09.06.2021 - 1.1 Vorstellung des Förderprogramms „Auf- und Ausba...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
Reduzieren

Beratung

Herr Dr. Karbach ist erfreut, dem Sozialausschuss das Förderprogramm vorstellen zu können, welches durch das GKV-Bündnis für Gesundheit ermöglicht wurde. In diesem Rahmen wurde zum 01.09.2020 eine zusätzliche Koordinierungsstelle im Bereich 3-4/Gesundheitsplanung eingerichtet, um damit verstärkt aktiv werden zu können. So wurde etwa durch die Pandemie ein besonderer Betreuungsbedarf von Bevölkerungsteilen, die unter Berücksichtigung der Indikatoren Bildung, Beruf und Einkommen als sozial benachteiligt und oft hieraus resultierend auch von Gesundheit entfernt gelten, festgestellt. Beispielsweise sollen bildungsferne Bevölkerungsschichten umfassend über die Corona Schutzimpfung informiert werden.

 

Multiplikatoren Treffen wurden bereits mit Erfolg durchgeführt, wodurch nunmehr entsprechende Vernetzungen und Kooperationen für die anstehenden Aufgaben genutzt werden können. Herr Dr. Karbach stellt Frau Walter vor, die die Aufgaben der Gesundheitskoordination wahrnehmen wird.

 

Frau Walter stellt sich kurz vor und teilt mit, dass zum Auftakt am 22.06.2021 eine Bürgerbefragung durchgeführt wird, um die Zielgruppen der Gesundheitsförderung zu identifizieren.

 

Herr Telli bedankt sich für den Bericht und bittet um Mitteilung des Unterschieds zwischen dem Förderprogramm des GKV-Bündnisses und der Gesundheitskonferenz und wie bereits bestehende Netzwerke und Strukturen, die sich ebenso mit Sozialräumen befassen, vereint werden können. Erfreulich ist, dass aufgrund der Förderkriterien Bildung, Beruf und Einkommen sozial benachteiligte Sozialräume entsprechende Unterstützung erhalten. Hierzu fragt er nach der Form der Umsetzung. Ebenso fragt er nach, was mit „Verbesserung der lokalen Rahmenbedingungen der Kommune“ gemeint ist und welche weiteren Zielgruppen im Setting Berücksichtigung finden sollen.

 

Frau Walter erläutert, dass es sich bei dem GKV-Bündnis für Gesundheit um ein mit Fördermitteln finanziertes Programm handelt, während die Gesundheitskonferenz gesetzlich vorgegeben ist. Zu den bereits bestehenden Strukturen teilt sie mit, dass diese bei der Konstituierung eines Runden Tisches Gesundheit mit einfließen sollen. Zur Umsetzung der Förderung in sozial benachteiligten Sozialräumen teilt Frau Walter mit, dass der Sozialbericht hinzugezogen wurde. Beginnend mit den Innenstädten werden sukzessive weitere Sozialräume berücksichtigt. Die lokalen Rahmenbedingungen der Kommune können durch Vernetzungen und Verknüpfungen verbessert werden. Hierzu wird eine Prüfung bezüglich Auf- und Ausbau der Strukturen erfolgen. Zu den weiteren Zielgruppen teilt Frau Walter mit, dass auch Menschen, die sich im Übergang vom Berufsleben zur Rente befinden berücksichtigt werden sollen.

 

Reduzieren

Beschluss

Der Sozialausschuss nimmt die Drucksache M/17/0676-01 zur Kenntnis..

Online-Version dieser Seite: http://ratsinfo.oberhausen.de/to020?TOLFDNR=151910&selfaction=print