03.12.2020 - 4.1 Sozialbericht 2020 - Aktualisierung der Soziali...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Frau Trappmann erläutert den Sozialbericht anhand einer Powerpoint-Präsentation.

 

Der Sozialbericht 2020 zeigt keine tiefgreifenden Veränderungen der Armutsrisiken in den einzelnen Sozialquartieren seit dem ersten Sozialbericht 2017. Es zeigt sich jedoch eine zunehmende soziale Spaltung, da die Quartiere mit einem ohnehin niedrigen Armutsrisiko sinkende Armutsquoten verzeichnen, während die Sozialquartiere mit einem erhöhten Armutsrisiko zunehmende Armutsquoten aufweisen.

 

Armutsbekämpfung ist ein kommunales Querschnittsthema und erfordert integrierte Handlungsansätze und Strategien. Dafür werden gemeinsam mit zahlreichen anderen Fachverwaltungen und den in den Sozialquartieren aktiven Akteuren im Rahmen der Expert*innendialoge Ansätze erarbeitet, welche in insgesamt 6 Strategiepapieren (für jeden Sozialraum ein Strategiepapier) im weiteren Prozess dokumentiert werden um die Zielpersonen der Indices in Ihrer Lebenslage zu unterstützen.

 

Der Sozialbericht 2020 bietet eine Orientierungsgrundlage für die Politik sowie andere Fachverwaltungen und kann von diesen, sowie auch den zahlreichen Wohlfahrtsträgern im Oberhausener Stadtgebiet zur Formulierung von Förderanträgen genutzt werden.

 

Herr Telli dankt für den Bericht, der einen Gesamtüberblick mit wichtigen statistischen Zahlen gibt. Er wünscht sich jedoch einen stärkeren Akzent auf Lösungshinweise und Empfehlungen in dem vorliegenden Berich.

 

Herr Koch sieht dringenden Handlungsbedarf in der negativen Dynamik der Armutsquoten.

 

Frau Willing-Spielmann dankt für den wichtigen Bericht, bittet jedoch um eine strukturelle Änderung dahingehend, dass Informationen über vorhandene Angebote sowie Handlungsempfehlungen verstärkt eingebracht werden.

 

Herr Bohnes erläutert, dass im Rahmen von „Daten zu Taten" (s. auch gleichlautenden Bericht M/16/4323-01 für den Sozialausschuss im Januar 2019) Handlungsempfehlungen im Dialog mit den Akteuren vor Ort entwickelt werden. Hierzu werden die Personengruppen betrachtet und fehlende Unterstützungsangebote eruiert. In Kooperation mit den Akteuren wird geprüft, wo Angebote sinnvoll zugeordnet werden können.

 

Herr Bohnes bittet jedoch um Verständnis dafür, dass aufgrund der Pandemie die dafür eigens initiierten Expert*innendialoge mit Teilnehmerzahlen zwischen 80 und 100 Personen nicht durchgeführt werden können und die daraus resultierenden Ansätze noch nicht vorgelegt werden können.

 

Die Präsentation ist der Niederschrift angefügt.

 

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Beschluss

Der Sozialausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis.

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Anlagen zur Vorlage

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Anlagen

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