Berichtsvorlage - M/17/5298

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Volkshochschule – Echt – in echt – echt jetzt?

 

Mit dem Ohr an der Stadtgesellschaft, bei vielen Menschen in unseren Veranstaltungen, auf Social Media, auf dem Feierabendmarkt, im Stadion, auf der Senior*innenmesse, Senior*innenkonferenz, im Jugendparlament, bei den Kulturscouts, wir von der Volkshochschule hören zu! Damit sind alle gemeint, Pädagog*innen, Die Kolleg*innen der Kasse, Bildungsberater*innen, Dozent*innen und Infokräfte. Das wird immer eingespeist in die nächste Kampagne zur Kommunikation eines spannenden neuen Bildungs- und Kulturjahrs. Das und die Ergebnisse unserer Bürger*innenbefragung nach Corona haben deutlich gemacht, dass Bildung dringend „in echt“ vor Ort und mit anderen Menschen gewünscht wird. Die langsam steigenden Anmeldezahlen haben das bestätigt und die Rückmeldungen live bei vielen Gelegenheiten auch. Das Thema „Echt“, Ruhrgebietssprech „in echt“, für diese gespiegelte Gefühlslage zu Weiterbildung steht über der Programmentwicklung und der Sprache, die wir für die Kommunikation zum neuen Kursjahr verwenden. Mehr als vor Corona wurden und werden Formate angeboten, die echte Begegnung ermöglichen und echten Austausch wie der Demokratietag. Dieser Tag hat so viele Aktive für Demokratie und interessierte Menschen zusammengebracht wie nie. Kurzweilige und spielerische Anlässe wie der Minigolf-Triathlon-Weltpokal, der Digitaltag, bringen Menschen mit unseren Häusern und Angeboten und miteinander in Kontakt. Smart-City Projekte mündeten in fortdauernden Gruppen zu Digitalem und einer gelungenen dauerhaften Vernetzung mit den Quartiersbüros und der ASO mit ihren Häusern. Bildung macht Spaß! Echt jetzt!

Nicht zuletzt war das „KI-Seepferdchen“ der Arbeitstitel eines Versuchs, Grundbildung zu Künstlicher Intelligenz anzubieten und nach einem Brainstorm und Einsatz einer Bild-KI war das Abzeichen geboren und eine offene Veranstaltung im EG des Brecht-Hauses angesetzt. Über 30 Teilnehmende vom Teenager bis über 80 Jahre haben alle vier Stationen absolviert und ihr Zertifikat nebst Abzeichen erhalten. Etliche machten ein bisschen mit und/oder konnten hier und da mal zuschauen, drop-in-dop-out. 100% positive Rückmeldung und 100% Wunsch nach mehr ist für Bildung ein großartiges Ergebnis. Und ein wichtiger Teil der Bildung findet im Gespräch statt, gerade auch vor und nach dem Workshop und in Pausen.

Wir arbeiten im Bereich gemeinsam mit der Bibliothek und der Stabsstelle Neue Medien daran, mehr solcher Lernfenster und offenen Gelegenheiten zu schaffen. Daher freuen wir uns, wenn die Planung des Erdgeschosses im Bert-Brecht-Hauses jetzt weitergeht und hierfür Raum schafft und gestaltet. Ebenso freuen wir uns, mit dem Team der Stadtteil Bibliothek Osterfeld gemeinsam in die Planung von Bildung für den Stadtteil einzusteigen und nicht einfach nur zwei weitere Kursräume zu nutzen. In Schmachtendorf wird ein Laptopwagen der VHS untergebracht und soll mit dem neuen Kursjahr für geplante Bildungsangebote dort zur Verfügung stehen, aber auch andere Angebote werden gemeinsam für den Ort geplant.

Demokratie braucht politische Bildung, braucht Begegnung und Orte für Kontroversen und Urteilsbildung. Deshalb geht der Demokratietag in diesem Jahr wieder an den Start, aber als dezentral organisierte Woche mit schon über 40 Veranstaltungen vor Meldeschluss. In weiteren Netzwerken wie dem Arbeitskreis antisemitiskritische Bildungsarbeit sind weitere vernetzte Aktionen in Planung, hier der Fachtag 2025 für pädagogisch Arbeitende und Engagierte. Oberhausen bewegt sich für Demokratie, echt jetzt!

Bis zum 10. Mai haben im laufenden Kursjahr 40.121 Unterrichtseinheiten in 766 Veranstaltungen, stattgefunden mit 14.164 Teilnehmenden. Davon waren 94 Einzelveranstaltungen mit 2532 Teilnehmenden. 577.465 Teilnehmendenstunden haben Menschen mit Bildung der Volkshochschule und Netzwerkpartnern verbracht.

