31.10.2019 - 6 Eichenprozessionsspinner - Geplante Maßnahmen f...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Beratung

Zusammen mit TOP 6.1 behandelt.

 

Herr Karschti stellt den Einsatz von Schädlingsbekämpfungsgiften generell in Frage und regt an den Einsatz von Bakterien zu prüfen.

Herr Flore wird auf Grund von Haftungsansprüchen und zur Gefahrenabwehr der Vorlage der Verwaltung zustimmen und die Vorlage von Offen für Bürger ablehnen.

Herr Bandel will ebenfalls der Vorlage der Verwaltung zustimmen, da es sich um ein zugelassenes Mittel handele. Es sei kein Kontaktgift; und nur die Raupe ist bei sachgemäßem Einsatz durch Fachfirmen betroffen. Es sind weder Bienen noch Gallwespen gefährdet.

Herr Blanke will ebenfalls so abstimmen, da das Mittel alternativlos sei. Er bittet allerdings die Verwaltung um eine breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit.

Frau Schreiber-Eitschberger wird zustimmen, regt aber eine Kooperation mit den Nachbarstädten an.

Laut Herrn Karschti ist das zum Einsatz kommende Biozid vom BUND als schädlich eingestuft worden. Er fragt an, ob Geld gespart werden soll, oder weniger gefährliche Mittel zum Einsatz kommen sollen.

Herr Bandel will, dass bei Massenbefall verantwortlich mit den angebotenen Möglichkeiten umgegangen wird.

Herr Lütte weist auf die Alternative „Rentokil“ hin.

Herr Halm - OGM - teilt daraufhin mit, dass es sich dabei um eine Firma zur Schädlingsbe-kämpfung handelt, die für die Stadt Oberhausen bereits im Einsatz war. Bei dem von der Firma verwendeten Mittel sind allerdings teils weiträumige Absperrungen notwendig.

Herr Werntgen-Orman merkt an, dass das Vorgehen mit der Biologischen Station und den Nachbarstädten abgesprochen wurde. Fast alle Städte hätten gespritzt, nach einhelliger Meinung der Kommunen habe man keine andere Wahl.

Herr Ingendoh wundert sich darüber, dass Offen für Bürger in der Bezirksvertretung anders argumentiert habe.

Herr Karschti stellt klar, dass man die Maßnahme nicht gänzlich ausgeschlossen habe, aber es nicht zu einer Radikalisierung kommen dürfe.

Herr Blanke entgegnet mit einem Hinweis auf die Zeilen 76 - 78 der Vorlage. Es wurde in Oberhausen auch vereinzelt abgesaugt, so dass er davon ausgeht, dass differenziert vorgegangen wird.

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Beschluss

Der Umweltausschuss hat die Vorlage B/16/5135-01 bei einer Gegenstimme von Offen für Bürger mehrheitlich beschlossen.

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: http://ratsinfo.oberhausen.de/to020?TOLFDNR=136719&selfaction=print