstafeln am Gefallenen-Ehrenmal auf der Emscherinsel, da es aufgrund von Witterungsbedingungen und Krankenständen bei den ausführenden Betrieben zu Verzögerungen im Ablauf kam. Diese Maßnahme wird nun 2025 abgeschlossen werden.

 

Die Publikation zum evangelischen Pfarrer Paul Barchewitz, Mitglied der Bekennenden Kirche in Oberhausen-Königshardt, konnte 2024 nicht vollends fertiggestellt werden, da die Ausstellung zu Ruth Gläser prioritär bearbeitet wurde. Derzeit wird die Publikation finalisiert, so dass mit einer Drucklegung im 1. Quartal 2025 und einer ersten Buchvorstellung noch vor den Sommerferien 2025 zu rechnen ist.

 

Auch 2025 wird die Gedenkhalle in die weitere Entwicklung der Bildungsarbeit in der ehemaligen Synagoge in Holten einbezogen sein.

 

2) Bundesprogramm „Demokratie leben“

 

Rückblick auf 2024

 

Mit den vom federführenden Amt (Gedenkhalle) und der Koordinierungs- und Fachstelle (Träger: AWO) beantragten und bewilligten aufgestockten Bundesmittel konnten auch im Jahr 2024 die Mittel für die direkte Projektförderung erhöht werden.

 

Im Berichtszeitraum 2024 konnten insgesamt 23 Projekte mit 16 unterschiedlichen Träger*innen und Kooperationspartner*innen mit einer Gesamtsumme von 68.575 Euro gefördert und durchgeführt werden. Besonders erfreulich ist, dass eine Reihe von neuen Projektpartner*innen gewonnen werden konnte, so u.a. mehrere Fördervereine von Schulen.

 

Der für die Vergabe von Fördermitteln zuständige Begleitausschuss tagte vier Mal im Jahresverlauf. Sämtliche Projektanträge wurden im Vorfeld der Beratungen vom federführenden Amt und der Koordinierungs- und Fachstelle auf Ihre Förderfähigkeit geprüft.

 

Vor allem im Themenfeld von Demokratie und Vielfalt, Sozialkompetenz / Mobbing wurden gezielt Projekte, z.B. Workshops, Lesungen, Trainingsmaßnahmen, Video-Projekte und Theateraufführungen, aber auch ganze Demokratie-Wochen an verschiedenen Schulen gefördert und durchgeführt. Die Bandbreite reichte von Grundschulen über Gesamtschulen bis zu Gymnasien und Berufskollegs. Die Kooperation mit dem „Netzwerk für Vielfalt und Toleranz“ und dem gemeinsamen Grundschul-Impulsnachmittag führte zu einer großen Zahl von Teilnehmenden. Nach der Aufführung des Kindermusiktheaterstückes „Held oder Huhn“, in dem es über Mobbing und Zivilcourage im Kindesalter ging, konnte über eine Förderung von “Demokratie leben!“ das Theaterstück an mehreren Grundschulen aufgeführt werden, das von Lehrkräften im Unterricht pädagogisch begleitet wurde.

 

Neben den Schulen wurde auch eine Reihe weiterer Projekte verschiedener Träger gefördert. Ein Höhepunkt war die mit der AWO Oberhausen und dem Theater Oberhausen durchgeführte musikalische Lesung von „OPUS 45“ vor vollem Haus im großen Haus des Theaters. Als Bestandteil der Demokratiewoche ging es um 75 Jahre Grundgesetz. Im Spiel von Texten und Musik wurde anschaulich und hörbar die Entstehung unserer demokratischen Verfassung dargestellt.

 

„Demokratie leben!“ und“ NRWeltoffen“ haben als Demokratiebüro kooperativ an der konzeptionellen Arbeit zur Vorbereitung der Woche der Demokratie im September 2024 aktiv teilgenommen.

