10.03.2022 - 6.4 Antrag der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretun...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.4
- Gremium:
- Bezirksvertretung Sterkrade
- Datum:
- Do., 10.03.2022
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 18:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antragsvorlage
- Federführung:
- CDU-Fraktion
- Bearbeitung:
- Meike Tekaat
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Beratung
Herr Ingendoh erläutert den Antrag der CDU-Fraktion und bittet die Verwaltung um ihren Sachstandsbericht.
Herr Beigeordneter Dr. Palotz berichtet, dass die Firma Kaufland den Standort Bahnhofstraße 57 aufgeben und einen kleineren Standort im Sterkrader Tor beziehen möchte. Der bestehende Edeka Zurheide in diesem Fachmarktzentrum gibt seinen Standort auf.
Er führt weiter aus, dass es aktuell nicht möglich ist, etwas zu der Verkehrsentwicklung in der Stadtmitte zu sagen. Der Stadt ist nicht bekannt, was mit dem Parkhaus am Kaufland passieren soll.
Aus seiner Sicht bietet die Verlagerung des Kauflandes die Chance, hier eine neue innovative Entwicklung für Sterkrade zu initiieren. Als Entwicklungsmöglichkeiten nennt er eine Markthalle, Raum für Start-ups und die Ansiedlung eines großflächigen Einzelhandels (z. B. Elektrohandel o. Ä.). Denkbar ist auch ein Abriss der Immobilie und die Entwicklung einer Grünfläche im Zusammenhang mit dem Umbau der Bahnhofstraße.
Die Verwaltung sieht mit dem Umzug von Kaufland zum Sterkrader Tor keine Konsequenzen für das Bauvorhaben "Relaunch Kleiner Markt".
Herr Ingendoh bedankt sich bei Herrn Beigeordneten Dr. Palotz für den ausführlichen Bericht. Er regt an, die Weiterentwicklung des Kleinen Marktes mit hochwertigem Handel zu forcieren. Ein Leerstand der Immobilie ist auch im Hinblick auf fehlende Parkplätze problematisch. Er spricht sich gegen Wohnungen an dieser Stelle aus.
Frau Axt weist darauf hin, dass neben dem ehemaligen Baumarkt sowie dem ehemaligen Möbelhaus, demnächst die 3. größere Immobilie leer steht. Sie hofft, dass die kleineren Geschäfte erhalten bleiben.
Herr Axt spricht sich für den Erhalt der Immobilie durch die Stadt aus.
Herr Bezirksbürgermeister Real stellt fest, dass alle Politiker im Verbund mit der Verwaltung mit Herzblut an einer guten Lösung für den Stadtteil interessiert sind.
Die Bezirksvertretung Sterkrade vollzieht die Anhörung.