Trotzdem sind die Mittel mit dem neuen Weiterbildungsgesetz nicht gestiegen, die Jahrzehnte eingefrorene Förderung nur in eine neue Form gegossen, eine 2%-Dynamisierung wurde von der Inflation weit überholt. Die Aussage des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft im Landtag im Herbst 2023 „Schließlich kürzen wir nicht in der Weiterbildung“ stimmt damit nicht mehr. Zudem wurden Ende 2023 die Bildungsschecks für Unternehmen eingestellt und zum Ende Juni auch die individuellen Bildungsschecks, natürlich auch das Geld, das für die Beratungsleistung an die VHS, das WBI und die OWT GmbH dafür floss. Aus dem Brief des Arbeitsministeriums: „…möchte das Land Nordrhein-Westfalen weiterhin Menschen mit geringerem Einkommen und ohne Arbeitgeberunterstützung einen Anreiz und Unterstützung zu ihrer Kompetenzentwicklung geben. Die Details der beabsichtigten künftigen Förderung werden derzeit erarbeitet, Eine flächendeckende Vor-Ort-Beratung wird nicht mehr erforderlich sein;“ (Brief des MAGS an die Bildungsscheck Beratungsstellen vom 24.05.2024). Die Beratung ist gestrichen und neue Fördermöglichkeiten sind in Arbeit, aber noch nicht so weit, dass wir in der Volkshochschule Ratsuchenden Hinweise geben können. Als im zweiten Halbjahr 2023 die Anerkennungsberatung für ausländische Abschlüsse und die Förderung dafür abgeschafft wurde, hat sich die Volkshochschule nach Gesprächen mit der Arbeitsverwaltung eine Maßnahme mit dem Inhalt zertifizieren lassen. Die ermöglicht es, Menschen mit einem Arbeits- und Vermittlungsgutschein in dem Verfahren zu beraten, bis die Kompetenzen bei der Arbeitsverwaltung bundesweit ab 2026 für die Übernahme ausgebildet sind. Für das Vertrauen der Menschen, die wir in ihren individuellen Bildungswegen und Bildungsketten beraten haben, ist das Team der Volkshochschule dankbar. Inwieweit das wirklich ersetzbar ist und wie Menschen auch unabhängig von Arbeitgebern ihre Karrierewege mit Beratung entwickeln können, wird die Zukunft zeigen.

 

 

Politische Bildung – Die Demokratie fest im Blick– echt jetzt!

 

Auch im kommenden Programmjahr wird es in der politischen Bildung wieder ein umfassendes, buntes und vielfältiges Programmangebot – überwiegend in Präsenz – geben. Ergänzende online-Formate wie die etablierte und gut angenommene Videoclipreihe „Wissen to Go“ (gemeinsam mit Arbeit und Leben) werden fortgesetzt. Der Schwerpunkt liegt jedoch klar auf Präsenzveranstaltungen. Denn gerade die politische Bildung lebt von Austausch und Diskussionen, die online nicht so funktionieren, wie in Präsenz. Der Fokus liegt bei vielen Angeboten darauf, Themen entweder direkt mit einem kommunalen oder regionalen Bezug aufzugreifen oder bei übergeordneten Themen Bezüge nach Oberhausen herzustellen und diese (möglichst) auf die kommunale Ebene „herunterzubrechen“. Viele Themen werden daher auch gemeinsam mit unterschiedlichsten Institutionen und Akteuren aus der Stadtgesellschaft aufgegriffen. Dazu gehören Akteure wie Arbeit und Leben Oberhausen, das Ambulante Hospiz und die christlichen Hospize Oberhausen, das Jugendparlament, die Gedenkhalle, das Stadtarchiv, die Geschichtswerkstatt, die historische Gesellschaft, das LVR-Industriemuseum, der Paritätische, das Kommunale Integrationszentrum, der Integrationsrat, das Netzwerk Interkulturelles Lernen (NIL), der BUND Oberhausen, die Verbraucherzentrale, Fraunhofer UMSICHT, die Gleichstellungsstelle, die Stadtbibliothek sowie viele weitere Partner – städtische und nicht-städtische.

 

Nachdem äußerst erfolgreich am 15. September 2023 zum ersten Mal der „Tag der Demokratie“ im Rathaus Oberhausen gefeiert wurde, wird auch im Jahr 2024 der Internationale Tag der Demokratie zum Anlass genommen sich intensiver mit unserer Demokratie und dem demokratischen Zusammenleben (vor Ort) zu beschäftigen. Dies geschieht allerdings in einer etwas abgewandelten Form: Aufgrund der großen Resonanz wird es erstmalig in Oberhausen eine ganze „Woche der Demokratie“, in der Zeit von Sonntag, 08.09.24 bis Sonntag, 15.09.2024, verteilt im gesamten Stadtgebiet, geben. Es entsteht abermals ein vielfältiges und buntes Programm für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, durchgeführt von und bei den zahlreichen beteiligten Organisationen, Initiativen und Vereinen. Viele unterschiedliche Akteure und Institutionen der Stadtgesellschaft haben bereits ihre Mitwirkung angekündigt, darunter auch einige Oberhausener Schulen.

