02.06.2021 - 1.3 Sachstand zur Einführung der Bildungskarte MyCa...

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Beratung

Frau Willing-Spielmann stellt positiv heraus, dass durch die Einführung der MyCard die Inanspruchnahme von Leistungen für die Bürger vereinfacht wurde und es für die freien Träger transparenter ist. So sehen sie z.B. welche Mittel noch zur Verfügung stehen.

 

Herr Baum stellt lobend heraus, dass sich bereits viele Leistungsanbieter registriert haben.

 

Frau Willing-Spielmann und Herr Baum wünschen sich in einem Jahr eine Berichterstattung, wie die MyCard von den Anbietern umgesetzt und wie sie von den Bürgern angenommen wird.

 

Auf Nachfrage von Herrn Janetzki, wie die Abrechnung des Mittagessens in den städtischen Kitas mit der Bildungskarte „MyCard Oberhausen“ funktioniert, führt Herr Tersteegen aus, dass im ersten Schritt von der Sozialverwaltung und dem Jobcenter alle Umstellungsarbeiten (stadtweit) durchgeführt worden sind, um alle anspruchsberechtigten Kinder in Oberhausen mit der Bildungskarte zu versorgen. Hinsichtlich der Abrechnung des Mittagessens in städtischen Kitas besteht noch Nachbesserungsbedarf, hier treten die Eltern aktuell in Vorleistung und erst zeitversetzt findet eine Abrechnung über BuT-Mittel statt. Die Bildungskarte kommt hier nicht richtig zum Einsatz.

 

Die Sozialverwaltung steht jedoch im engen Austausch mit der Schulverwaltung, die für die verwaltungsseitige Abwicklung des Mittagessens zuständig ist, um eine praktikable und unbürokratische Lösung im Sinne der anspruchsberechtigten Kinder zu finden. Denkbar wäre hier, wie in anderen Kommunen und auch in anderen Einsatzgebieten der Bildungskarte, ggf. eine Zertifizierung des Caterers, der komplett die Abrechnung über die MyCard Oberhausen vollziehen könnte.

 

Der Bericht wird vom Jugendhilfeausschuss zur Kenntnis genommen.

 

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