27.06.2019 - 4.3 Regionaler Flächennutzungsplan (RFNP) der Planu...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
Reduzieren

Beratung

Auch wenn die Vorlage dieser Beschlussvorlage insgesamt sechs Jahre gedauert hat, begrüßt Herr Prohl die Beschlussfassung, die auch hinsichtlich der zukünftigen Bebauung und Gewerbeansiedlung im Sinne der SPD-Fraktion ist.

 

Herr Koch verweist ebenfalls auf den langen zeitlichen Verfahrensweg und auf die vorliegende Synopse. Beim Lesen dieser Synopse hat Herr Koch aus seiner Sicht Fakten zum Nachteil der Umwelt (Landschafts- und Artenschutz) festgestellt.

 

Herr Ingendoh geht kurz auf das umfangreiche Abstimmungsverfahren mit dem Ziel einer geänderten Bebauung ein.

 

Herr Bezirksbürgermeister Real erinnert an das vor einigen Jahren in der Bezirksvertretung Sterkrade vorgestellte Ergebnis des sogenannten Schlaun-Wettbewerbes für das Flächenareal der Zeche Sterkrade, in der auch für die geschützten Kreuzkröten entsprechende Habitate bereitgestellt werden sollten.

 

Herr Nowak erläutert aus seiner Sicht kurz den Schlaun-Wettbewerb und das vorgestellte Ergebnis. Ein wichtiger Punkt für Herrn Nowak ist aber Schallschutz im Rahmen der zukünftig an dem Zechenareal vorbeiführenden Betuwe-Linie. Der Volkspark auf der gegenüber den Bahngleisen liegenden Fläche erhält keinen Schallschutz.

 

Frau Axt lobt den Schlaun-Wettbewerb sowie das in Zusammenarbeit mit der Politik und der Verwaltung vorgestellte Ergebnis durch die beteiligten Studenten.

 

Herr Nowak verweist darauf, dass er ebenfalls zweimal an einer Begehung des Geländes mit einer Studentengruppe teilgenommen hat.

 

Herr Mollerus geht kurz auf die einzelnen Punkte ein. Die vorliegende RFNP-Änderung enthält in dem Planungssystem keine Detailplanungen wie in den Bebauungsplänen, sondern nur die Grundzüge der Planung. Die Details werden in der nachgelagerten Bauleitplanung zusammen mit dem Artenschutz geprüft. Hinsichtlich des Themas Lärm hat die Deutsche Bahn AG eine Standardstellungnahme übersandt. Für diese Fläche besteht die Idee, dass die Gewerbeansiedlung auch als Schallschutz in Richtung der Betuwe-Linie und die Wohnbebauung im rückwärtigen Bereich erfolgen soll. Die Ergebnisse des Schlaun-Wettbewerbes sollen auch in die Planungen mit einfließen.

 

 

Reduzieren

Beschluss

Die Bezirksvertretung Sterkrade vollzieht die Anhörung.

Reduzieren

Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: http://ratsinfo.oberhausen.de/to020?TOLFDNR=133705&selfaction=print