02.09.2021 - 1.2 Modellprojekt „Guter Lebensabend NRW – Kulturse...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Herr Stein gibt eine kleine Einführung zum Förderprogramm. Mit diesem Programm strebt das Land eine interkulturelle Öffnung der Altenhilfe an. Durch die Förderung konnten 1,5 Stellen eingerichtet und im Mai 2021 besetzt werden, davon 0,5 Stelle im Kommunalen Integrationszentrum, welches die Gesamtkoordination des Projekts übernimmt. Mitwirkende Träger mit jeweils einer halben Stelle sind Pro Wohnen und das Deutsche Rote Kreuz.

 

Einige angestrebte Projekte konnten bereits konkretisiert werden.

So wird im ersten Halbjahr 2022 eine Fortbildung über die Grundlagen der interkulturellen Altenhilfe und Altenpflege für die Beschäftigten der Regelversorgung angeboten, im zweiten Halbjahr 2022 wird ein Aufbaukurs angeboten.

Weiterhin ist eine Bustour geplant, die älteren Menschen mit Zuwanderungsgeschichte die Möglichkeit geben soll, Einrichtungen zu besuchen sowie Unterstützungsangebote kennenzulernen.

 

Herr Dr. Schröer-Tebbe lobt die guten Ansätze, die aufgrund des Förderprogramms entwickelt wurden und hofft auf eine schnelle Umsetzung.

 

Auf die Frage von Herrn Koch, ob mit diesem Programm ältere Menschen in Pflegeeinrichtungen gedrängt werden sollen, teilt Herr Stein mit, dass der Grundsatz „ambulante Pflege vor stationärer Pflege" mit diesem Programm nicht ausgehebelt werden soll. Ziel ist es, den Menschen sämtliche Möglichkeiten für einen guten Lebensabend zu vermitteln.

 

Herr Motschull erläutert, dass es Bedarfe sowohl für ambulante als auch für stationäre Angebote gibt. Die ambulanten Angebote, wie z.B. Wohnberatung und Pflegeberatung für ältere Menschen werden parallel zu den stationären Angeboten zur Verfügung gestellt.

 

Herr Büschken fragt nach, welche Senioren durch das Programm angesprochen werden sollen, da sich bereits Kirchen in Alteneinrichtungen engagieren. Herr Stein erläutert hierzu, dass alle älteren Menschen ab 65 Jahre mit Migrationshintergrund angesprochen sind. Des Weiteren erläutert er, dass bereits Kontakt zu den Kirchen sowie den Quartiersbüros aufgenommen wurde, um Parallelstrukturen zu vermeiden. Hierzu soll das Förderprogramm auch in der Pflegekonferenz vorgestellt werden.

 

Herr Broß bittet um einen Erfahrungsbericht in einem Jahr.

 

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Beschluss

Der Sozialausschuss nimmt die Drucksache M/17/0925-01 zur Kenntnis.

 

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