Demokratie lebt von Beteiligung und so lautet das Motto der Demokratiewoche: „demokratisch ist man nicht allein!“. Im Rahmen der Demokratiewoche wird es auch wieder Angebote geben, die einen (direkten) Austausch für Bürgerinnen und Bürger mit (Kommunal-) Politik und Verwaltung ermöglichen. Unter anderem ist der begleitete Besuch von ausgewählten Ausschusssitzungen geplant. Nähere Informationen sowie das aktuelle Programm werden zu einem späteren Zeitpunkt über die Seiten des Demokratiebüros Oberhausen: https://demokratiebuero.de/; abrufbar sein. Die Demokratiewoche ist eine gemeinsame Initiative von Volkshochschule, Arbeit und Leben DGB/VHS Oberhausen, Bürgerbeteiligung Oberhausen (Stadt Oberhausen), Demokratie Leben und NRWeltoffen in Zusammenarbeit mit vielen Oberhausener Vereinen, Initiativen, Verbänden und Institutionen.

 

Eine weitere Schwerpunktsetzung in der politischen Bildung liegt in diesem Jahr auf Angeboten rund um die „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE). Durch die Mitarbeit der Volkshochschule im Arbeitskreis klimaneutrales Oberhausen (AKO) ist eine Veranstaltergemeinschaft von VHS, BUND, Verbraucherzentrale und Fraunhofer UMSICHT entstanden, die die gemeinsame Veranstaltungsreihe „Klimahausen“ im Umfang von sechs Veranstaltungen pro Kursjahr ins Leben gerufen haben. In diesem Jahr werden Themen wie das Klimaanpassungskonzept in Oberhausen, Artenvielfalt, Situation der (Stadt-)Bäume oder auch die kommunale Energie- und Wärmeplanung aufgegriffen. Darüber hinaus gibt es weitere Angebote aus dem Themenfeld wie dem regelmäßig stattfindenden offenen Treffen mit dem BUND Oberhausen und weiteren Exkursionen und Informationsveranstaltungen.

 

Mit dem „Knappen Café“ gibt es weiterhin ein offenes Angebot zum Austausch über lokale Themen. In den insgesamt drei politischen Gesprächskreisen wird regelmäßig über aktuelle politische und gesellschaftliche Themen diskutiert – oftmals auch mit Bezug zum Stadtgeschehen. Darüber hinaus werden regelmäßig verschiedene bedeutsame Institutionen/Unternehmen/Einrichtungen in Oberhausen und Umgebung, wie z.B. die GMVA Müllverbrennungsanlage oder Fraunhofer UMSICHT besucht.

 

Erstmalig wird es in diesem Kursjahr so genannte „Bezirksbürgermeisterführungen“ in allen drei Stadtbezirken Alt-Oberhausen, Sterkrade und Osterfeld geben. Bei einem gemeinsamen Rundgang mit dem jeweiligen Bezirksbürgermeister haben alle interessierten Bürger*innen die Gelegenheit sich über aktuelle Themen den Stadtbezirk betreffend zu informieren und mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen.

 

Zudem wird es im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltungsreihe mit Arbeit und Leben „Wer hat was zu sagen in NRW?“ die Möglichkeit geben den „neuen“ Oberhausener Ratssaal zu besichtigen und mit Oberbürgermeister Daniel Schranz ins Gespräch zu kommen.

 

Im Rahmen der historisch-politischen Bildung wird die gemeinsame Veranstaltungsreihe „Oberhausener Stadtgeschichte(n) entdecken“ weitergeführt. Neben Historischer Gesellschaft Oberhausen e.V., Stadtarchiv, Literarische Gesellschaft, Gedenkhalle, Geschichtswerkstatt und VHS ist seit diesem Jahr auch das LVR Industriemuseum als fester Partner der Reihe hinzugekommen. Im Rahmen der Reihe erhalten interessierte Bürger*innen die Gelegenheit, mehr über die Geschichte und Geschichten der eigenen Stadt zu erfahren. Es sind Vorträge, u.a. zu den Vorkämpfer*innen der Demokratie in Oberhausen oder auch anlässlich des 120-jährigen Jubiläums von Rot-Weiß Oberhausen geplant. Es wird auch wieder eine Ausstellung zu historischen Postkarten in Oberhausen geben.

