Beschlussvorlage - B/17/5792
Grunddaten
- Betreff:
-
Senior:innenförderplan Oberhausen
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführung:
- Soziales
- Bearbeitung:
- Daniela Kolsek
- Verantwortung:
- Herr Jäschke, Herr Motschull, Herr Tsalastras, Herr Schranz
- Konsequenzen:
- Drucksache hat finanzielle Konsequenzen (siehe Sachverhalt); Drucksache hat keine klimatischen Konsequenzen
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Sozialausschuss
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Vorberatung
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05.11.2024
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Erledigt
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Kulturausschuss
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Vorberatung
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19.11.2024
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Erledigt
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Gleichstellungsausschuss
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Vorberatung
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20.11.2024
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Erledigt
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Sportausschuss
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Vorberatung
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26.11.2024
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Erledigt
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Haupt- und Finanzausschuss
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Vorberatung
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09.12.2024
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Geplant
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Seniorenbeirat
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Vorberatung
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11.12.2024
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Erledigt
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Rat der Stadt
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Beschlussfassung
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16.12.2024
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Geplant
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Integrationsrat
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Vorberatung
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10.12.2024
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Beschlussvorschlag
Der Rat der Stadt beschließt, den Senior:innenförderplan ab dem Haushaltsjahr 2025 ff. umzusetzen. Zur Förderung von Projekten werden die hierfür jährlich benötigten Haushaltsmittel in Höhe von 40.000 EUR bei der Veränderungsnachweisung des Haushaltsjahres 2025 unter dem Auftrag 320005070102 -Alten- und Pflegeplanung- und dem Sachkonto 531800 -Aufwendungen für Zuschüsse an übrige Bereiche- entsprechend berücksichtigt.
Deckungsvorschlag:
Keine Deckung, daher Verschlechterung des Ergebnisses der laufenden Verwaltungstätigkeit.
Sachverhalt
Mit dem Beschluss des Oberhausener Rates am 13.12.2021 wurde die Verwaltung beauftragt, in Kooperation mit den in der Senior:innenarbeit tätigen Verbänden und Träger:innen einen gesamtstädtischen Senior:innenförderplan aufzustellen.
Die Erstellung des Senior:innenförderplans konnte in Folge der Auswirkungen der Corona-Pandemie und des russischen Angriffskrieges in der Ukraine innerhalb der Sozialverwaltung leider nicht zeitnah erfolgen.
Das Konzept des Förderplans wurde durch die externe Unterstützung des Instituts für Arbeit und Technik (IAT) erstellt, das sich über ein Ausschreibungsverfahren hierzu beworben hat. Im Rahmen der Erstellung des Senior:innenförderplans wurden neben der Expertise des Instituts auch Expert:inneninterviews mit Wohlfahrtsverbänden, Stadtverwaltung und Politik durchgeführt, um ein fundiertes Verständnis für die spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen der Senior:innen in Oberhausen zu gewinnen. Diese methodischen Ansätze ermöglichten es, Bedarfe zu identifizieren und konkrete Handlungsempfehlungen und Maßnahmenvorschläge zu formulieren, um den aktuellen und zukünftigen Bedürfnissen der älteren Generation in Oberhausen gerecht zu werden. Ergänzend hierzu braucht es eine stabile auskömmliche Finanzierung, um eine nachhaltige Senior:innenförderung sicherzustellen.
Der Plan sieht fünf Handlungsfelder, dazugehörige Handlungsempfehlungen (HE) und Maßnahmenvorschläge vor:
Handlungsfeld 1: Prävention von Pflegebedürftigkeit 65 + (1 HE, 1 Maßnahmenvorschlag)
Handlungsfeld 2: Wohnen im Alter (4 HE, 11 Maßnahmenvorschlag)
Handlungsfeld 3: Altenpflege (2 HE, 1 Maßnahmenvorschlag)
Handlungsfeld 4: Wohnortnahe Angebotsstruktur (4 HE, 1 Maßnahmenvorschlag)
Handlungsfeld 5: Digitalisierung (1 HE, 1 Maßnahmenvorschlag)
Die Verwaltung schätzt den Ausgaberahmen auf 40.000 Euro jährlich ein. Diese Summe wird ab dem Haushaltsjahr 2025 bereitgestellt und dient u.a. zur Anschubfinanzierung von Projekten und nachhaltigen Beschaffung von Geräten, Sachkosten sowie Honoraren. Förderanträge können von Akteur:innen eingereicht werden. Durch transparente Vergabekriterien, die durch die Verwaltung ausgearbeitet werden, profitieren langfristig alle Senior:innen in Oberhausen.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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1,3 MB
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