09.09.2020 - 1.5 Ergebnisse der Jugendbefragung 2019

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Zunächst stellt Frau Hemker, FB 4-5-10/Statistik, die Ergebnisse der Jugendbefragung in einer Präsentation vor, die der Niederschrift beigefügt ist.

 

Die hohe Rücklaufquote wird von Frau Willing-Spielmann positiv bewertet. Die Jugendlichen geben an, ihre Freizeit oft zu Hause zu verbringen. Bei der Frage, wo sie sich gerne aufhalten, wird ihr Zuhause jedoch nur selten genannt. Diese Differenz gelte es zu hinterfragen. Kritisch sieht Frau Willing-Spielmann auch das fehlende Angebot am CentrO., da sich Jugendliche gerne hier treffen. Wegen der geringen Nutzung der Jugendeinrichtungen ist zu prüfen, ob diese Angebote noch zeitgemäß sind.

 

Da die Jugendbefragung vor Beginn der Corona-Pandemie durchgeführt wurde, stellt Frau Walther die Frage, ob angesichts der Pandemie zukünftig auch andere Örtlichkeiten zu planen sind. Sie bemängelt eine fehlende öffentliche Werbung für die Jugendeinrichtungen durch Flyer oder in sozialen Medien.

 

Herr Krey merkt an, dass die Fragen und Anmerkungen nicht im Rahmen dieser Berichterstattung, sondern bei der Vorstellung des Kinder- und Jugendförderplans zu erörtern sind.

 

Herr Ladeur führt sodann aus, dass der Bekanntheitsgrad der Jugendeinrichtungen bereits in der Facharbeitsgruppe Jugend diskutiert wurde. Er weist darauf hin, dass ein Jugendportal, auf dem Träger für ihre Angebote werben können, eingerichtet wurde. Angedacht ist auch eine App, in der alle aktuellen Angebote, auch anderer Bereiche (z. B. Kultur) präsentiert werden.

 

Kritisch sieht Herr Real, dass die Befragung nur in der 9. Jahrgangsstufe durchgeführt wurde.

 

Frau Boos regt an, die Befragung zukünftig auch auf jüngere Jahrgänge auszudehnen. Die Ergebnisse der Jugendbefragung sind auch mit anderen Bereichen (z. B. Sport, Kultur) zu diskutieren. Darüber hinaus seien passgenaue Angebote zu entwickeln, die den unterschiedlichen Wünschen von Mädchen und Jungen gerecht werden.

 

Abschließend merkt Frau Hemker an, dass die Ergebnisse nicht auf andere Jahrgänge übertragbar sind. Ziel der Befragung war es, einen Baustein für die Entwicklung des Kinder- und Jugendförderplans zu erhalten. Hierfür erscheint die 9. Jahrgangsstufe geeignet, da sie aktuell die Angebote nutzt, aber auch schon auf Erfahrungen aus der Vergangenheit berichten kann.

 

Im Anschluss nimmt der Jugendhilfeausschuss den Bericht zur Kenntnis.

 

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Anlagen zur Vorlage

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Anlagen

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