03.11.2021 - 2.1 Förderprogramm des Ministeriums für Kinder, Fam...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
Reduzieren

Beratung

Frau Costecki erläutert zu der Vorlage, dass geplant ist, eine zentrale Anlaufstelle für Familien in Form eines Hauses der Familie zu schaffen, da die vorhandenen Angebote aufgrund mangelndem Bekanntheitsgrad oft nicht von den Familien erreicht werden. Daher wurde das Förderprogramm „kinderstark-NRW schafft Chancen“ genutzt, um unter Beteiligung vieler Bereiche Ideen zu sammeln, die anschließend von Familiengerechte Kommune e.V. gebündelt und zu einem Ideenpapier zusammengefasst wurden.

Bei positiver Beschlussfassung durch die Gremien wird nach Abschluss eines Beteiligungsprojekts, in dem Modelle kreiert und geprüft werden und eine Wissensdatenbank angelegt wird, ein abschließendes Modell entworfen und dem Ausschuss vorgelegt.

 

Herr Büschken bedankt sich für die Vorlage. Das Konzept beurteilt er als sinnvoll, fragt jedoch nach, ob dieses Konzept nicht auch stadtteilbezogen eingeführt werden könnte.

 

Herr Koch befürwortet ebenfalls die Idee und fragt nach, ob ein Zeitrahmen bis zum Einsatz genannt und eine Förderung genutzt werden kann. Zur Infodatenbank regt er an, diese mehrsprachig zu führen, außerdem sollte das Haus der Familie als ein personalintensiver Standort geplant werden.

 

Herr F. Rubin fragt nach, inwiefern ein zentraler Standort oder mehrere dezentrale Standorte sinnvoll sind, da bereits Familienzentren in den Stadtteilen angesiedelt sind.

 

Herr Girrullis befürwortet einen zentralen Standort, da die vorhandenen Beratungsstellen nicht zwangsläufig bekannt sind. Er warnt jedoch vor Doppelstrukturen.

 

Frau Costecki erläutert zu der Aussage von Herrn Girrullis, dass auf Seite 21 der Vorlage die Aufgaben des Hauses der Familie dargestellt sind und dadurch eine Abgrenzung zu den Aufgaben der Familienbüros erkennbar ist. So sollen im Haus der Familie etwa Informationen über familienrelevante Angebote (u.a. Angebote der Quartiersbüros) bereitgestellt werden, außerdem sollen Vermittlungen zu verschiedenen Unterstützungsangeboten (Suchtberatung, Schuldnerberatung, etc.) und Antragstellungen (z.B. Elterngeld, Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket, BAföG) erfolgen.

Der Umsetzungsweg ist auf Seite 31 der Vorlage beschrieben, so ist z.B. angedacht, eine Koordinationsstelle im Bereich 3-1 anzusiedeln.

 

Herr Broß meldet Beratungsbedarf der CDU-Fraktion an, da eine intensive Betrachtung der genannten Anmerkungen und Vorschläge erforderlich ist.

 

Reduzieren

Beschluss

Anschließend berät der Sozialausschuss die Drucksache B/17/1054-01 ohne Votum vor.

 

 

Reduzieren

Anlagen zur Vorlage