20.05.2019 - 12 Einrichtung einer zusätzlichen Klasse an der Th...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Beratung

An der folgenden Diskussion beteiligen sich Frau Stadtv. Boos, Frau Stadtv. Hausmann-Peters, Stadtv. Große Brömer, OB Schranz, Stadtv. Karschti, Frau Stadtv. Walther und Frau Stadtv. Gödderz.

Frau Stadtv. Boos signalisiert Ablehnung. Die Theodor-Heuss Realschule sei bereit, die zusätzliche Belastung zu tragen, weil es nicht anders gehe. Trotzdem sollte noch einmal darüber nachgedacht werden.

Frau Stadtv. Hausmann-Peters hätte sich eine langfristige Lösung gewünscht. Ihr ist jedoch bewusst, dass es diese nicht gibt, die Plätze aber zur Beschulung der Schulformwechsler benötigt werden.

Stadtv. Große Brömer macht deutlich, dass es sich vorliegend um eine Notmaßnahme handelt. Das Genehmigungsverfahren bei der Bezirksregierung ist noch nicht abgeschlossen. Es wäre begrüßenswert, wenn sich sämtliche Realschulen darauf einrichten, ebenfalls einen Bildungsgang einzurichten. Ein wesentlicher Punkt ist für ihn die Anzahl der Abschulungen aus den Gymnasien (Zeile 115 der Vorlage). Zum Jahrgang 7 werden im Schuljahr 2019/2020 voraussichtlich insgesamt 91 Schülerinnen und Schüler einen Schulformwechsel von einem Gymnasium vollziehen. Wenn man die Abschulungszahlen mit den Anmeldezahlen bei den verschiedenen Gymnasien ins Verhältnis setzt, wird deutlich, dass ein Systemfehler vorliegen muss, der alleine durch kommunale Maßnahmen nicht aufgefangen werden kann.

OB Schranz berichtet, dass der Stadt Oberhausen zu der anstehenden Genehmigung bezüglich des Antrags auf Einrichtung des Bildungsgangs gemäß § 132 c SchulG NRW die Anhörung der Bezirksregierung zugegangen ist. Darin drückt die Bezirksregierung die Absicht aus, diesen Bildungsgang an allen drei Realschulen genehmigen zu wollen. Allerdings wird der Genehmigungszeitraum nur drei Jahre bis zur Errichtung einer neuen Schule betragen.

Stadtv. Karschti verweist auf die Leerstände von Schulgebäuden. Er hält nichts von ständigen Notlösungen, denn damit unterstützt man nicht den Weg für eine gute Bildungslandschaft.

Frau Stadtv. Walther zeigt auf, dass die Möglichkeit besteht, mit der Inklusion Schülerinnen und an Gymnasien zu unterrichten, die kein Abitur machen werden. Warum können nicht auch die sogenannten Schulformwechsler dort bleiben, bis eine Lösung für alle gefunden worden ist, so ihre Frage.

Frau Stadtv. Gödderz hält ebenfalls nichts von einer Notlösung. Sie wird dennoch zustimmen, da es keinen Plan für einen Schulneubau gibt und die Kinder nicht an den Schulen verbleiben können.

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Beschluss

Rat der Stadt - mit Beteiligung des Oberbürgermeisters - fasst mit großer Mehrheit gegen die Stimmen der FDP im Rat, der Gruppe Offen für Bürger und die Stimme der Stadtverordneten Andrea-Cora Walther folgenden Beschluss:

 

"1. Der Rat der Stadt beschließt die Einrichtung von einer zusätzlichen Klasse in Jahrgang 7 des Schuljahres 2019/2020 an der Theodor-Heuss-Realschule zur Beschulung der Schulformwechsler der Oberhausener Gymnasien."

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