12.12.2019 - 2.3 Verlagerung des Teilstandortes "Rechenacker" an...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2.3
- Sitzung:
-
36. Sitzung des Schulausschusses
- Gremium:
- Schulausschuss
- Datum:
- Do., 12.12.2019
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführung:
- Strategisches Immobilienmanagement
- Bearbeitung:
- Gabriele Günther
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Beratung
Frau Stehr erkundigt sich, warum das leerstehende Gebäude der ehemaligen Otfried-Preußler-Schule erst wieder schulisch genutzt werden und anschließend in der Belegung umgebaut werden soll.
Lt. Frau Oberste-Kleinbeck ist die Kritik nicht teilbar. Die Vorlage ist nachvollziehbar und plausibel, zumal ursprünglich eine Förderschule geplant war und darüber hinaus veränderte Rahmenbedingungen aus Vorgaben der Landesregierung bzw. aus der Elternschaft vorliegen. Es wurde die Frage aufgeworfen, ob die Schulleitung mit der Planung einverstanden ist bzw. eine andere Lösung favorisiert wird.
Frau Walther regt eine ergebnisoffene Diskussion an, 2 Förderschulstandorte in Erwägung zu ziehen. Hier würde sich die Reaktivierung der Stötznerschule anbieten.
Frau Stehr konkretisiert Ihre Anfrage indem Sie nachfragt, warum das Gebäude der ehemaligen Otfried-Preußler-Schule seit 2015 ungenutzt verwahrlost und nun wieder für viel Geld ertüchtigt werden muss. Ihr fehle hier ein Konzept. Als wesentlicher Kritikpunkt ist der Beginn des Umzugs in das Objekt und eine parallele Sanierung anzusehen.
Lt. Frau Boos haben sich die Zahlen - in Form steigender Anmeldungen - anders entwickelt. Es wird bei der Standortwahl die räumliche Nähe angestrebt. Es gebe Bedenken im Bestand zu bauen, dies sei aber im SEP so festgelegt worden.
Frau Stehr äußert erneut grundsätzliche Kritik an dem Umgang mit Schulgebäuden. Wie will man sich aufstellen, um in 20 Jahren gute Bildung zu gewährleisten.
Frau Dr. Jordan-Ecker erläutert die Vorgehensweise aus der Sicht des Schulträgers. Die steigenden Schülerzahlen, die Inklusiv beschult werden möchten, gehen auf Wunsch der Eltern, wieder zurück. Dieser Tatsache geschuldet wurden neue Standorte besichtigt und überprüft. Herr Hegener war von Anfang an mit am Prozess beteiligt. Bei Zugrundelegung der Rahmenbedingungen hat man sich gemeinsam mit der Schulleitung für den Schulstandort der ehemaligen Otfried-Preußler-Schule (OPS) - auch im Hinblick auf die räumliche Nähe zum Hauptstandort - entschieden. Dem Schulträger war ebenfalls die Unterstützung der TOPS, die sich bereits im Gebäude der OPS befinden, um die Kooperation mit der Jugendhilfe zu intensivieren, wichtig. Die Bausubstanz wurde über das Strategische Immobilienmanagement durch die OGM GmbH festgestellt.
Herr Hegener bestätigte die steigenden Zahlen. Zukunftsweisend, insbesondere im Hinblick auf Vertretung etc., ist die zukünftige Nähe der Standorte. Die Schulleitung wurde im Entscheidungsprozess eingebunden und steht der Maßnahme positiv gegenüber. Auch hier wird der Umbau im Betrieb der Schule allerdings kritisch gesehen.
Herr Dabels teilt mit, dass das Gebäude 2015 freigezogen wurde, jedoch nicht zur Vermarktung anstand, da die TOPS weiterhin die Räumlichkeiten nutzen durften. Die Pflege des Gebäudes wurde so weit reduziert, dass von dem Gebäude keine Gefahr ausgeht.
Herr Schmidt begründet den Umbau im Schulbetrieb mit der zeitlichen Kollision der notwendigen Erweiterung der Landwehrschule sowie der Erweiterung der KTE an der Landwehr. Ohne den zeitnahen Umzug der Schüler*Innen der Schule an der Hagedornstraße, Zweig Rechenacker, können die weiteren Baumaßnahmen nur bedingt umgesetzt werden. Des Weiteren wurde nicht nur der Schulstandort OPS überprüft, sondern ebenfalls die Stötznerschule, die allerdings als Reservestandort für Flüchtlinge dient. Die Fröbelschule wird zz. vermarktet und dient momentan als Lager und perspektivisch als mögliches Verwaltungsgebäude der Stadt Oberhausen. Die ehemalige HS St. Michael könnte als Standort für eine neue Schule genutzt werden, wenn diese Option zum Tragen käme. Alle weiteren bestehenden, leergezogenen Schulstandorte sind bereits vermarktet.
Die Vorlage wird mit großer Mehrheit positiv vorberaten.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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397,8 kB
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