 

Die Fortbildungsreihe „Ehrensache“ für ehrenamtlich aktive Menschen in Oberhausen, gemeinsam organisiert mit dem Büro für Chancengleichheit und dem Netzwerk Bürgerschaftliches Engagement Oberhausen (beo), unterstützt die Ehrenamtler*innen in ihrem Engagement vor Ort. In insgesamt fünf Angeboten wie „Selbstführsorge im Ehrenamt“ oder „Motivierende Gesprächsführung – Kommunikation und innere Haltung“ gibt es konkrete Hilfestellungen für das eigene Engagement (entgeltfrei).

 

Besondere Hilfs- und Informationsangebote für die Oberhausener Bürger*innen und bietet auch die Reihe „H.E.L.P. – Hilfreiche Entlastung und lindernde Pflege“ in Kooperation von VHS und der Hospiz- und Palliativakademie Oberhausen an. Hier werden in einem monatlichen Rhythmus viele wichtige Themen rund um Pflege, Sterben, Tod und Trauer angeboten.

 

Ein weiterer wichtiger Baustein der politischen Bildung ist die Zusammenarbeit mit dem Jugendparlament Oberhausen. Die Kooperationen werden fortgeführt und es wird wieder gemeinsame Aktivitäten geben. Fest eingeplant ist eine Informationsveranstaltung für Bürger*innen zur Arbeit des Jugendparlaments.

 

In einer neuen Kooperation mit Zeche Alstaden e.V. wird sich die VHS künftig am politischer Frühschoppen beteiligen, einem Format der politischen Bildung, bei dem Expert*innen zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen für einen Vortrag eingeladen werden und anschließend gemeinsam mit den Teilnehmenden diskutiert wird. Die Termine finden Sonntagvormittags auf der Zeche Alstaden statt.

 

 

(Fremd-)Sprachen - in Echt

 

Die Anmeldezahlen bei den Sprachkursen außer Deutsch haben sich im Arbeitsjahr 2023/24 etwas stabilisiert, wenn auch die meisten Kurse noch kleinere bis mittlere Gruppengrößen aufweisen. Gerade bei seltener unterrichteten Sprachen erweist sich das Onlineformat (zumeist über die VHS-Cloud) als wertvolle Alternative, da Kursleitungen nicht immer vor Ort wohnhaft sind, und da sich zu Kursen wie „Business English“ oder Sprachen wie Koreanisch zunehmend Teilnehmende aus ganz Deutschland anmelden.

 

Es besteht weiterhin großes Interesse an Koreanisch und Japanisch sowie Deutsche Gebärdensprache (DGS), alle drei Sprachen sind mit je 4 bis 6 Kursen im neuen Sprachenprogramm vertreten. Im vorangehenden Kursjahr ist erstmals ein Russischkurs zustande gekommen. Der angebotene Ukrainischkurs kam nur knapp nicht zustande. Personen, die sich zu einem der beiden Kurse angemeldet hatten, zeigten nicht selten Interesse an beiden Sprachen.

 

Das Sprachenprogramm enthält Standardkurse, die die Qualifikationsstufen von A1 bis B2 (in Englisch außerdem C1) als Lernziele anbieten, basierend auf dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER). Daneben gibt es Bildungsurlaube (Englisch, Französisch, Spanisch, Niederländisch, Italienisch), Kurse für Interessensgruppen (z.B. Kurse für aktive Ältere, Kurse zur Reisevorbereitung) und zunehmend mehr Konversationskurse (Englisch, Französisch, Italienisch), um den Wunsch vieler Kursteilnehmer*innen nach Sprachpraxis, Austausch und Geselligkeit im Rahmen des Sprachenlernens aufzunehmen. Hier fanden Kurse mit Café-Charakter (Café „International“, Italienisches Sprachcafé) besonders Anklang.

Als Einzelveranstaltung ist u.a. ein Abend zu dem mexikanischen Fest und Kulturereignis „El Día de los Muertos (y Muertas!)“ in traditionellem Rahmen geplant.

 

Folgende Sprachen werden im Arbeitsjahr 2024/2025 angeboten:

 

  •                 Englisch
  •                 Arabisch
  •                 Chinesisch
  •                 Französisch
  •                 Griechisch
  •                 Italienisch
  •                 Japanisch
  •                 Koreanisch
  •                 Latein
  •                 Niederländisch
  •                 Persisch
  •                 Polnisch
  •                 Portugiesisch
  •                 Russisch
  •                 Spanisch
  •                 Türkisch
  •                 Ukrainisch
  •                 NEU im Arbeitsjahr 2024/2025:

> Schwedisch

> Einfache und Leichte Sprache

 

Mit Einfacher und Leichter Sprache wird ein neuer Sprachenzweig eingerichtet, der inklusive Veranstaltungen und Kurse anbietet, sowohl in Leichter oder Einfacher Sprache („Englisch leicht erklärt“, „Denglisch“, „Einführung in Leichte Sprache“) als auch über Einfache oder Leichte Sprache (z.B. „Leichte Sprache und KI“ [Arbeitstitel]). Der Zweig ist fachübergreifend angelegt.

