01.09.2022 - 2.1 Etablierung eines Gründerökosystems in Oberhaus...

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Beratung

Herr Dez. Güldenzopf präsentiert das Projekt.

 

Herr Stadtv. Benter lobt das Konzept. Er fragt, wie das Projekt finanziert werden kann und erinnert in dem Zusammenhang an die aktuellen Schlüsselzuweisungen, die dafür verwendet werden könnten.

Herr Stadtv. Jantzki stellt fest, dass die OWT bisher keinen Auftrag hatte, sich für eine solche Gründer-Kultur einzusetzen und lobt das Projekt daher, damit sich die Stadt Oberhausen nun beim Thema Start-Ups besser positionieren kann.

 

Herr Stadtv. Koch erinnert daran, dass Start-Ups sich dadurch auszeichnen, dass sie sich oftmals der Gründung eines Betriebsrates verweigern. Außerdem fragt er, wie der Kontakt zu zukünftigen Gründern an den Schulen aussehen soll und wie mit den potentiellen Gründern umgegangen werden soll, die durch das Raster fallen. Daher wünscht er sich auch eine Behandlung der Vorlage im Schulausschuss.

Herr Stadtv. Krey stellt dar, dass das TZU aus seiner Sicht in Bezug auf Start-Ups und Gründer bisher kein Erfolg ist. Auch er lobt das Konzept als guten Aufschlag.

 

Herr Stadtv. Blanke hinterfragt, wie die Rekrutierung von Gründern an Schulen erfolgen soll und wünscht sich ebenfalls eine Einbindung des Schulausschusses. Außerdem kritisiert er, dass die Vorlage beinhaltet, dass im späteren Verlauf erst Förderer gefunden werden sollen und wenn dieses nicht geschieht, die Stadtverwaltung die Kosten trägt. Herr Stadtv. Blanke stellt dar, dass die Politik der Vorlage ohne eine gesicherte Finanzierung zustimmen soll.

 

Herr Stadtv. Bruckhoff fragt ebenfalls, in wie Finanzierung im Hinblick auf Förderer dargestellt werden soll.

 

Herr Dez. Güldenzopf erläutert, dass er davon ausgeht, dass die Kosten für die Folgejahre in Höhe von 129.000 Euro realistisch sind. Er weist darauf hin, dass es im Ruhrgebiet viele Gründer-Aktivitäten gibt und dass die Stadt Oberhausen auf dem Gebiet ebenfalls aktiv teilnehmen solle. Er sagt zu, die Diskussion über die Rekrutierungsaktivitäten in Schulen auch im Schulausschuss zu führen. Er schlägt vor, mit dieser Vorlage den Auftakt zu dem Projekt zu geben und im weiteren Verlauf des Projektes detaillierte Ziele zu definieren. Herr Dez. Güldenzopf stellt dar, dass das Bild eines Trichters in der Vorlage einen möglichen Weg zur Gründung eines Unternehmens darstellen soll und nicht als Filter oder Selektion gemeint ist.

 

Herr Rüscher stellt dar, dass die dargestellten Kosten, die zu 80% aus Personalkosten bestehen, Erfahrungswerte wiederspiegeln.

Herr Stadtv. Krey fragt, wie es, gerade in Bezug auf die Finanzierung, konkret nach dem Ratsbeschluss weitergehen wird.

 

Herr Stadtv. Janetzki hinterfragt, ob eine Planstelle für das Vorhaben ausreichen wird. Er geht davon aus, dass das nur der erste Schritt sein kann und bei der Wichtigkeit des Projektes mehr Personal und Geld notwendig werden wird.

 

Herr Stadtv. Benter hält das Projekt für derart wichtig, dass es auch gestartet werden sollte, ohne Förderer gefunden zu haben.

 

Herr Dez. Güldenzopf erläutert, dass mit der Vorlage der Auftrag an die OWT erteilt werden soll, mit der die Richtung vorgegeben wird und wirbt dafür, dass das Projekt mit dem besprochenen Finanzierungsmodell gestartet wird.

 

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Beschluss

Der Wirtschafts- und Digitalisierungsausschuss berät die Vorlage ohne Votum vor.

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: http://ratsinfo.oberhausen.de/to020?TOLFDNR=164539&selfaction=print