Beschlussvorlage - B/16/0911-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Kommunale Anstellungsträgerschaft (15.09.2015 bis 31.07.2019) für eine Kulturagentin/einen Kulturagenten im Modellprojekt "Kulturagenten für kreative Schulen NRW"
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführung:
- Personal und Organisation
- Bearbeitung:
- Beate Hemm
- Verantwortung:
- Kawicki
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Finanz- und Personalausschuss
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Vorberatung
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31.08.2015
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Erledigt
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Schulausschuss
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Kenntnisnahme
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10.09.2015
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Erledigt
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Rat der Stadt
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Beschlussfassung
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14.09.2015
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Erledigt
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Kulturausschuss
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Kenntnisnahme
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20.10.2015
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Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag
Der Rat der Stadt beschließt die Einrichtung einer mit EG 11 TVöD (vorbehaltlich einer abschließenden Festlegung in der Bewertungskommission) bewerteten, zeitlich vom 15.09.2015 bis zum 31.07.2019 befristeten Vollzeitplanstelle im Bildungsbüro des Dezernats 3/Familie, Jugend, Soziales für die Einstellung einer „Kulturagentin“/eines „Kulturagenten“.
Sachverhalt
Begründung
Kunst und Kultur dauerhaft im Schulalltag verankern:
Darauf war das Modellprogramm „Kulturagenten für kreative Schulen“ (2011 – 2015) angelegt.
Die fünf teilnehmenden Bundesländer waren: Baden Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen.
Das Ziel des Modellprogramms der gemeinnützigen Forum K & B GmbH ‑ initiiert und gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Stiftung Mercator in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung und den Kooperationspartnern in NRW, der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung ‑ war es, bei Kindern und Jugendlichen Neugier für die Künste zu wecken, mehr Kenntnisse über Kunst und Kultur zu vermitteln und die selbstverständliche und aktive Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur zu ermöglichen.
Seit 2011 nahmen die Hauptschule Alstaden, die Fasia-Jansen-Gesamtschule und die Gesamtschule Weierheide an diesem Programm teil. Im Rahmen des Programms standen Ihnen eine Kulturagentin zur Seite, um die Ziele des Programms zu verwirklichen.
Das Programm in Zahlen:
- Der Gesamtetat des Programms belief sich auf rund 22,8 Mio EUR.
- Hierfür stellten die Kulturstiftung des Bundes und die Stiftung Mercator jeweils 10 Mio. EUR zur Verfügung.
- Jedes beteiligte Bundesland steuerte darüber hinaus einen 50 % Kofinanzierungsanteil zum Einsatz der Kulturagenten/innen bei.
- Insgesamt erreichte das Programm in Nordrhein-Westfalen bis zu 22.000 Schüler/innen.
- Das Land Nordrhein-Westfalen stellte neben dem Kofinanzierungsanteil für die Gehälter der Kulturagenten/innen zusätzlich zwei Freistellungsstunden pro Woche für die Kulturbeauftragten der beteiligten Schulen zur Verfügung.
Nach vierjähriger Laufzeit endete im Sommer 2015 dieses Modellprogramm. Zur Verstetigung der erzielten positiven Ergebnisse wurde zwischenzeitlich das Folgeprogramm „Kulturagenten für kreative Schulen NRW“ ab Sommer 2015 bis Sommer 2019 mit finanzieller Unterstützung der Stiftung Mercator und der Kulturstiftung des Bundes sowie unter Beteiligung des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW aufgelegt.
Ziel der „zweiten“ Phase soll in Oberhausen sowohl die verlässliche Einbindung des Programms in das kommunale Gesamtkonzept Kultur ‑ inhaltliche Verknüpfung mit Aktivitäten der Kommune zum Auf‑/Ausbau eines kommunalen Gesamtkonzeptes ‑ als auch der Transfer der Ergebnisse aus der ersten Modellphase sein.
Für die zweite Phase konnten sich weitere Schulen bewerben. Die Christoph-Schlingensief-Schule soll in das bestehende Netzwerk aufgenommen werden.
Die Kulturagentin/Der Kulturagent soll weiterhin mit dem Netzwerk ‑ jetzt bestehend aus vier Schulen ‑ arbeiten und es betreuen.
Es ist beabsichtigt, für die Kulturagentin/den Kulturagenten eine zeitlich vom 15.09.2015 bis zum 31.07.2019 befristete Planstelle (Stellenwert: EG 11 TVöD - vorbehaltlich Bewertungskommission) im Bildungsbüro des Dezernats 3/Familie, Bildung, Soziales einzurichten und durch den Abschluss eines zeitlich befristeten Arbeitsvertrages zu besetzen.
Die Personalkosten werden zu 100 % durch Fördergelder finanziert. Die Förderung setzt sich zusammen aus Mitteln des Landesprogramms „Geld oder Stelle“ und Zahlungen des bisherigen Anstellungsträgers (Forum K&B GmbH) auf Grundlage der Vereinbarung über die Förderung der Kommunen im Programm „Kulturagenten für kreative Schulen NRW“ mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung.
Die Beteiligungsgremien haben zur geplanten Vorgehensweise bereits ihre Zustimmung erteilt.
