03.07.2019 - 1.4 Fortschreibung der Konzeption für das kommunale...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Herr Real bemängelt, dass der Konzeption keine durchgehende Stringenz zu Grunde liegt. Es handele sich lediglich um eine Aneinanderreihung von Behauptungen. Eine Fortschreibung hingegen beinhalte die Beschreibung eines Ist-Zustandes, der Vergangenheit und der Zukunft, unterlegt jeweils mit entsprechenden Zahlen.

 

Eine statistische Bestandsaufnahme fehlt auch Frau Willing-Spielman. Außerdem fragt sie nach, wie viele der drei Vollzeitstellen derzeit besetzt sind, ob weitere Angebote geplant werden und stellt infrage, ob das Thekenpersonal über eine pädagogische Befähigung verfügen muss.

 

Frau Walther empfindet die Konzeption hingegen sehr wohl als eine Fortschreibung. Sie bemängelt jedoch, dass zwischen dem Jugendzentrum und dem Jugendcafe eine Durchlässigkeit verschiedener Altersstufen kaum möglich ist.

 

Sodann nimmt Herr Ladeur Stellung und entschuldigt zunächst die nicht einheitliche Wortwahl. Es sei jedoch äußerst schwierig gewesen, aufgrund des vorliegenden Konzeptes eine Fortschreibung zu verfassen. Daher habe man sich auf eine Darstellung beschränkt, was das ursprüngliche Konzept vorsah und was in der Zukunft machbar sein wird. Entsprechende Zahlen wird im Herbst der Wirksamkeitsdialog enthalten. Von den drei Planstellen sind aktuell zwei Stellen besetzt, die verbleibende vakante Stelle befindet sich im Besetzungsverfahren. Für weitere Angebote bestehen Ideen, die in Verbindung mit der Lichtburg und der AWO geplant werden. Die Thekenbedienung setzt sich zur Zeit aus einer Vollzeitbeschäftigten und zwei Studentinnen mit der Fachrichtung Sozialarbeit zusammen. Hierbei handelt es sich um einen gelungenen Mix unterschiedlicher Professionen. Eine strikte Trennung zwischen stay und Place2Be besteht nicht.

 

Frau Boos merkt an, dass Mädchen nur etwa ein Viertel der Besucher stellen, aber für diesen Personenkreis ein spezielles Angebot vorgehalten wird. Somit werden 75 % der Besucher ausgeschlossen.

 

Hierauf entgegnet Herr Ladeur, dass die Absicht besteht, diese Zielgruppe zu stärken. Zeitgleich findet auch eine Fußball-AG im Heinrich-Heine-Gymnasium statt.

 

Frau Plass sieht in dem Anteil der Mädchen-Besucher einen ausgezeichneten Wert erreicht. Sie hält es auch für wichtig, Angebote zu schaffen, in denen Mädchen unter sich sind. Positiv sei, dass zeitgleich ein Angebot für Jungen vorgehalten wird.

 

Herr Ladeur merkt noch an, dass eine Evaluierung der Angebote im Rahmen des Kinder- und Jugendförderplans erfolgen wird.

 

Sodann nimmt der Jugendhilfeausschuss die Vorlage zur Kenntnis.

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Anlagen zur Vorlage