30.11.2022 - 3.1 Antrag der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Oberha...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.1
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 30.11.2022
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antragsvorlage
- Federführung:
- CDU-Fraktion
- Bearbeitung:
- Meike Tekaat
Beratung
Frau Willing-Spielmann nimmt Bezug auf den Vorfall in einem Regionalteam und erinnert daran, dass die Mitarbeitenden im Auftrag des Oberbürgermeisters handeln und ein angstfreier Raum für ihre Arbeit erforderlich ist. Sie fragt, welche Auswirkungen der Vorfall und welche weitere Maßnahmen seitdem ergriffen wurden.
Herr Pütz schildert den Vorfall ausführlich. Als erste Maßnahme wurde das Dienstgebäude vorübergehend geschlossen und kurzfristig ein Wachdienst eingerichtet. Die Bereichsleitung und die Dezernenten Herr Schmidt und Herr Jehn haben sehr schnell das Gespräch mit den Betroffenen gesucht und Hilfestellungen durch weitere Aufgabenbereiche der Stadtverwaltung angeboten. Durch die Verwaltung und SBO wurden auch bereits erste bauliche Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchgeführt. Darüber hinaus wurden zwei Arbeitsgruppen, eine interne sowie eine externe, gebildet, um weitere Maßnahmen in die Wege zu leiten. Kurzfristig umsetzbar sei auch ein Kurs zum Umgang mit schwierigem Klientel, der als Modell auch für die anderen Regionalteams gelten soll.
Herr Schmidt berichtet, dass bauliche Maßnahmen teils schwierig umzusetzen sind. Der Vorfall ziehe aber strukturelle Veränderungen nach sich. Es werde, auch bei anstehenden Umzügen, geprüft, wie die Sicherheit der Mitarbeitenden perspektivisch verbessert werden kann. Es werde auch geprüft, welche Sicherheitsmaßnahmen bei Hausbesuchen möglich sind.
Herr Girrullis appelliert, mit den Schutzmaßnahmen sensibel im Hinblick auf Schutzsuchende umzugehen.
Im Fachbereich werde ein niederschwelliges Angebot vorgehalten, berichtet Herr Pütz. Daher sei ein dauerhafter Wachdienst eher konträr zur Aufgabenerledigung zu sehen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien darauf angewiesen, eng mit dem Menschen zusammenzuarbeiten. Problematisch sei aber auch die dienstliche Mobilität.
Herr Krey hält den Vorfall für vollkommen unakzeptabel. Der Jugendhilfeausschuss ist sich dessen äußerst bewusst, was in den Regionalteams geleistet werde. Es handele sich um eine sehr schwierige, aber wichtige Aufgabe.
