26.11.2020 - 11.1 Um- und Ausbau des Autobahnkreuzes (AK) Oberhau...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Gegen den Vorschlag von Herrn Bezirksbürgermeister Real, dass die Tagesordnungspunkte 11.1, 11.1.1 und 11.1.2 im Rahmen der vorgesehenen Anhörungen zusammen behandelt werden, bestehen von Seiten der Bezirksvertretung Sterkrade keine Einwände.

 

Herr Cordes verweist für diese Maßnahme auf die Zuständigkeit des Bundes, der die Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene und die Wasserwege nicht  schafft. Herr Cordes bittet den Landesbetrieb Straßen NRW noch einmal um die Überprüfung der verschieden geplanten Varianten mit dem Ziel, dass so wenige Bäume wie nötig gefällt werden müssen.

 

Für Frau Axt ist der Erhalt von Bäumen in diesen Klimazeiten sehr wichtig. Die jetzt gewählte Variante ist wahrscheinlich die kostengünstigste, aber nicht ökologisch sinnvollste Variante. In diesem Zusammenhang verweist Frau Axt auf die Regelungen in anderen Bundesländern. Danach wird Lärmschutz nicht nur bei einem Ausbau, sondern auch bei der Überschreitung von bestimmten Lärmwerten finanziert.

 

Laut Herrn Ingendoh muss ein bestmöglicher Ausbau für die Verkehrslenkung in Verbindung mit der bestmöglichen Berücksichtigung der Klimaziele erfolgen. Diese Forderungen sind in der städtischen Vorlage so enthalten. Die Kosten sind dabei unerheblich.

 

Frau Wilts geht kurz auf den geplanten Umbau des Autobahnkreuzes Oberhausen, die Lösung der Verkehrsprobleme im Bereich der Anschlussstelle Dinslaken-Süd und den möglichen Ausbau der Bundesstraße 8 sowie den Auswirkungen für den Stadtteil Schmachtendorf ein.

 

Für Herrn Axt sind alle genannten Maßnahmen für den Ausbau des Autobahnkreuzes Oberhausen nicht notwendig. Die insgesamt 5000 Bäume müssen nicht gefällt werden. Daher wünscht die Fraktion Die Grünen eine andere Ausbauplanung. Eigentlich sind die beiden Positionen der SPD-Fraktion und der Fraktion Die Grünen nah dran, aber die Konsequenzen daraus sind anders.

 

Herr Koch weist auf die fehlende Zustimmung der Linke.Liste zu dieser Maßnahme hin, da der Ausbau nicht notwendig ist.

 

Herr Lange weist darauf hin, dass das Autobahnkreuz Oberhausen eines der am meist befahrenen Autobahnkreuze ist. Da in der Vergangenheit aus seiner Sicht die Verkehrsinfrastruktur grundsätzlich sehr stark unterfinanziert wurde, spricht sich Herr Lange für die Förderung des Ausbaus aus. Damit würden auch die Belastungen für die Schmachtendorfer Bevölkerung sinken.

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Beschluss

Die Bezirksvertretung Sterkrade vollzieht die Anhörung.

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: http://ratsinfo.oberhausen.de/to020?TOLFDNR=145811&selfaction=print