08.09.2022 - 1.2 Einrichtung eines Interventionsangebotes der Tä...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Frau Costecki, Bereich Chancengleichheit, erläutert, dass aufgrund einer Änderung der Landesförderung nunmehr die Täterarbeit in Oberhausen, somit im Landgerichtsbezirk Duisburg, für die Städte Oberhausen, Duisburg, Mülheim a.d.R., Dinslaken sowie den Kreis Wesel vorgehalten werden kann. Hierzu wurden von der Gleichstellungsstelle Gespräche zu einer möglichen Implementierung geführt, wobei der Caritasverband Oberhausen für die Initiierung und Einführung von Täterarbeit in Oberhausen seit dem 01.07.2022 gewonnen werden konnte. Die Täterarbeit wird von den Staatsanwaltschaften, Gerichten, Jugendämtern und der Polizei für ihre Arbeit herangezogen. Für die Täter werden Gruppenangebote auf der Grundlage von freiwilligen Inanspruchnahmen initiiert. Ende des Jahres beginnen Einzelgespräche zur Aufnahme der Täter in das Programm, sodass voraussichtlich Anfang des kommenden Jahres Gruppenangebote beginnen können. Zudem konnten die eingebundenen Städte dazu gewonnen werden, sich an der Eigenanteilsfinanzierung zu beteiligen.

 

Frau Schnettler, Bürgermitglied (Bgm.), dankt Frau Costecki für den Bericht und fragt nach, wie die Täter von dem Angebot erfahren. Außerdem bittet sie um einen Sachstandsbericht zum Ende des kommenden Jahres.

 

Herr Stadtverordneter (Stv.) Dr. Schröer-Tebbe bedankt sich für den Bericht und hofft auf eine gute Zusammenarbeit mit den umliegenden Kommunen. Er geht davon aus, dass durch die Corona Pandemie die häusliche Gewalt erheblich gestiegen ist, daher ist das Programm ein wichtiger Schritt im Bereich der Prävention.

 

Herr Büschken, Bgm., fragt nach, inwieweit die Corona Pandemie Auswirkungen auf die zugrunde gelegten Zahlen aus 2020 hat.

 

Frau Mumm, Bgm., fragt nach, warum die Vorlage nicht im Rat der Stadt beschlossen wird.

 

Herr Koch, Bgm., bittet um Mitteilung, ob die in der Fachberatungsstelle eingerichteten Stellen auskömmlich sind.

 

Herr Stv. Broß bedankt sich ebenfalls für den Bericht und dankt ebenfalls dem Caritasverband, der für diese wichtige Aufgabe gewonnen werden konnte.

 

Frau Costecki gibt den Dank gerne weiter. Am 19.09.2022 wird ein Pressegespräch stattfinden.

 

Zur Frage von Frau Schnettler teilt sie mit, dass eine breite Öffentlichkeitsarbeit stattfindet, z.B. sind die Polizei, die Staatsanwaltschaft sowie das Jugendamt bereits informiert. Weiterhin werden auch die umliegenden Städte des Landgerichtsbezirks Duisburg das Projekt bekannt machen.

Zur Frage von Herrn Büschken erläutert sie, dass die Zahlen aus der Kriminalitätsstatistik in Zeiten der Corona Pandemie gestiegen sind. Ende dieses Jahres werden neue Zahlen aus der Kriminalitätsstatistik 2021 erwartet.

Zur Frage von Frau Mumm teilt sie mit, dass es sich bei der Vorlage lediglich um eine Kenntnisnahme handelt, die nicht im Rat beschlossen werden muss.

Weiterhin erläutert sie zu der Frage von Herrn Koch, dass keine weiteren Stellen gefördert werden. Da das Programm nicht kostendeckend gefördert wird, ist der Einsatz der Kommunen erforderlich.

 

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Beschluss

Der Sozialausschuss nimmt die Drucksache M/17/2316-01 zur Kenntnis.

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: http://ratsinfo.oberhausen.de/to020?TOLFDNR=164768&selfaction=print