24.01.2024 - 2.4 3. Quartalsbericht 2023 zur Entwicklung der Erz...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Wegen der stetigen Zunahme der 41er Hilfen fordert Frau Salwik eine Diskussion in den Gremien über das Vorgehen, wie diese Problematik angegangen werden kann. Eine weitere Herausforderung stelle die in naher Zukunft zu erbringende inklusive Hilfe dar.

 

Der Bericht, so Frau Willing-Spielmann, sei hilfreich für die Politik. Er stelle transparent dar, wie die finanziellen Mittel genutzt werden. Positiv bewertet sie, dass der Haushaltsansatz auskömmlich ist. Auch sie fordert eine weitere Auseinandersetzung mit den 41er Hilfen. Sie fragt nach den aktuellen Sachständen der externen Organisations-Untersuchung, der Besetzung der Bereichsleitung und der personellen Situation in den Regionalteams. Dank richtet sie an alle Kolleginnen und Kollegen für die geleistete Arbeit vor Ort.

 

Herr Pütz berichtet, dass bei den jungen Erwachsenen das Wissen um die Änderung des § 41 SGB VIII steigt und daher die Fallzahl weiter anwächst. Die Brückenlösungen für die unbegleitet minderjährigen Ausländer (Friedensdorf und Erlenstr.) erfordern viel Mühe, da sie keine Hilfen aus einer Hand darstellen. Die einzelnen erforderlichen Hilfen sind mit viel Aufwand zusammenzustellen. Vakante Stellen in den Regionalteams können nur mit großem Aufwand nachbesetzt werden.

 

Durch Frau Hops wird angemerkt, dass die Aussage „Wir müssen einsparen“ Auswirkungen auf Personal und Träger habe.

 

Herr Schmidt nimmt abschließend zu den Redebeiträgen Stellung. Er stellt klar, dass es keine Einsparvorgaben an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gibt. Notwendige Hilfen werden auch weiterhin bewilligt. Die geplante Organisationsuntersuchung habe die Schwerpunkte Organisationsstruktur und Personalbemessung. Zunächst sollen die Fachbereiche 3-1-40/Erzieherische Hilfen und 3-1-30/Kindertagesbetreuung, Frühkindliche Bildung untersucht werden. Eine weitere Berichterstattung erfolgt zu gegebener Zeit. Die Bewerbungsfrist für die Stelle der Bereichsleitung ist noch nicht abgelaufen. Geplant ist ein Austausch mit dem Dienstleister für Anfang Februar. Bis zur kommenden Sitzung des Jugendhilfeausschusses sollen die Vorstellungsgespräche geführt worden sein.

 

Die Vorlage nimmt der Jugendhilfeausschuss zur Kenntnis.