 

Im Fachbereich Englisch entsteht somit ein zweiter inklusiver Sprachkurs, für Menschen mit und ohne geistige oder Mehrfachbehinderung, neben den Anfänger*innenkursen und den Fortsetzungskursen aus dem vorangehenden Kursjahr. Ein neuer Kursraum in der Stadtteilbibliothek Schmachtendorf beherbergt zukünftig auch einen der Englischkurse. Des Weiteren sind Einzelveranstaltungen/Vorträge zu kulturellen Themen aus der anglophonen Welt geplant.

 

Das Hybrid-Format, ein Angebot zur wahlweisen Teilnahme in Präsenz oder online, hat sich dabei sehr gut etabliert: In den Einzelveranstaltungen zur Reihe „Literature on TV“ nahm in der Regel die Hälfte der Angemeldeten in Präsenz teil, die andere Hälfte online. Die Reihe wird aufgrund der ermunternden Evaluationen auch im Kursjahr 2024/25 weitergeführt.

Einzelveranstaltungen wurden generell etwas besser besucht als im Vorjahr, sodass die meisten wieder stattfinden konnten.

 

Das Englisch-Programm für das Arbeitsjahr 2024/2025 umfasst ca. 60 Kurse und Veranstaltungen für erwachsene Teilnehmende, woraus sich ein Gesamtunterrichtsvolumen von ca. 1030 Unterrichtsstunden ergibt. Das Programm der weiteren Sprachen umfasst ca. 120 Kurse und Veranstaltungen für Erwachsene im Arbeitsjahr 2024/2025. In beiden Programmbereichen gemeinsam werden zusätzlich ein Ferienkurs für Kinder und Jugendliche („Japanisch mit Mangas“) und zwei Vorbereitungskurse für Englisch in der Zentralen Prüfung der Klasse 10 und Englisch im Abitur angeboten („Junge VHS“).

 

 

 

 

Deutsch und Integration

Dazu gibt der Bericht zu Integration und Interkultur ausführlich Auskunft.

 

Mit der Ankunft vieler Menschen aus der Ukraine gibt es einen hohen Mehrbedarf an Kursen und Beratung. Gleichzeitig hat die Bundespolitik die Möglichkeiten für die Geflüchteten verbessert und die Verfahren beschleunigt. Geübte Netzwerkstrukturen der Geflüchtetenarbeit haben sehr gut funktioniert. Dazu wurden aber die Verwaltungs- und Prüfverfahren der VHS und Integrationskursträger erneut aufwändiger und das erzeugt einen erheblichen Aufwand.

 

Für einen Überblick seien hier nur die Prüfungszahlen erwähnt:

 

Teilnehmende an Prüfungen im Arbeitsjahr 2023/2024:

 

Deutschtest für Zuwanderer A2/B1  ca. 544 Teilnehmende 

Orientierungskurs Leben in Deutschland  ca. 362 Teilnehmende

Einbürgerungstest     ca. 251 Teilnehmende

Europäisches Sprachenzertifikat A1   ca.     8 Teilnehmende

Europäisches Sprachenzertifikat A2   ca.   10 Teilnehmende

Europäisches Sprachenzertifikat B1   ca. 156 Teilnehmende

Europäisches Sprachenzertifikat B2   ca.   27 Teilnehmende

Europäisches Sprachenzertifikat C1  ca.     5 Teilnehmende

 

 

Gesundheit Psychologie – in Echt

 

Der schon im letzten Bildungsjahr zu beobachtende Trend, dass sich nach den Lockerungen bezüglich Corona die Gesundheitskurse wieder füllen, hat sich im zurückliegenden Bildungsjahr weiter fortgesetzt.

 

Weiterhin bestimmen Krisen und Kriege unsere Welt, weswegen Themen wie Achtsamkeit, Resilienz, Entspannung und Stressbewältigung aktuell bleiben. Einige Angebote zur Achtsamkeit finden draußen in der Natur statt.

 

Neu im Programm ist ein Selbstverteidigungskurs der in der Volkshochschule Lirich durchgeführt wird. Dieser Kurs zeigt, was Selbstverteidigung kann und was nicht, räumt auf mit Mythen und Legenden um die Selbstverteidigung und schafft Platz für Fakten und die Wirklichkeit. Hier werden Grundlagen der Selbstverteidigung vermittelt und auch erarbeitet. Das Training umfasst Körper, Geist und Technik, fördert Fitness und Gesundheit und bezieht auch geistige Grundlagenübungen ein.

