27.05.2020 - 2.1 Fortschreibung des Handlungskonzeptes zum Umgan...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2.1
- Sitzung:
-
40. Sitzung des Sozialausschusses
- Gremium:
- Sozialausschuss
- Datum:
- Mi., 27.05.2020
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführung:
- Kommunales Integrationszentrum
- Bearbeitung:
- Cigdem Aksoy
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Beratung
Herr Telli bedankt sich für die Vorlage, die eine Gesamtübersicht zum Umgang mit geflohenen Menschen gibt. Ohne die im Konzept aufgeführten Träger hätte diese Herausforderung nicht gemeistert werden können. Er gibt jedoch zu bedenken, dass für ein Konzept maßgebliche Inhalte zu erforderlichen zukünftigen Maßnahmen, zu Finanzierungsmöglichkeiten sowie zum zeitlichen Ablauf der Maßnahmen fehlen. Somit sieht er das vorgelegte Konzept als einen ersten Aufschlag an.
Herr Telli verweist darauf, dass die Integration einer Überprüfung standhalten muss, um Rechtspopulisten keinen Nährboden zu bieten. Er betont noch einmal, dass die Aufgabe der Integration ohne die Unterstützung der freien Träger nicht zu bewerkstelligen ist.
Frau Gleibs ergänzt zu der Vorlage, dass alle Akteure an dieser mitgewirkt haben. In der Struktur habe man sich an das Kommunale Integrationskonzept gehalten. Durch die engagierten Akteure, wie z.B. Ehrenamt und Kirche findet ein intensiver Betreuungsprozess statt und man kann Nachhaltigkeit gewährleisten. Somit ist Oberhausen für die Zukunft gut aufgestellt und auch auf neue schutzsuchende Menschen gut vorbereitet.
Frau Walther definiert die Vorlage als Darstellung eines Prozesses, der weiter fortgeführt wird. Das Handlungskonzept ist eines der besten Beispiele, was möglich ist, wenn engagierte Akteure eingebunden werden.
Herr Tscharke lobt die bisherige gute Arbeit und bittet auch für die Zukunft immer neue Überlegungen einfließen zu lassen.
Herr Girrullis regt an, das umfangreiche Konzept in Form einer Synopse, die den Werdegang der Aufgabengebiete aufzeigt, darzustellen.
Herr Telli ergänzt hierzu, dass nach 2015 der schnelle Einsatz der Integration im Vordergrund stand, während jetzt die 2. Phase (der qualitativen Tatbestände) einsetzt, in der Überlegungen zu Zeitabläufen und Strategien erforderlich sind.
Daher wird er der Beschlussvorlage lediglich unter Kritik zustimmen.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
650 kB
|
