22.05.2019 - 1.4 Jahresbericht der Erzieherischen Hilfen 2018
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1.4
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 22.05.2019
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Kinder, Jugend
- Bearbeitung:
- Andrea Termin
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Beratung
Zu Beginn erläutert Herr Pütz den vorliegenden Jahresbericht und weist auf die äußerst positive Kostenentwicklung im vergangenen Jahr hin. Die Daten beziehen sich auf die durch LogoData erbrachten Leistungen und bilden nicht den Haushalt ab.
Dafür, dass die Kosten gesenkt werden konnten und gleichzeitig der fachliche Ansatz jedoch gewahrt werden konnte, bedankte sich Herr Real bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Frau Walther stellte jedoch in Frage, ob auch wirklich notwendige Hilfen erbracht wurden. Sie hinterfragt auch die Qualität der geleisteten Hilfen, da weniger Kosten entstanden sind.
Hierauf antwortet Herr Deniz, dass keine notwendigen Hilfen abgelehnt wurden. Vielmehr konnte das Ergebnis durch positive Rahmenbedingungen erreicht werden. Durch ausreichend eingesetztes Personal wurden weniger freie Träger zur Begleitung der Hilfen in Anspruch genommen und eingeleitete Hilfen konnten angemessen begleitet werden.
Herr Pütz ergänzt, dass Fallentwicklungen intensiver betrachtet werden. Ausdrücklich weist er darauf hin, dass ein gesetzlicher Anspruch auf Hilfen besteht; Niemandem wird Hilfe verweigert.
Von Frau Willing-Spielmann wird darauf hingewiesen, dass ein Rechtsanspruch auf Hilfe, aber nicht auf die Form der Hilfe besteht. Daher ist eine Steuerung möglich. Auch sie bedankt sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die geleistete Arbeit. Wichtig sind ihr auch klare Haushaltsansätze, so dass hier Dringlichkeitsentscheidungen vermieden werden können.
Herr Tsalastras weist darauf hin, dass Personal-und Sachkosten im Jahresabschluss 2018 insgesamt geringer ausgefallen sind und spricht ebenfalls seinen Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus. Er stellt auch einen con_sens-Bericht in Aussicht, der die Entwicklung detaillierter darstellen wird.
Auf den Hinweis von Frau Boos, dass die günstige Entwicklung nicht fortdauernd anhalten wird, erwidert Herr Deniz, dass der jeweils erreichte Standard beibehalten werden muss. Dann sind nur übliche Kostensteigerungen zu berücksichtigen. Bei außergewöhnlichen Entwicklungen sind die Gründe transparent zu machen.
Frau Willing-Spielmann vermutet, dass auch gute Präventionsarbeit zu einer geringeren Fallentwicklung führt. Hierzu führt Herr Tsalastras aus, dass präventive Maßnahmen auch in vielen anderen Aufgabenbereichen geleistet werden und ein sehr umfassendes Angebot darstellen. Der Erfolg sei jedoch nicht in Zahlen zu messen.
Sodann nimmt der Jugendhilfeausschuss die Vorlage zur Kenntnis.
