28.11.2019 - 9 Biodiversität stärken – landwirtschaftliche Flä...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 9
- Sitzung:
-
25. Sitzung des Naturschutzbeirates
- Zusätze:
- -Bericht-
- Gremium:
- Naturschutzbeirat
- Datum:
- Do., 28.11.2019
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 14:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Umwelt
- Bearbeitung:
- Brigitte Netterdon
Beratung
Frau Rolf verweist auf den vorliegenden Bericht. Basierend auf einem Antrag der BUND-Kreisgruppe Oberhausen und einem Beschluss des Hauptausschusses der Stadt Oberhausen hat die Verwaltung verbindliche Vorgaben in Zusammenarbeit mit den Naturschutzverbänden, Vertretern der Landwirtschaft und den betroffenen Landwirten erarbeitet. Die Vorgaben enthalten Aussagen zur Verwendung von Glyphosat, der Einhaltung mehrgliedrigen Fruchtfolgen sowie zur Anlage von Blühstreifen.
Die Herren Ewald und Norbert Köster sowie Herr von der Bey bemängeln, dass dem Wunsch der Landwirte nach langfristigen Pachtverträgen seitens der Stadt Oberhausen nicht nachgekommen würde. Zudem wird durch die Formulierung, zukünftig eine umweltgerechte Bewirtschaftung vorzunehmen, angedeutet, dass das in der Vergangenheit nicht durchgeführt wurde. Frau Schiemanowski stellt fest, dass der BUND mit dieser Formulierung keine Kritik an den Landwirten üben wollte.
Herr Dreschmann berichtet, dass in den Gesprächen der Abschluss langfristiger Verträge thematisiert wurde. Die Stadt Oberhausen hat als Verpächterin in den vergangenen Jahrzehnten ihre Flächen stets an die gleichen Landwirte verpachtet und zeigt kein Interesse, diese Praxis zu ändern. Viele Pachtverträge existieren bereits seit Jahrzehnten und werden automatisch um ein Jahr verlängert. Die Formulierung einer umweltgerechten Bewirtschaftung stammt aus einer landesweiten Kampagne des Landesverbandes BUND und liegt nicht in der Verantwortung des hiesigen Ortsverbandes.
