02.02.2021 - 3 Einrichtung 5 befristeter Planstellen im Rahmen...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Vors. Erdas weist darauf hin, dass die Vorlage sehr kurzfristig für die konstituierende Sitzung des Integrationsrates der Stadt Oberhausen am 08.12.2020 vorgelegt wurde. Aufgrund der erfolgten Abstimmung wurde die Vorlage auf heute verschoben.

 

Sie bittet Herr Stein, zum TOP zu berichten und fragt, welche Aufgaben die Planstellen übernehmen werden.

 

Herr Stein verweist zunächst auf die dahinterliegende Projektstruktur (Lenkungsgruppe, Arbeitsgruppe, Projektgruppen). In der Lenkungsgruppe werde mit Leitungsebenen zentraler verwaltungsinterner und -externer Akteur*innen über die Zielsetzung und Ausrichtung des KIM und des zu implementieren Case-Managements in Oberhausen beraten. Hier ist auch der Integrationsrat vertreten. Die Arbeitsgruppe stellt die Fachebene dar und in den Projektgruppen sollen unter Beteiligung von Migrantenselbstorganisationen und weiteren zivilgesellschaftlichen Akteur*innen konkrete Aufgabenstellungen behandelt werden.

 

Vor dem Hintergrund dieser Grundstruktur des Programmes werden verschiedene Planstellen mit differenzierten Aufgaben eingerichtet. Die 3 Planstellen in Baustein 1, dem sogenannten „Strategischen Overhead“, bilden sich aus 2,5 Koordinator*innenstellen und einer 0,5 Stelle zur Verwaltungsassistenz. Aufgabe der Koordinator*innen ist es hauptsächlich, das gesamte KIM-Konzept sowie das konkrete Case-Management-Konzept in Abstimmung mit den relevanten Akteur*innen zu entwickeln und die Umsetzung zu koordinieren.

 

Die 2 Personalstellen für Baustein 2 stellen Case-Manager*innen dar, welche entsprechend des Case-Management-Konzeptes dafür sorgen sollen, dass für Zielgruppen, für die es bislang noch kein umfassendes Case-Management gibt und bei denen die fachliche Notwendigkeit für ein solches Case-Management gesehen wird, dieses sozialraumorientiert umzusetzen. Solche Zielgruppen sind bspw. länger als drei Jahre in Deutschland lebende Migrant*innen, die über herkömmliche Bundesprogramme (bspw. Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) oder Jugendmigrationsdienst (JMD)) nicht abgedeckt werden können, oder auch Senior*innen mit Migrationshintergrund.

 

Die Personalstellen in Baustein 3 werden bei der Ausländerbehörde/Einbürgerungsstelle angesiedelt und werden sich damit befassen, Einbürgerungsprozesse soweit es geht zu beschleunigen (Reduzierung der Wartezeiten bspw.) und generell, Einbürgerungszahlen zu erhöhen.

 

Insgesamt werde mit dem KIM vom Land NRW die Intention verfolgt, die Kommunalen Integrationszentren mehr ins Zentrum der kommunalen Integrationsarbeit zu stellen.

 

Rückfragen werden nicht geäußert. Vors. Erdas dankt Herr Stein für die Erläuterungen und beendet den TOP.

 

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: http://ratsinfo.oberhausen.de/to020?TOLFDNR=147888&selfaction=print