 

Im Bereich Psychologie gibt es erstmalig ein Angebot zum Umgang mit dem Thema „Tod“.

 

 

Beruf und IT – in Echt

 

Der Fachbereich Beruf und IT hat für die Oberhausener Bürger*innen für das kommende Semester knapp 120 Kurse mit über 2800 Unterrichtseinheiten geplant.

Unser Team an freiberuflichen Kursleitungen hat sich für das kommende Semester erweitert und wir freuen uns sehr darauf, mit diversen Personen das Programm des Fachbereiches den Bürger*innen präsentieren zu dürfen.

Neben den bewährten Formaten gibt es im kommenden Arbeitsjahr auch einige neue Kurse:

Ein Kurs widmet sich dem Übergang in den Ruhestand und bietet praktische Tools zur positiven Gestaltung dieses neuen Lebensabschnitts. Bezogen auf den beruflichen Bereich widmet sich ein Seminar dem Stress- und Gesundheitsmanagement. Die Teilnehmenden erlernen dabei vielfältige Übungen, Methoden und Techniken, um Stress zu reduzieren und ihre Gesundheit zu fördern. Im Kurs „Der Weg zur Entscheidungsstärke“ werden wissenschaftlich fundierte Methoden und mentale Strategien vorgestellt und eingeübt, um persönliche Ziele zu erreichen. Anfang des nächsten Jahres geht es in einem weiteren Bildungsurlaub um die Frage „Wohin mit den guten Vorsätzen?“ Berufstätigen werden dabei Strategien und Übungen gezeigt, wie sie sich im Hinblick auf ihre individuellen Ziele weiter entwickeln können.

Zusätzlich werden Kurse zu Kryptowährungen angeboten, die Einblicke in Funktionsweisen, Anwendungsbereiche und Investitionsmöglichkeiten bieten. Die Blockchain-Technologie wird in einem separaten Kurs vertieft behandelt, während ein anderer Kurs eine Einführung in den Einsatz derivativer Instrumente wie Optionen und Futures bietet.

Aus dem Bereich der digitalen Grundbildung wird ein Vortrag zur modernen Navigation im öffentlichen Nahverkehr angeboten, der Techniken und Apps zur effizienten Navigation vermittelt. Neben den technischen Kenntnissen werden auch soziale Aspekte der digitalen Grundbildung behandelt, wie z.B. im neuen Kurs „Neue Freundschaften und Kontakte im Internet knüpfen“. Damit tragen wir den aktuellen Bestrebungen im Kampf gegen Einsamkeit Rechnung.

Darüber hinaus bieten wir einen neuen Schwerpunkt zu generativer Künstlicher Intelligenz (KI) an. Hierzu gehören allgemeine Seminare, Sonderformate für bestimmte Adressaten*innen-Gruppen sowie größere Veranstaltungen, wie das zuletzt sehr erfolgreiche „KI-Seepferdchen“ in Kooperation mit der Stabstelle Neue Medien und dem Heinrich-Heine-Gymnasium. Es wird zudem einen pädagogischen Ansatz geben zum Thema „Immersive Techniken in der Beruflichen Bildung“. Hierbei soll VR-Technologie zu gruppendynamischen Methoden ergänzend zum Einsatz kommen und generative Text-KI soll teilweise für Assoziationsübungen und Rollenspiele eingesetzt werden.

Aufgrund des guten Erfolges wird die Ausbildung in Hypnosetechnik für beratende Berufe wieder angeboten.

Die im letzten Semester erstmalig durchgeführte Qualifikation für OGS-Küchenkräfte stieß auf große Nachfrage und bekam ein sehr gutes Feedback, sodass die Schulung im kommenden Semester in Kooperation mit einigen Akteuren aus dem Bereich der zukunftsfähigen Ernährung wieder durchgeführt wird.

 

Beratung zu beruflichen Bildungsthemen und Finanzierung

Die VHS wird auch weiterhin als verlässlicher Partner den Oberhausener Unternehmen und auch den Bürger*innen der Stadt mit Beratung zu finanziellen und berufsbezogenen Aspekten zur Seite stehen.

Mit dem Wegfall der landesfinanzierten Fachberatung zur Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen entstand im Oberhausener Bezirk eine Beratungslücke, die wir in enger Abstimmung zwischen dem Jobcenter und unserer Weiterbildungsberatung haben füllen können. Dank des Engagements unseres Weiterbildungsberaters konnte eine aufwendige maßnahmenbezogene AZAV-Zertifizierung erlangt werden. Unter dem Titel „Coaching zur Anerkennung im Ausland erworbener Berufs- und Bildungsabschlüsse“ haben wir nun eine institutionalisierte Zusammenarbeit in der Fachkräftesicherung mit Agentur für Arbeit und Jobcenter in Form des Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheins (AVGS). Die Beratung dauert bis zu 10 Stunden und Termine werden individuell abgesprochen. Unser Ansprechpartner ist Herr Ringert.