 

An der mittlerweile 9. Oberhausener Demokratiekonferenz haben sich etwa 90 Personen der Oberhausener Zivilgesellschaft, Organisationen, Politik und Vertreter*innen von Verbänden beteiligt. Unter dem Thema „Herausfordernde Aufgaben bei der Verteidigung der Demokratie“ gab Prof. Dr. Fabian Virchow von der Hochschule Düsseldorf eine Einschätzung zur gesellschaftspolitischen Lage der Republik.

 

Die enge Verzahnung mit dem Landesprogramm “NRWeltoffen“ im gemeinsamen Demokratiebüro hat sich auch im Jahr 2024 bewährt.

 

Ausblick 2025

 

Mit dem 31.12.2024 endete die zweite Förderphase des Bundesprogramms „Demokratie leben!“

Auf einer bundesweiten Demokratiekonferenz im März 2024 in Berlin wurde das neue Förderprogramm mit dem Zeitraum 2025 bis 2032 vorgestellt. An dem darauffolgenden Interessenbekundungsverfahren und der darauffolgenden Antragstellung haben sich Federführendes Amt und die Koordinierungs- und Fachstelle erfolgreich beteiligt, so dass die Stadt Oberhausen am 15. Januar 2025 den Zuwendungsbescheid über 140.000 Euro Fördermittel des Bundes erhielt. Zusammen mit dem Eigenanteil der Stadt Oberhausen stehen insgesamt 155.555,56 € jährlich für die Durchführung zur Verfügung.

 

3) Landesprogramm „NRWeltoffen“

 

Rückblick auf 2024

 

Mit Zuwendungsbescheid vom 14. November 2023 liegt für das Landesprogramm „NRWeltoffen“ eine Bewilligung für die Jahre 2024 und 2025 vor. Das Gesamtvolumen für den Bewilligungszeitraum beträgt 183.750,00 Euro, wovon 147.000,00 Euro (80 %) als Zuschuss durch die Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus und Rassismus (LKS) sowie 36.750,00 Euro (20 %) als Eigenmittel abzubilden sind.

 

Auch im Jahr 2024 konnten Interessierte und Betroffene die Onlineplattform www.demokratiebuero.de besuchen und dort aus rund 70 Angeboten unterschiedlicher Träger/Anbieter ein bedarfsgerechtes Angebot in Bezug auf Prävention und Information gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und weitere Formen menschenverachtender Ideologien finden, diese bei Bedarf anfragen und in Anspruch zu nehmen. Der neu eingerichtete Bereich „Opferberatung“ ist auch auf der Homepage dargestellt und wird permanent aktualisiert.

 

Vom 11. bis 24. März 2024 fanden die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ statt. In Kooperation mit dem Integrationsrat, dem Stadtsportbund, der Geschichtswerkstatt, der VHS, der Gedenkhalle, der Oberhausener Tafel, dem Kommunalen Integrationszentrum sowie dem Demokratiebüro wurde im Lichtburg Filmpalast eine dreiteilige Filmreihe präsentiert. Die Filme setzten sich mit unterschiedlichen Aspekten von Vielfalt, Diskriminierung und Rassismus auseinander und wurden durchweg sehr gut besucht.

 

Gemeinsam mit dem „Netzwerk für Vielfalt und Toleranz“ (Demokratiebüro Oberhausen mit „NRWeltoffen“ sowie „Demokratie leben!“ in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum, dem Regionalen Bildungsbüro und dem Bereich Jugendpflege) konnte am 11. März 2024 der Grundschul-Impulsnachmittag „Demokratielernen in der Grundschule“ durchgeführt werden.

 

Vom 15. bis 28. April 2024 wurde von „NRWeltoffen“ in der Evangelischen Lutherkirche die Karikaturenausstellung „Oh, eine Dummel – Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit in Karikatur und Satire“ präsentiert. Das Angebot wurde rege genutzt. Insgesamt 885 Besucherinnen und Besucher haben sich die Ausstellung angesehen, davon 22 Schulklassen. Zur Eröffnung konnte ein Comic-Workshop mit Schülerinnen und Schülern des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums mit dem Comiczeichner Nils Oskamp, der die Graphic Novel „Drei Steine“ veröffentlicht hat, die sich mit gewaltförmigem Rechtsextremismus beschäftigt, durchgeführt werden.

