23.05.2023 - 1.4 Sachstandsbericht zur Umsetzung des Teilhabench...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Herr Dezernent Güldenzopf teilt mit, dass in Oberhausen 655 langzeitarbeitslosen Menschen eine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt eröffnet werden konnte. Im Ruhrgebietsvergleich steht Oberhausen damit an zweiter Stelle. Er hofft, dass der Bund das Programm weiter ausfinanziert, da die Zahlen derzeit stagnieren. Außerdem lobt er die Menschen, die an diesem Programm teilnehmen und teilgenommen haben.

 

Herr Telli, Bürgermitglied, begrüßt das Programm, welches die Arbeit von Menschen fördert, statt Arbeitslosigkeit zu finanzieren. Auffällig in dem Bericht ist die Gesamtbilanz, insgesamt konnten 650 Stellen eingerichtet und realisiert werden. Bei der Stadtgesellschaft konnten 95 Stellen eingerichtet werden. Bei der schwierigen wirtschaftlichen Lage der Kommune ist das ein gutes Ergebnis. Weiterhin begrüßt er die Verknüpfung zur letzten Sozialkonferenz, wodurch auch Alleinerziehende und Behinderte berücksichtigt wurden.

 

Herr Girrullis, Bürgermitglied, ist erfreut, dass das Programm gut angenommen wird. Er fragt nach, ob sich eine Übernahme der eingestellten Personen schwieriger gestaltet als in der freien Wirtschaft.

 

Herr Stadtverordneter Babic begrüßt ebenfalls das Programm. Es handelt sich um ein erfolgreiches Konzept, da auch die freie Wirtschaft eingebunden ist. Durch die Förderung haben viele Firmen arbeitslose Menschen eingestellt, die sie dann auch übernommen haben. Es wird jedoch mittlerweile schwieriger, noch zusätzliche Arbeitnehmer*innen zu finden, die von dem Programm partizipieren möchten.

 

Herr Dezernent Güldenzopf erläutert, dass bei der Stadtgesellschaft Langzeitarbeitslose für einen Zeitraum von 5 Jahren eingestellt werden, die Übernahme ggf. auch vor dem Ablauf der 5 Jahre erfolgt. Bei den Servicebetrieben sowie den Wirtschaftsbetrieben der Stadt Oberhausen gelingt das Konzept gut. Bei den 7 Übernahmen handelt es sich nicht um eine abschließende Zahl. Wichtig für das Konzept ist die dauerhafte Begleitung.

 

Herr Telli weist in diesem Zusammenhang auf die gute Arbeit des Personalrates hin.

 

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Beschluss

Der Sozialausschuss nimmt die Drucksache M/17/3515-01 zur Kenntnis.