28.02.2023 - 1.1 "Sozialbericht 2022 - Zweite Aktualisierung des...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1.1
- Sitzung:
-
17. Sitzung des Sozialausschusses
- Gremium:
- Sozialausschuss
- Datum:
- Di., 28.02.2023
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Soziales
- Bearbeitung:
- Daniela Kolsek
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Beratung
Frau Trappmann stellt anhand einer Powerpoint-Präsentation den Sozialbericht 2022 vor.
Die strategische Sozialplanung wurde in 2017 in Oberhausen eingerichtet und hat sich seitdem stark weiterentwickelt. Hierbei geht es um von Armut betroffene Menschen aufgrund unterschiedlicher Benachteiligungen (z.B. durch Bildung, Lebensraum, Gesundheit). Ziel der Sozialplanung ist es, die Chancen in den unterschiedlichen Stadteilen durch gezielte Maßnahmen gleichzusetzen.
Der Bericht bietet eine Arbeitsgrundlage für verschiedene Bereiche, wie z.B. Jugendhilfe, Schule, Umwelt, durch eine umfangreiche Datenlage in Form der Auflistung von Bedarfen sowie Aufzeigen von Handlungsempfehlungen.
Unter www.Oberhausen.de/Sozialplanung <http://www.Oberhausen.de/Sozialplanung> wurde ein Sozialnavigator über verschiedene Institutionen in Oberhausen online gestellt. Dieser wird 1 x jährlich aktualisiert.
Hinweise zu Änderungen werden gerne aufgenommen.
Anschließend geht Frau Trappmann näher auf den Sozialindex, die Indikatoren sowie auf die Ergebnisse des Sozialberichts ein.
Frau Mannarino und Frau Osono gehen auf die „Expert*innendialoge im Sozialraum" ein.
Bei den Expert*innendialogen handelt es sich um Sozialraumkonferenzen, die in regelmäßigen Abständen in den 6 Oberhausener Sozialräumen stattfinden. Dabei werden bestehende Maßnahmen erfasst sowie Hinweise auf fehlende Angebote gesammelt. Die Ergebnisse werden zu Strategiepapieren verarbeitet, in denen auch Handlungsempfehlungen gegeben werden.
Herr Koch, Bürgermitglied (Bgm.), weist darauf hin, dass im Bericht von Menschen mit einem Armutsrisiko die Rede ist. Es besteht jedoch ein großer Unterschied zu tatsächlich armen Menschen was in dem Bericht deutlich gemacht werden sollte.
Außerdem sollte die Bekämpfung der Armut mehr in den Vordergrund treten. Als Beispiel nennt er die MyCard, durch die Armut nicht bekämpft wird.
Er merkt an, dass die Fokussierung auf Zielgruppen mit besonderem Unterstützungsbedarf der umfassenden Bekämpfung von Armut widerspricht.
Herr Telli, Bgm., bedankt sich für den Bericht und dafür, dass die Kritik an dem letzten Sozialbericht aufgenommen wurde und nun Handlungsempfehlungen gegeben werden. Er lobt die systematische Aufbereitung von Daten, anhand derer nunmehr konkrete Anträge gestellt werden können, um die Chancengleichheit zu fördern und eine maximale Verteilungsgerechtigkeit zu erreichen.
Frau Trappmann erläutert, dass durch die Fokussierung auf von Armut betroffene Menschen geprüft wird, wie sich diese auf das Stadtgebiet verteilen. Bezüglich der Armutsgefährdung erläutert sie, dass eine Unterscheidung von armen Menschen und von einem Armutsrisiko betroffene Menschen statistisch nicht immer greifbar gemacht werden kann.
Bezüglich der integrierten Planung teilt sie mit, dass die Sozialplanung mittlerweile regelmäßig in städtische Planungen eingebunden wird, z.B. beim Lenkungskreis, Hitzeaktionsplanung und integriertem Handlungskonzept, bei der Vergabe von Familienzentren, etc.
Herr Girrullis, Bgm., bedankt sich für den Bericht, in dem Zahlen und Veränderungen nicht nur dargestellt, sondern auch begründet werden, was eine bessere Einordnung der Daten ermöglicht.
Zu den Expert*innendialogen teilt er mit, dass die Daten sehr wertvoll sind, um mit den Akteurinnen und Akteuren vor Ort in den Austausch zu gehen.
Aufgrund der Fülle der Unterlagen bedankt er sich dafür, dass die konkreten Handlungsempfehlungen unter www.Oberhausen.de/Sozialplanung <http://www.Oberhausen.de/Sozialplanung> eingestellt wurden.
Frau Stadtverordnete Willing-Spielmann bedankt sich ebenfalls für die hilfreiche Präsentation. Anhand der Unterlagen werden konkrete Zahlen zur Armut genannt und zielgerichtete Maßnahmen vorgeschlagen. Bei den knappen Ressourcen hält sie eine Evaluation zur Prüfung des sinnvollen Einsatzes der Gelder für sehr wichtig.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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öffentlich
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7,7 MB
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Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
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1
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(wie Dokument)
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2,8 MB
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