 

Unter Mitwirkung von „NRWeltoffen“ konnte sich das Netzwerk „Antisemitismuskritische Bildungsarbeit in Oberhausen (ASKBA)“ weiterentwickeln. Dem Netzwerk gehören das Kommunale Integrationszentrum, die Gedenkhalle Oberhausen, „NRWeltoffen“, die Volkshochschule Oberhausen, die Initiative B-reden, das Schulreferat der Evangelischen Kirche Mülheim-Essen-Oberhausen, die liberale jüdische Gemeinde „Perusch“, die jüdische Gemeinde Duisburg-Oberhausen-Mülheim, das städtische Büro für Interkultur, das Programm Wegweiser, die Alte Synagoge Essen, die Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit, Beratung bei Rassismus und Antisemitismus (SABRA), Kultur im Turm (kitev e.V.) und das Theater Oberhausen an. Ende 2024 wurde von ASKBA die Broschüre „Aktiv gegen Antisemitismus – Informationen für die Schul- und Jugendarbeit in Oberhausen“ herausgegeben.

 

Im Juni 2024 konnte in Kooperation von Gedenkhalle Oberhausen, „NRWeltoffen“, „Demokratie leben!“, dem „Runden Tisch“ sowie dem Kommunalen Integrationszentrum (Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage) eine neue Ausgabe der Demokratie-Zeitung Oberhausen herausgegeben werden. In einer Auflage von 95.000 Exemplaren wurde die Zeitung an alle Oberhausener Haushalte kostenfrei verteilt. In ihr wurden auf 12 Seiten demokratierelevante Themen einer breiten Öffentlichkeit präsentiert sowie Position gegen grundgesetzwidrige, menschenverachtende Einstellungen und Handlungen bezogen. Dies entspricht dem Grundgedanken des im Jahr 2019 (vgl. Ratsvorlage B/16/4853-01) einstimmig vom Rat der Stadt Oberhausen beschlossenen „Kommunalen Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus“.

 

Mit beachtlichem Erfolg und reger Teilnahme aus der Bürgerschaft wurde am 15. September 2023 der erste „Tag der Demokratie“ begangen. Bei der Evaluation wurde deutlich, dass sich viele Beteiligte eine Ausweitung wünschen. Als Ergebnis wurde daraufhin vom 8. bis 15. September 2024 die erste „Woche der Demokratie“ in Oberhausen veranstaltet. Mehr als 60 Einzelveranstaltungen wurden in dieser Woche durchgeführt. Aktiv beteiligt haben sich 60 Initiativen und Einrichtungen der Stadtgesellschaft. Hinzu kommt die Beteiligung aller 53 Oberhausener Schulen. Das Programm reichte von Ausstellungen, Exkursionen, Referatsveranstaltungen, Kulturbeiträgen, Dialogveranstaltungen bis hin zu Konzerten, Kundgebungen und Darbietungen.

 

Ausblick auf 2025

 

Die Datenbank des Demokratiebüros wird gepflegt und weiterentwickelt. Im Rahmen des Arbeitskreises „Antisemitismuskritische Bildungsarbeit“ findet am 19. März 2025 der zweite Oberhausener Fachtag „Antisemitismuskritische Arbeit in Bildung und Kultur statt“.

 

Im März finden die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ statt. Für April 2025 wird der nächste Fachimpuls „Demokratielernen in Grundschulen“ vorbereitet, ein zweiter soll im Herbst 2025 stattfinden. Anlässlich der Kommunalwahlen wird Ende August / Anfang September 2025 die nächste Ausgabe der Demokratie-Zeitung Oberhausen herausgegeben. Vom 8. bis 15. September 2025 findet die zweite „Woche der Demokratie“ in Oberhausen statt. Das Demokratiebüro wird an der konzeptionellen Entwicklung des Projekts menschenrechtsorientierte Gemeinwesenarbeit gegen Ideologien der Ungleichwertigkeit mit dem Titel „Gemeinsam in Lirich“ beteiligt sein.

 

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