Beschlussvorlage - B/17/6042
Grunddaten
- Betreff:
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Errichtung des zweijährigen Bildungsgangs „Berufsfachschule, der berufliche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt sowie den schulischen Teil der Fachhochschulreife im Fachbereich Technik/Naturwissenschaften mit dem Schwerpunkt Ingenieurtechnik“ am Hans-Sachs-Berufskolleg.
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführung:
- Schule
- Bearbeitung:
- Torben Schuster
- Verantwortung:
- Frau Barzel, Herr Schmidt, Herr Schranz
- Konsequenzen:
- Drucksache hat keine finanziellen Konsequenzen; Drucksache hat keine klimatischen Konsequenzen
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Schulausschuss
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Vorberatung
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28.11.2024
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Erledigt
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Rat der Stadt
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Beschlussfassung
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16.12.2024
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Beschlussvorschlag
Der Rat der Stadt beschließt gem. § 81 Abs. 2 Schulgesetz (SchulG) die Errichtung der „Zweijährigen Berufsfachschule mit beruflichen Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie den schulischen Teil der Fachhochschulreife im Fachbereich Ingenieurtechnik“ gemäß APO-BK, Anlage C2. Der Bildungsgang soll zum Schuljahr 2025-2026 (01.08.2025) in Vollzeitform zweizügig mit der Option auf 3-Zügigkeit am Hans-Sachs-Berufskolleg, Am Förderturm 5, 46049 Oberhausen, Schul-Nr. 191309 eingerichtet werden.
Sachverhalt
Zu dem oben genannten Bildungsgang mit dem Schwerpunkt Ingenieurtechnik gab es seit dem Schuljahr 2019-2020 einen erfolgreichen Schulversuch mit 19 Berufskollegs in Nordrhein-Westfalen. Der Schulversuch wird in modifizierter Form als zweijähriger Bildungsgang der Berufsfachschule nach Anlage C der APO-BK, der berufliche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie den schulischen Teil der Fachhochschulreife im Fachbereich Technik/Naturwissenschaften mit dem Schwerpunkt Ingenieurtechnik vermittelt, ab dem kommenden Schuljahr ins Regelsystem überführt. Die Bezirksregierung hat durch die Schulaufsicht, Herrn LRSD van Huet, infrage kommende Berufskollegs kontaktiert mit der Bitte um entsprechende Prüfung. Inhaltlich ist der Schulversuch deswegen sinnvoll, weil die drei bisherigen Schwerpunkte der Staatlich geprüften Assistenten/-innen (Elektrotechnik, Bau- und Holztechnik und Metalltechnik) in einem neuen integrativen Schwerpunkt Ingenieurtechnik zusammengefasst werden. Das schafft, wenn der Bildungsgang angenommen wird, Synergieeffekte durch die mittelfristige Reduzierung von drei Bildungsgängen auf einen und eröffnet für die Schüler/innen eine breitere Berufsorientierung. Weil viele Schüler/innen nach dem ersten Jahr der Assistentenausbildung diese abbrechen, um eine Berufsausbildung zu beginnen, eröffnet es der Schule die Möglichkeit, in den Mittel- und Oberstufen die restlichen Schüler/innen in verminderter Klassenzahl zu unterrichten. Im geplanten Schwerpunkt Ingenieurtechnik der Anlage C werden differenziertere ingenieurtechnische Kompetenzen sowie die fachlichen Grundlagen der einzelnen Schwerpunkte (Bautechnik, Elektrotechnik und Maschinenbautechnik) vermittelt. Vorrangiges Ziel ist es, dass die Schüler/innen Kompetenzen zur Lösung technischer Probleme (weiter)entwickeln. Er hat den Anspruch, den Schüler/innen grundlegende Prinzipien ingenieurtechnischen Denkens und Arbeitens zu vermitteln und verfolgt im besonderen Maße die Förderung des interdisziplinären Denkens und Handelns. Von daher wird mit dem Schulversuch angestrebt, in dem zweijährigen Bildungsgang nicht spezielle Kenntnisse in einem technischen Berufsfeld zu vermitteln, sondern den Schüler/innen die gesamte Bandbreite des ingenieurtechnischen Handelns nahzubringen, um im Anschluss entweder einen entsprechenden Ausbildungsplatz zu ergreifen oder mit der erworbenen Fachhochschulreife an einer Fachhochschule zu studieren. Gelingensvoraussetzung für das Vorhaben sind die Erfahrungen im integrativen Profilfach Ingenieurtechnik, welche die Schule schon sowohl im Bildungsgang des Beruflichen Gymnasiums mit dem Schwerpunkt Ingenieurwissenschaften, aber auch im Schulentwicklungsvorhaben Ingenieurtechnik der Anlage B gesammelt hat. Die Schule hat bisher fünf zertifizierte Lehrkräfte mit der Facultas Ingenieurtechnik, Curricula des Schulversuchs, als Grundlage.
Personal- und Raumressourcen beansprucht der Schulversuch nicht. Es ist sogar durch die einfachere Klassenbildung mit Synergieeffekten in diesen beiden Punkten zu rechnen.
