Berichtsvorlage - M/17/5339
Grunddaten
- Betreff:
-
Neue Mitte Oberhausen: Durchführung des landschaftsarchitektonischen Realisierungswettbewerbs „Stahlwerkspark“ mit Ideenteil
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Stadtplanung
- Bearbeitung:
- Alice-Silvia Scheer
- Beteiligt:
- Umwelt; Eigenbetrieb SBO
- Verantwortung:
- Herr Hülsebusch, Herr Dr. Palotz
- Konsequenzen:
- Drucksache hat finanzielle Konsequenzen (siehe Sachverhalt); Keine Angabe zu klimatischen Konsequenzen (Berichte od. Anträge)
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Bezirksvertretung Alt-Oberhausen
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Kenntnisnahme
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12.06.2024
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Geplant
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Stadtplanungs- und Mobilitätsausschuss
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Kenntnisnahme
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20.06.2024
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Bezug
- B/17/4010-01 vom 13.11.2023 (Masterplan Neue Mitte Oberhausen – Beschluss einer Rahmenplanung für das Gelände des ehemaligen Stahlwerks Ost sowie für den Bereich Werkstraße / Ripshorster Straße als städtebauliches Entwicklungskonzept i.S.v. § 1 Abs. 6 Nr. 11 BauGB und Beauftragung der Verwaltung zur Durchführung weiterer operativer Maßnahmen zur Vorbereitung einer masterplankonformen Flächenentwicklung
Sachverhalt
Die Verwaltung wurde vom Rat der Stadt Oberhausen durch Beschluss vom 13.11.2023 (siehe Drucksache Nr. B/17/4010-01, Anlage 3) beauftragt, auf Grundlage der in der Rahmenplanung für das Gelände des ehemaligen Stahlwerks Ost ersichtlichen Grünverbindung „Stahlwerkspark“ einen landschaftsarchitektonischen Realisierungswettbewerb mit Ideenteil gemeinsam mit der Flächeneigentümerin EURO AUCTIONS IMMOBILIEN GmbH auszuloben. Zwischen der Stadt und der Flächeneigentümerin wurde in diesem Zusammenhang eine Kostenteilung vereinbart, nach der die Stadt die wettbewerbsbedingten Ingenieurshonorare nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in Höhe von maximal 140.000 EUR brutto im Haushaltsjahr 2024 übernimmt und die Flächeneigentümerin demgegenüber die Kosten für ein verwaltungsexternes Wettbewerbsverfahrensmanagement, die weiteren erforderlichen Planungsleistungen nach der HOAI sowie die bauliche Umsetzung des 1. Bauabschnitts des öffentlich zugänglichen Landschaftsparks auf eigene Kosten ohne Beteiligung der Stadt übernehmen wird.
Nach Abstimmung des Leistungsbildes mit der Verwaltung für das Verfahrensmanagement, wurden seitens der Flächeneigentümerin drei Angebote von geeigneten Büros zur Durchführung der Leistung für den freiraumplanerischen Wettbewerb „Stahlwerkspark“ eingeholt. Die Entscheidung fiel auf das Büro ISR „Innovative Stadt und Raumplanung GmbH“.
ISR plant für den freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb „Stahlwerkspark“ einen einstufigen Wettbewerb mit 15 Landschaftsarchitekten als Teilnehmer*innen. Zunächst werden die Grundlagen für die Ausschreibung ermittelt, wobei der Masterplan „Neue Mitte“ sowie die konkretisierte Rahmenplanung der Stadt Oberhausen als Basis dient. Auf Grundlage der vorhandenen Informationen wird die Ausschreibung erstellt und mit der EURO AUCTIONS IMMOBILIEN GmbH als Ausloberin sowie der Architektenkammer NRW abgestimmt. Diese Abstimmung kann im Rahmen eines Workshops mit der Verwaltung und weiteren Beteiligten erfolgen.
Abb. 1: Organisation und Controlling des Wettbewerbsverfahren, ISR Innovative Stadt- und Raumplanung GmbH
Bei der Auswahl der Teilnehmer*innen und der Mitglieder des Preisgerichts arbeitet das Büro ISR als Wettbewerbsmanagement eng mit der Ausloberin zusammen. Da es bei der Planungsaufgabe im Ideenteil auch um die Landschaftsgestaltung im Kontext der voraussichtlichen Linienführung der 105 geht, werden die Sachverständigen der STOAG, Stadtwerke Oberhausen GmbH, sowohl bei der Aufgabenerstellung sowie in der Vorprüfung als auch im Preisgericht beratend vertreten sein. Sobald die Mitglieder und Berater*innen des Preisgerichts feststehen, die Ausschreibung mit der Architektenkammer abgestimmt ist und die 15 Teilnehmer*innen (ein Drittel von der Ausloberin und der Stadt benannt, zwei Drittel nach öffentlicher Auslobung ermittelt), beginnt das Verfahren mit der Preisgerichtsvorbesprechung und dem Rückfragenkolloquium.
Daraufhin startet die Entwurfsphase. Nach der Abgabe der Konzepte erfolgt die Vorprüfung der Entwürfe in Zusammenarbeit mit der Ausloberin, der Stadt Oberhausen und gegebenenfalls hinzugezogenen Gutachter*innen, bevor sie dem Preisgericht präsentiert werden. Die Ergebnisse der Vorprüfung werden in einem verständlichen und anschaulichen Bericht dargestellt.
Ein weiterer Aspekt ist die mögliche Einbindung von De Zwarte Hond GmbH und AS+P Albert Speer + Partner GmbH, die am Rahmenplan/Masterplan „Neue Mitte Oberhausen“ beteiligt waren. Eine Teilnahme dieser Büros im Preisgericht wäre denkbar.
Das gesamte Verfahren wird in einer professionell gestalteten Wettbewerbsbroschüre dokumentiert.
Mit dem Sieger des Wettbewerbs sollen dann gemeinsam mit der Wettbewerbsausloberin und Flächeneigentümerin die nächsten erforderlichen Schritte vorbereitet werden, um den Siegerentwurf weiter zu qualifizieren und bis zur konkreten baulichen Umsetzung weiterzuentwickeln.
Die folgende Übersicht stützt sich auf die Inhalte des Angebots von ISR Innovative Stadt- und Raumplanung GmbH. Die hier dargestellten Wochenangaben beziehen sich jeweils auf die Woche des Prozessbeginns.
Abb. 2: Terminkonzept, frei nach ISR Innovative Stadt- und Raumplanung GmbH
Finanzelle Konsequenzen
Für die anteilige Finanzierung des gegenständlichen landschaftsarchitektonischen Realisierungswettbewerbs "Stahlwerkspark" mit Ideenteil nach der Richtlinie für Planungswettbewerbe nach RPW 2013 (Preisgeld und Regiekosten) sowie des begleitenden verwaltungsexternen Wettbewerbsverfahrensmanagements (Kostentragung EAI) sind Haushaltsmittel für den städtischen Beitrag in Höhe von 140.000 EUR brutto im Auftrag 510009010110 unter dem Sachkonto 543132 für das Haushaltsjahr 2024 eingeplant. Die Durchführung der Bauaufgabe obliegt der Flächeneigentümerin als privat finanzierte Maßnahme.
Anlagen
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1
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(wie Dokument)
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1,8 MB
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2
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(wie Dokument)
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7,3 MB
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3
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(wie Dokument)
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583,7 kB
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