29.11.2022 - 5.6 Antrag der Fraktion DIE GRÜNEN gemäß § 2 der Ge...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Herr Langnese erläutert den Antrag und bittet die Verwaltung um Beantwortung.

Herr Esser (Mülheimer Wohnungsbaugenossenschaft /MWB), Herr Czaika (MWB) sowie Herr Schenk (Architektenbüro Hausmann & Schenk) stellen anhand einer

Powerpoint-Präsentation den aktuellen Planungsstand zum Vikarieviertel, ehemalige Fläche Hallenbad Osterfeld, vor.  Die Präsentation wird den Mitgliedern im Nachgang der Sitzung gesendet.

Herr Beigeordneter Dr. Palotz erklärt, dass die Anlieger*innen Anfang des nächsten Jahres eingeladen werden und ihnen dieser Entwurf vorgestellt wird. Vorgesehen ist die nächste Vorstellung der Planung für die März-Sitzung der Bezirksvertretung Osterfeld.

Frau Grothe äußert ihre Sorge über einen hohen Mietpreis. Sie spricht sich für einen geförderten Wohnungsbau aus.

Herr Wischermann bedankt sich für die offene Vorstellung des Planungsstandes. Er erkundigt sich, ob an dieser Stelle ein geförderter Wohnungsbau geplant ist.

Herr Esser berichtet, dass es eine Mischung des Mietpreises geben wird. Geplant ist ein Drittel frei finanzierten Wohnraum anzubieten.

Herr Gadde erkundigt sich, ob eine Kooperation mit dem Multifunktionskomplex der Schule vorgesehen ist.

Herr Langnese bittet um Auskunft, mit welchem Stellplatzvolumen gerechnet wird und welche verkehrlichen Auswirkungen von der Bebauung mit 60 Wohneinheiten ausgehen.

Frau Kopp-Czech erkundigt sich nach der Barrierefreiheit der geplanten Wohnungen.

Herr Schenk erklärt hierzu, dass alle Wohnungen barrierefrei ausgestattet werden. Das Bauvolumen entspricht etwa dem des ehemaligen Hallenbades. Ein Fachplaner wird sich noch mit den Emmissionen im Rahmen eines Verkehrsgutachtens beschäftigen.

Herr Schepers und Herr Langnese fragen nach, ob der Kinderspielplatz auf der jetzigen Fläche bestehen bleibt.

Herr Bezirksbürgermeister Krey weist darauf hin, dass die Mitglieder der Bezirksvertretung Osterfeld sich bereits seit Jahren für den Erhalt des Kinderspielplatzes auf dem Areal ausgesprochen haben.

Herr Ballmann    Die thermische Ausgleichsfunktion von Freiflächen im Rahmen der Klimaanalyse des LANUVs wird in einem theoretischen Ansatz über Parameter wie Bebauung, Entfernung einer Freifläche zum Siedlungsraum, etc. bestimmt.

Das führt dazu, dass Grünflächen im Umfeld thermisch belasteter Wohnflächen automatisch eine hohe Bedeutung zugeordnet bekommen, ohne jedoch die tatsächliche Kühl- und Ausgleichswirkung anzugeben.

Hierzu ist der Kaltluftvolumenstrom aussagekräftiger. Er beschreibt, wie hoch das Volumen der Kaltluft ist und inwieweit diese Luft in das umliegende Gebiet fließen kann. Für die benannte Fläche in Osterfeld wurde ein geringer Kaltluftvolumenstrom von ca. 60m³/s bestimmt, so dass das umliegende Quartier nur gering von nächtlichen Abkühlungseffekten profitieren kann. Zum Vergleich: Auf der OLGA-Fläche wurden 427m³/s bestimmt.

Die Auswirkungen einer möglichen Bebauung hängen stark von der Art, Ausrichtung und dem Umfang ab.

Über mögliche Ausgleichsmaßnahmen wird im weiteren Planverfahren entschieden.

Herr Beigeordneter Dr. Palotz weist darauf hin, dass Ausgleichsmaßnahmen im konkreten Baugenehmigungsverfahren geklärt werden.

Die Bezirksvertretung Osterfeld nimmt den Bericht zur Kenntnis.

 

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