03.07.2019 - 9 Zwischenbericht der eigenbetriebsähnlichen Einr...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Herr Flore bezeichnet die vorgelegten Zahlen als wenig erfreulich. Er bemängelt, dass gerade der Sommernachtstraum nicht gut lief und das Interesse eher gering war, obwohl es eine sehr teure Inszenierung war. Er macht sich Sorgen bezüglich der Publikumsresonanz. Dennoch findet er, dass das Ensemble und der künstlerische Bereich neue Zielgruppen mit guten Ideen erschließt. Er bittet nochmals darum, in der Sommerpause über die Zukunft des Theaters nachzudenken. Frau Preißler schließt sich den Bedenken an und weist auf den hohen Aborückgang hin. Zudem stellt sie einige Fragen, die im Anhang dieser Niederschrift schriftlich beantwortet worden sind. Herr Broß weist darauf hin, dass die Auslastung im Großen Haus lediglich bei 57 % und der Kostendeckungsgrad bei 4,6% liegen. Er sieht diese Zahlen als äußert problematisch an, da vor allem der Kostendeckungsgrad bei anderen Häusern höher ist. Zudem äußert er sich kritisch darüber, dass der Intendant im Rahmen der Rassismus-Debatte erneut mit einem Leserbrief an die Öffentlichkeit gegangen ist. Auch erkundigt er sich danach, ob die Kosten für die künstlerische Leitung steigen. Herr Tsalastras findet es schwierig, über nicht vergleichbare Zahlen zu diskutieren. Das Theater Oberhausen erhält sehr viele Fördermittel. Dies hat auch Auswirkungen auf den Kostendeckungsgrad. Er weist darauf hin, dass er und auch der Werksausschuss bei Personalentscheidungen bisher nicht involviert waren und er nicht bewerten kann, ob der Personalaufwand speziell für die künstlerische Leitung gestiegen ist.

Herr Hennemann, Verwaltungsleiter des Theaters Oberhausen, erklärt, dass die Kosten für den Sommernachtstraum sehr hoch waren und von dieser Produktion eine deutlich höhere Nachfrage erhofft wurde. Den Leserbrief des Intendanten sieht er ebenfalls kritisch. Er weist auf eine Vereinbarung mit der künstlerischen Leitung hin, dass zunächst auf die Stellungnahme vom deutschen Bühnenverein gewartet werden sollte. Zudem hebt er hervor, dass die Rassismus-Klausel von vielen Seiten für falsch gehalten wird und dem Deutschen Bühnenverein nur ein Theater bekannt ist, dass die Klausel einsetzt. Herr Fiedler macht darauf aufmerksam, dass das Personal durch die Fördergelder finanziert wird. Herr Arlt kritisiert, dass der Leserbrief nicht zur Versachlichung beigetragen hat. Er unterstreicht, dass es überflüssig ist, im Theater einen Kampf gegen Rassismus zu führen. Auch Herr Flore sagt, dass die Rassismus-Diskussion nicht mehr ständig thematisiert werden sollte. Herr Tsalastras informiert, dass es noch vor der neuen Spielzeit einen Workshop mit allen Beteiligten geben wird, in dem die Besucherzahlen und das Marketing des Theaters thematisiert werden sollen.

 

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Beschluss

Der Bericht wird zur Kenntnis genommen.

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Anlagen zur Vorlage