25.11.2021 - 3 Geplante Wasserstoffleitung Dorsten - Hamborn (...

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Beratung

 

 

 

Frau Schiemanowski begrüßt Herrn Schmitz, Herrn Graßmann sowie Frau Könning von der Open Grid Europe GmbH (OGE). Herr Graßmann stellt anschließend den vorliegenden Bericht vor und weist abschließend auf die dort genannte Terminplanung hin. Als nächste Schritte sind die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange, eine faunistische Bestandsaufnahme sowie eine öffentliche Dialogveranstaltung, die voraussichtlich Ende März/Anfang April im Stadtteil Königshardt stattfinden soll, vorgesehen.

 

Frau Adamczak hat Nachfragen zum Verlauf der Trassen im Sterkrader Wald und in der Hühnerheide sowie zur Bauausführung. Herr Graßmann erläutert, dass bisher lediglich ein Untersuchungskorridor festgelegt wurde und die eigentlichen Trassen noch nicht feststehen. In den Waldbereichen wird ein Arbeitsstreifen von 21 m benötigt, zusätzlich ist ein Schutzstreifen von 10 m vorgesehen.

 

Herr Köster fragt nach der Sicherheit der Rohrleitung und ob eine Verlegung nicht auch unterhalb vorhandener Straßen technisch möglich wäre. Herr Graßmann legt dar, dass die Wasserstoffleitung aus einer einwandigen Röhre, ähnlich wie eine Erdgasleitung besteht und die gleichen Sicherungsmaßnahmen gelten. Eine Verlegung im Straßenbereich ist aufgrund von regelmäßig durchzuführenden Instandhaltungsarbeiten nicht möglich.

 

Herr Filarsky bittet um Mitteilung, ob eine Verlegung der Leitung auch in der Autobahnböschung möglich ist und Alternativstrecken in Betracht gezogen wurden. Zudem merkt er an, dass eine Karte mit dem fast 40 km langen Streckenverlauf dem Beirat vor der Sitzung nicht zur Verfügung gestellt wurde. Herr Graßmann erwidert, dass bei Einhaltung entsprechender Abstände auch eine Leitungsverlegung im Böschungsbereich von Autobahnen möglich wäre. Erkenntnisse über konkrete Trassenverläufe liegen nicht vor.

 

Frau Hingmann weist aufgrund der Planungen zum Autobahnkreuz auf die besondere Sensibilität der Bevölkerung hin. Frau Könning macht noch einmal deutlich, dass die Korridore noch nicht feststehen und bemerkt, dass nur minimale Eingriffe in Natur und Landschaft notwendig sind.

 

Auf Nachfrage von Frau Schiemanowski zu den angekündigten Informationsveranstaltungen berichtet Herr Graßmann, dass in Dorsten und Marl, evtl. auch in Oberhausen Veranstaltungen geplant sind.

 

Herr Filarsky hält fest, dass der Naturschutzbeirat der Bevölkerung der Stadt Oberhausen verpflichtet ist und das Projekt weiterhin kritisch begleiten wird. In diesem Zusammenhang weist Herr Graßmann darauf hin, dass der Ausbau eines Wasserstoffnetzes der gesamten Bevölkerung zugutekommt.

 

Frau Schiemanowski dankt im Namen des Beirates für die ausführliche Präsentation und die anschließende rege Diskussion.

 

Der Beirat nimmt den Bericht zur Kenntnis.

 

 

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