Berichtsvorlage - M/17/5965
Grunddaten
- Betreff:
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Ergebnis der Prüfung des Antrags zur Verkehrssituation im Kreuzungsbereich der Mülheimer Straße/Ludwigstraße
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Mobilität
- Bearbeitung:
- Martina Schleuter
- Verantwortung:
- Frau Mauksch, Herr Dr. Palotz
- Konsequenzen:
- Drucksache hat keine finanziellen Konsequenzen; Drucksache hat keine klimatischen Konsequenzen
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Bezirksvertretung Alt-Oberhausen
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Kenntnisnahme
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27.11.2024
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Sachverhalt
Mit dem Antrag der CDU-Fraktion (A/17/5406) in der Sitzung vom 12.06.2024 wurde die Verwaltung beauftragt zu prüfen, mit welchen Maßnahmen die Verkehrssituation beim Linksabbiegen im Kreuzungsbereich der Mülheimer Straße und der Ludwigstraße sicherer gestaltet werden kann.
Bisher ist der Knotenpunkt nicht als Unfallhäufungsstelle bekannt und es gibt auch keine bekannten Beschwerden in diesem Bereich. Dennoch sind Knotenpunkte mit versetzten Zufahrten nicht ideal und können bei gleichzeitiger Grünschaltung zu Missverständnissen führen.
Es besteht die Möglichkeit, an beiden Zufahrten ein Schild mit den Fahrbeziehungen und der Knotenpunktanordnung aufzustellen. Dies führt in der Regel nicht zu einer deutlichen Verbesserung der Situation, da aus beiden Zufahrten fast ausschließlich Anwohnende ausfahren, welche die Fahrbeziehungen kennen oder die Schilder oft schwer zu verstehen sind.
Um die Verkehrssicherheit im Knotenpunkt zu erhöhen und weiterhin das Linksabbiegen an dieser Stelle zuzulassen, müssen die beiden Ampelphasen getrennt voneinander geschaltet werden.
Aktuell werden beide Zufahrten zeitgleich grün geschaltet und die Verkehre können gemeinsam abfließen. Bei einer getrennten Signalisierung gibt es keine gemeinsame Freigabe für die Ludwigstraße und den Stich der Mülheimer Straße mehr. Je nach Anforderung auf der jeweils vorhandenen Induktionsschleife werden die Grünzeiten nacheinander mit einer so genannten Zwischenzeit geschaltet. Die Zwischenzeit sorgt dafür, dass zwischen dem Grünende der einen Fahrtrichtung und dem Grünbeginn der anderen Fahrtrichtung eine Sicherheitszeit abläuft, in der der Knotenpunkt vollständig geräumt wird. In dieser Zeit haben alle feindlichen Verkehrsströme rot.
Da in beiden Zufahrten schon heute Anforderungsschleifen vorhanden sind, kann die Signalschaltung wie beschrieben erfolgen und somit für beide Zufahrten getrennt Grün geschaltet werden.
Bei einer getrennten Signalisierung muss die neue Grünzeit zeitlich einer anderen Fahrtrichtung weggenommen werden. Dies kann nur zu Lasten der Grünzeit der Mülheimer Straße umgesetzt werden. Dies erfolgt aber nicht in jedem Signalumlauf, sondern nur bei Anforderung durch ein wartendes Fahrzeug. Aufgrund der geringen Verkehrsmengen aus den Zufahrten ist nicht zu erwarten, dass eine regelmäßige Anforderung aus beiden Zufahrten im gleichen Umlauf erfolgen wird und somit die Grünzeit der Mülheim Straße deutlich abnehmen würde. Bei der in diesem Abschnitt vorhandenen Verkehrsbelastung auf der Mülheimer Straße ist aus Sicht der Fachverwaltung weiterhin mit einer ausreichenden Verkehrsqualität zu rechnen.
Die Bevorrechtigung der Straßenbahn bleibt weiterhin bestehen. Die Nebenrichtungen haben im Fall einer Straßenbahnanforderung eine erhöhte Wartezeit.
Die Software der Lichtsignalanlage wird im 1. Quartal 2025 angepasst und eine getrennte Signalisierung wird realisiert.