In Kooperation mit der Ruhrwerkstatt ist für Anfang nächsten Jahres eine Qualifikation „Kompetenzprofil Inklusion“ mit 100 Unterrichtseinheiten für die Mitarbeitenden in den Oberhausener Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege geplant. Wir sind hierbei noch in der Abstimmung mit dem Fachbereich 3-1-30 Kindertagesbetreuung der Stadt Oberhausen.

 

Kultur – Kreativität – Musik – in Echt

 

Weiterhin steht die Fläche im Erdgeschoss wegen des Überplanungsprozesses nicht zur Verfügung, sodass alle geplanten Ausstellungen im Foyer der Volkshochschule in der dritten Etage sowie an externen Ausstellungsorten (z. B. NH-Hotel) stattfinden müssen.

Im Herbst richtet sich der Blick nach unten: Harald Jenter zeigt in seiner Fotoausstellung Schachtabdeckungen aus Oberhausen und anderen deutschen und europäischen Städten.

 

Im Bereich der Exkursionen und Studienfahrten finden sich Ziele wie das Rosenfest in Lottum, die Besichtigung der Orgelbauwerkstatt Klais in Bonn sowie der Weihnachtsmarkt in Bielefeld.

 

Zahlreiche Vorträge und Lesungen finden wieder im Bert-Brecht-Haus statt. So eine Lesung zum 125. Geburtstag Erich Kästners. In Vorträgen werden den Teilnehmenden die Person Udo Jürgens sowie in einem weiteren die deutschen Humoristen nähergebracht. Ein weiterer Vortrag beschäftigt sich mit der Geschichte des Buchhandels und der Gästeführer Ingo Dämgen nimmt die Teilnehmenden mit auf eine literarische Zeitreise durch fast 370 Jahre Oberhausen.

 

Der wieder ins das Kulturprogramm der VHS aufgenommene Literaturkurs wurde gut angenommen und konnte sich etablieren. Im neuen Bildungsprogramm hält zudem ein weiteres altes Angebot Einzug. Dabei handelt es sich um die Atelierbesuche. In diesem Angebot geht es um den Besuch in Ateliers Oberhausener Künstler*innen sowie um die Atelierbesuche im Rahmen von „Kunstlicht“

 

Neu ist ein Vortrag Bereich Musik über Anton Bruckner.

 

Im Bereich Kreativität wird es neue Angebote im Bereich Drucktechniken, StreetArt und Acrylmalerei geben. Eine Buchbinderin wird in die Herstellung klassischer Buntpapiere einführen und in einem zweiten Workshop die Technik der beliebten Pop-Up-Karten darstellen.

 

Das Malangebot wird zunehmend ausgebaut: Am Standort Lirich sind die Techniken Öl- und Pastellmalerei neu sowie ein zusätzliches Aquarell-Angebot.

Das Angebot 'Töpfern' kann nach einer längeren Pause mit einer neuen Kursleitung wieder angeboten werden.

 

 

Schulabschlusskurse und Grundbildung – in Echt

 

Die Angebote zum Lesen- und Schreiben lernen gehören zu den gesellschaftspolitisch unverzichtbaren Angeboten der Volkshochschule. Die Teilnehmer*innen sind überwiegend Erwachsene, die zwischen 16 und 53 Jahren alt sind, darunter viele Berufstätige. Im Bereich Lesen und Schreiben Lernen sind im Arbeitsjahr 2024/2025 wieder zwei Kurse geplant.

Da die geplanten Kurse im Bereich Deutsch für den Beruf (Rechtschreibung und Grammatik) in den letzten Jahren aufgrund mangelnder Nachfrage abgesagt werden mussten, werden nun in diesem Bereich keine Kurse mehr angeboten.

Die Volkshochschule bietet auf Grundlage des Weiterbildungsgesetzes Nordrhein-Westfalens (§ 6) ein differenziertes und umfangreiches Angebot zum Nachholen von Schulabschlüssen an. Es umfasst Vorkurse zum Ersten Schulabschluss und zum Mittleren Schulabschluss sowie Kurse zum nachträglichen Erwerb des Ersten Schulabschlusses, des Erweiterten Ersten Schulabschlusses sowie des Mittleren Schulabschlusses.

Im Arbeitsjahr 2023/2024 haben 137 Teilnehmer*innen an den Vorkursen und Kursen des Zweiten Bildungswegs teilgenommen.

