26.06.2019 - 5.6 Antrag der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretun...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Frau Gerster-Schmidt kritisiert, dass 3 Jahre nach dem Auslauf der St. Michael Hauptschule die Verwaltung noch kein Nachfolgekonzept mit einer Zeit-/Zielplanung vorgestellt hat.

Darüber hinaus geht durch die Verlagerung des „Parkhaus“ eine der letzten Kontroll-instanzen verloren. Das Gebäude und das Umfeld befinden sich schon in einem nicht mehr hinnehmbaren Zustand.

Gleichermaßen hat die SPD-Fraktion die Information erhalten, dass an diesem Standort kein Schulbetrieb stattfinden soll.

 

Herr Ingenerf erklärt zunächst, dass die Turnhalle auf dem Gelände noch durch Sportvereine genutzt wird. Insofern ist hierüber aber auch durch einen temporär eingesetzten Hausmeister der OGM GmbH eine gewisse Kontrolle sichergestellt.

Weiterhin teilt er mit, dass durch den Ausbau der Grundschule Landwehr möglicherweise die angrenzende Förderschule verlagert werden müsste.

Die Schulverwaltung prüft derzeit diese Variante, auch im Hinblick auf eine mögliche Verlagerung einer weiteren Förderschule aus dem Bereich Sterkrade an diesen Standort.

Ferner erklärt er, dass auch die Begehren anderer möglicher Nutzer/innen geprüft werden.

 

Verschiedene Mitglieder der Bezirksvertretung inklusive Bezirksbürgermeisterin Radtke äußern Ihr Missfallen an der langen Planungsdauer und sehen einer Verwahrlosung des Gesamtgeländes entgegen, wenn auch der angrenzende Verein SC 1920 Oberhausen e. V. endgültig verlagert ist.

 

Herr Pascheberg und Herr Kompa machen nochmals auf das seinerzeit schlüssige Konzept des FORUMS Ost aufmerksam, was eine vernünftige Folgenutzung zum Inhalt hatte.

 

Herr Ingenerf zitiert daraufhin aus der Sitzung des Schulausschusses vom 15.05.2019, wo festgelegt wurde, dass bis zum Jahresende 2019 ein Beschluss über die Weiterentwicklung des Geländes vorliegen soll.

Weiterhin soll ein Teil des angrenzenden Sportplatzes zu Gunsten der Errichtung einer Kindertageseinrichtung veräußert werden. 

 

Abschließend bemängelt Herr Blanke den Informationsfluss seitens der Verwaltung über die im Verlauf der Diskussion vorgestellten Planungen.

 

Anschließend nimmt die Bezirksvertretung Alt-Oberhausen die Vorlage zur Kenntnis.