09.05.2023 - 5 "Sozialbericht 2022 - Zweite Aktualisierung des...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Vors. Erdas begrüßt Frau Trappmann, Sozialplanerin vom Fachbereich 3-2-10 / Finanzen/Controlling/Planung, zu diesem TOP und bittet den Bericht vorzustellen.

 

Frau Trappmann geht anhand einer PowerPoint-Präsentation nochmals auf die für den Integrationsrat relevanten Punkte ein.

 

Vors. Erdas bedankt sich bei Frau Trappmann, dass sie den Bericht so interessant gemacht hat. Frau Demirci meldet sich auf die Frage nach Wortmeldungen dazu und erhält das Wort.

 

Frau Demirci dankt zunächst Frau Trappmann für diese umfangreiche aber auch erkenntnisreiche Darstellung der sozialen Situation in unserer Stadt.

Der Sozialbericht 2022 ist für sie ein Abbild der Oberhausener Stadtgesellschaft und gibt einen Einblick in die Vielfalt dessen, was unser Leben miteinander heute ausmacht, sowohl hinsichtlich längerfristiger Entwicklungen als auch aktueller Herausforderungen.

Wir als Integrationsrat weisen seit Jahren an etlichen Stellen auf Entwicklungen hin, die das soziale Gefüge der Stadt stören. Der Sozialbericht weist nun durch seine seriöse Analyse nach, wo die Einschätzungen tatsächlich zutreffen. Diese Erkenntnisse waren auch die Grundlage für unsere Anregung im Rat der Stadt in Oberhausen-Lirich die Gemeinwesenarbeit als Demokratisierungsarbeit auf den Weg zu bringen. Es stimmt nicht, dass Oberhausen eine arme Stadt ist. Der Sozialbericht zeigt vielmehr auf, dass die Lebenssituation in den Stadtteilen und Quartieren von großen Unterschiede geprägt ist. Mit seiner umfassenden Datenbasis trägt der Sozialbericht dazu bei, die Lebenslagen der Menschen in Oberhausen differenziert und stadtteilbezogen zu analysieren. Indem unterschiedliche Lebenslagendimensionen, wie bspw. Ökonomische Situation, Alter oder Integration beleuchtet werden, wird es möglich, Zusammenhänge zwischen Teilhabechancen und prekären Lebenslagen zu ermitteln. So lassen sich Rückschlüsse ziehen, wie sich soziale Dienste und Maßnahmen der Quartiersentwicklung so weiter entwickeln lassen, dass die Menschen in Oberhausen ihre Teilhabechancen ausschöpfen und erweitern können."  Wenn man die Erkenntnisse des Sozialberichtes ernst nimmt und damit arbeitet, und das sollte man auch tun, kann das ein wichtiger Beitrag für noch mehr Chancengerechtigkeit in unserer Stadt sein.

 

Vors. Erdas bedankt sich bei Frau Demirci und erteilt Herrn Aksünger das Wort.

Herr Aksünger möchte von Frau Trappmann wissen, was unter dem Hitzeaktionsplan zu verstehen ist. Frau Trappmann verweist hierbei auf den Hitzeaktionsplan des Bereichs Gesundheit. Dieser ist auf der städtischen Homepage abrufbar.

 

Auf die Frage nach weiteren Ergänzungen oder Anregungen sind keine Meldungen und Vors. Erdas beendet den TOP.

 

Der Integrationsrat nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

 

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Anlagen zur Vorlage