Im Arbeitsjahr 2022/2023 hat das Land erstmalig Mittel für eine sozialpädagogische Betreuung im Zweiten Bildungsweg bereitstellt. Diese seit langer Zeit geforderte und seit Oktober 2022 besetzte Stelle „Sozialpädagog*in“ ermöglicht es, das Durchhaltevermögen der Teilnehmer*innen zu stärken und frühzeitig auf Probleme, die das Bestehen des Abschlusses gefährden könnten, einzugehen. Die Erfahrung der letzten 1,5 Jahre zeigt, dass das Unterstützungsangebot dankbar angenommen wird und so einige Lehrgangsabbrüche verhindert werden konnten.

Der Anteil der Teilnehmer*innen mit Migrationshintergrund lag im Arbeitsjahr 2023/2024 bei 27%. Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass die Sprache der Schlüssel zum Erreichen eines Abschlusses ist. Daher wurde als Minimalvoraussetzung zum Einstieg in einen Kurs des Zweiten Bildungswegs ein Deutsch-Zertifikat auf der Stufe B2 festgelegt. Für Teilnehmer*innen mit B1-Deutschkenntnissen gibt es seit dem Arbeitsjahr 2023/2024 einen verlängerten, einjährigen Vorkurs in Tagesform, um einen erfolgsversprechenden Einstieg in den Zweiten Bildungsweg zu ermöglichen.

Zu Beginn des Schuljahres 22/23 wurde das Schulgebäude in der Eschenstr. 60 mit WLan und Active Boards ausgestattet, die moderne, mediengestützte Unterrichtsmethoden ermöglichen. Die Boards und die die über EFRE-Mittel angeschafften Convertibles erweitern die Unterrichtsmöglichkeiten für die heterogenen Lerngruppen derart, dass individuelle Förderung wesentlich flexibler möglich ist als durch analoge Möglichkeiten. Die Lehrkräfte wurden und werden in Bezug auf die Technik und die damit einhergehenden neuen Möglichkeiten für den Unterricht zuvor und laufend geschult.

Um nach Erwerb eines Schulabschlusses eine Anschlussperspektiven gezielt aufzeigen zu können, kooperiert die VHS Oberhausen mit verschiedenen Schulen, Trägern, Kollegs und Beratungsstellen. Die Berufsberatung der Agentur kommt regelmäßig ins Haus (jeden ersten Dienstag im Monat). Zudem hilft eine weitere Kollegin den Teilnehmenden des ZBW bei der individuellen Berufswegeplanung und bei der Erstellung von Bewerbungsmappen.  In enger Zusammenarbeit werden Ziele und Möglichkeiten aufgezeigt und das Erreichen tatkräftig unterstützt.

Zum Thema „Regelschulzeit beendet, was nun?“ fand nun schon zum zweiten Mal im März 2024 am Standort Lirich der VHS eine Weiterbildungsmesse statt. Dazu waren verschiedene Institutionen aus Oberhausen eingeladen. Die Kursteilnehmenden und Interessierten konnten sich vor Ort über ihre Möglichkeiten nach Beendigung der Regelschulzeit informieren. In der Aula der Schule in Lirich gab es einen regen und konstruktiven Austausch. Die nächste Messe findet statt am 27.03.25.

Im Arbeitsjahr 2023/2024 haben in Kooperation mit Polizei und Oberhausener Beratungsstellen Seminare und Vorträge stattgefunden, die einen respektvollen Umgang fördern sollen und Teilnehmende für die Themen Gewaltprävention, Selbstsicherheit, AIDS und Cyber-Kriminalität sensibilisieren sollen.

Aufgrund der zurückgegangenen Nachfrage an Abendkursen sind die Kurse des Abendbereichs seit dem zweiten Halbjahr (Februar 2024) in den Nachmittagsbereich geschoben worden, so dass sich Kurszeiten von 14.00- 19.30 Uhr ergeben.

Im Arbeitsjahr 2024/2025 werden insgesamt 10 Kurse (davon 3 Vorkurse) im Bereich Erster Schulabschluss, Erweiterter Erster Schulabschluss und Mittlerer Schulabschluss angeboten. Die Verlängerung des Vorkurses zum Ersten Schulabschluss in Tagesform auf ein Schuljahr, um u.a. Teilnehmende mit Migrationshintergrund und Teilnehmende mit großen Bildungslücken noch besser integrieren und auffangen zu können, hat sich bewährt und wird daher fortgeführt. Der veränderten Teilnehmerschaft wurde bei der Kursplanung insofern Rechnung getragen, als nun anstelle eines MSA-Kurses im Nachmittagsbereich ein weiterer Kurs zum nachträglichen Erwerb des Erweiterten Ersten Schulabschlusses angeboten wird. So ist in diesem Kurs ein Einstieg semesterweise möglich.

 

 

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